Über uns


Sylvia & Ulrike

Sylvia Schlüter

In meinem phantastischen Leben spiele ich seit über zehn Jahren Rollenspiele. Natürlich habe ich mit D&D angefangen. Mit etwas Wehmut denke ich immer noch an meine Elfin Arylla zurück, die, unerfahren, wie sie war, gegen drei Guhle einen Schlafzauber sprach, mit dem Ergebnis, daß die gesamte Gruppe einschlief und sie den drei Monstren allein gegenüber stand. In einem heldenhaften Kampf, der sie fast das Leben kostete, kämpfte sie die Ungeheuer nieder. Sie wurde eine mächtige Elfin, doch das Schicksal wollte es, daß sie auf dem Schlachtfeld starb.
Es folgten die Systeme MERS, Rolemaster und Ruf des Warlock. Bei Mers spiele ich eine lesbische Diebin mit Namen Falla aus Tharbad und bei RdW flicke ich die Leute wieder zusammen, die ich vorher umgehauen habe, denn als Amazone/Heilerin steht sie im ständigen Widerspruch mit sich selbst, ein interessanter Charakter. Aber kein System gefiel mir so gut wie MIDGARD, so daß ich 1991 begann, dieses System mit wachsender Begeisterung zu mastern. Seitdem ärgere ich meine Spieler mit kniffeligen Rätseln und den aufregenden Abenteuern aus KanThaiPan.
Portrait In meinem realen Leben bin ich Jahrgang '65 und in Essen geboren. Nach dem Abitur an der Viktoriaschule habe ich an der Ruhr-Universität Bochum Romanistik und Kunstgeschichte studiert. Nebenbei habe ich einige Jahre in der Werbeabteilung bei der Ruhrgas AG und danach im Saalbau Essen an der Rezeption gearbeitet. Außerdem war ich acht Monate in Sevilla auf der Weltausstellung EXPO'92 als Hostess des Deutschen Pavillons. Seit 1997 arbeite bei der Ingenieurgemeinschaft IgH Dort bin ich für die Verwaltung, Personalwesen, Finanzen und auch für das Webdesign zuständig.
Ich hatte schon immer vor, mein phantastisches Hobby auch zum Beruf zu machen und so freute ich mich sehr, als Ulrike mir anbot, das Projekt Phantastik '99 mit ihr zusammen in die Tat umzusetzen. Zusammen mit Ulrike habe ich auch ein Buch für Lehrer geschrieben, die das Thema Geld im Unterricht behandeln möchten. Es ist beim Verlag an der Ruhr erhältlich und hat den Titel: Vom Warentausch zum Euro.
Da unsere alte Wohnung in Duisburg-Rumeln vor lauter Drachen, Büchern und Sportgeräten (mein Mann ist Triathlet) auseinander zu platzen drohte, haben wir uns entschlossen, ein Haus zu kaufen. Vor kurzem sind wir in unser neues Haus in Moers-Schwafheim eingezogen.



Ulrike Pelchen:

Mein phantastisches Leben fing mit den interessanten Leuten an, die ich an der Uni im Juni 1988 traf. Sylvia Schlüter, mit der ich jetzt den Kalender mache, war von Anfang an dabei. Ich hatte mich schon lange für Fantasy interessiert, aber D&D war eine neue, spannende Erfahrung. Und so schwang ich als Dorn, die Löwin von Krellburg, meine Streitaxt gegen allerlei übles Volk. Würde sie noch existieren, würden die Barden noch heute von meinem Kampf gegen die fünf Räuber erzählen, von denen ich vier mit fünf Schlägen niederstreckte, ehe sich der letzte in feiger Flucht davonmachte. Jetzt ziehe ich als die Magierin Denabar S´Haile durch die Länder Midgards. Zwischendurch leite ich öfters MERS, und führe meine Spieler durch Eriador. Dort trotzen sie den Gefahren der Wildnis ebenso wie denen der Gassen von Tharbad. Außerdem spiele ich in einer zweiten Gruppe Ruf des Warlock und erlebe als Wanderin Tavarti zahlreiche Abenteuer. Auf Cons habe ich auch noch andere Systeme beschnuppert.
Trotz aller beruflichen und nebenberuflichen Aktivitäten nehme ich mir weiterhin bewußt Zeit für mein Lieblingshobby.
Immer noch erkunden wir das fremdartige KanThaiPan auf der Welt MIDGARD und dringen immer weiter in seine Geheimnisse ein. Auch die Ruf-des-Warlock-Welt Tanaris bereisen wir weiterhin und erwehren uns ihrer vielfältigen Gefahren.







Portrait Mein reales Leben begann am 24.2.1967 in Bochum, wo es sich auch weiterhin zum großen Teil abspielt. Nach dem unvermeidlichen Schulbesuch besuchte ich die Ruhr-Universität Bochum, nicht nur, weil sie so nah lag, sondern auch, weil ihre berühmte Häßlichkeit den Blick auf interessante Leute und die außeruniversitäre Wirklichkeit lenkt. Und so arbeitete ich neben meinem Studium der Fächer Germanistik und Geschichte als freie Mitarbeiterin bei der Studentenzeitschrift Unicum und im Büro einer Stahlhandelsfirma.
Das führte ich nach meinem Staatsexamen fort, da ich als Geisteswissenschaftlerin auf dem Arbeitsmarkt einen schweren Stand habe. Schließlich kam ich in einer Fortbildung im Verlagwesen unter, wo mir die Idee zum Phantastik-Kalender kam. Danach absolvierte ich ein Volontariat im Lektorat eines Schulbuchverlages, dem Verlag an der Ruhr, in dessen Verlauf ich zusammen mit Sylvia und einer Praktikantin besagte Schulmappe über das Thema Geld schrieb.
Mein schriftstellerisches Talent äußert sich auch in einigen Artikeln für die Windgeflüster und in vielen Spielberichten, die ich für meine Spielgruppe geschrieben habe. Nach dem Verlag versuchte ich es mit dem Lehrberuf, sprich dem Referendariat - zumal im Ruhrgebiet Lektoratsstellen mehr als rar gesät sind. Nur eine freie Lektoratstätigkeit bei einem Schulbuchverlag konnte ich ergattern. Im Oktober 1999 folgten mein langjähriger Freund Rolf und ich Sylvias Beispiel und schipperten in den Hafen der Ehe ein. 2000 wurde klar, daß die Schule und ich nicht zusammenpaßten. So wurde ich Sachbearbeiterin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Dortmund im Referat Arzneimittelverordnung, wo wir den Ärzten helfen, sich durch den von der Gesundheitspolitik geschaffenen Dschungel von erlaubten und verbotenen Arzneimitteln zurechtzufinden.


$Revision: 1.16 $, $Date: 2004/04/16 14:39:15 $