Zeitungen Auflage

Auflage Zeitungen Auflage

In dieser Liste sind die Tageszeitungen mit der weltweit höchsten Auflage aufgeführt. Verzeichnis der deutschen Zeitungen rAhlener ZeitungAhlen1898Aschendorff Wirtschaftsmedien Gesellschaft für Kommunikation mbH & Co. ein. KG6111-25.8 %RheinischLocal edition of the Westfälische Zeitungen.

Veröffentlicht since January 1, 2017 under this title. üBildBerlin1952Axel Springer SEAxel Springer SE (100 %)2,099,909-52.8 %Nordischedition together with B.Z. rTageblatt für den Ring SteinfurtOchtrup1880Tageblatt Steinfurt GbR & Co.KG4032-6.1 %RheinischLocal edition of Westfälische Zeitungen. Veröffentlicht seit dem 1.1.2017 unter diesem Namen. rZamanOffenbach am MainWorld Media Group AG22.583türkische Tagesschrift,

Weiterentwicklung der Tagespresse

Aber bei den großen Zeitungen sieht die Lage nicht sehr gut aus. Dies zeigt sich nicht nur in den fortwährenden Beschwerden von Journalistinnen und Journalistinnen, sondern auch in konkreten Kennzahlen, konkret in der Auflage. Laut Angaben des Bundesverbands der Deutschen Zeitungsverlage (BDZV) haben nahezu alle Druckmedien eine massive Auflage einbüßt.

Nach Angaben von Walter Schütz ist ihre Auflage seit 1991 um rund 44,0 Prozentpunkte von 27,3 auf 25,3 Mio. gesunken. Vertriebsentwicklung der in Deutschland erscheinenden Zeitungen. Im Zeitraum bis 2003 stehen die Angaben nur für jedes zweite Jahr zur Verfügung. Das ist Walter Schütz, Verband der Zeitungsverlage. Für die Zeitungen ist es nicht nur beunruhigend, dass die Auflage so drastisch gesunken ist, sondern auch, dass sie seit 1993 immer mehr zunimmt.

In den Jahren 1991 bis 1993 ist die Auflage bereits um 7,0 Prozentpunkte zurückgegangen. Von 1993 bis 2001 belief sich der Auflageverlust nur auf 6,7 Prozentpunkte, was einem jährlichen Minus von 0,86 Prozentpunkten ausmacht. Über die kommenden vier Jahre hinweg belief sich der Einbruch auf 8,4 Prozentpunkte, also wesentlich mehr als in den vergangenen acht Jahren.

Die Auflage sinkt seit 2011 in nur zwei Jahren um mehr als 8,0 vH. Allein von 2012 bis 2013 sank die Auflage um 7,1 Prozentpunkte, d.h. (relativ) mehr als in den acht Jahren 1993 bis 2001. Die Tendenz wird auch durch die Angaben der Information Community for the Determination of the Distribution of Advertising Media, kurz vw.

Weil Magazine einen Teil ihrer Auflage verraten. Es wird auch zwischen Abonnements und Einzelhandelsumsätzen differenziert. Nachteilig an den Angaben ist jedoch, dass nicht alle Zeitungen und Magazine abgedeckt werden, sondern nur diejenigen, deren Herausgeber die ivw damit beauftragt haben. Seit 2017 sind auch Zeitschriften-Downloads in Leseflatrates wie z. B. Leseflatrates Teil der Auflage. Näheres zur anderen ePaper-Ausgabe.

Änderungen der Regeln können auch Schwankungen verursachen, so umfasst die Auflage seit 2017 auch den Abruf von Journalen in Flatrates wie z. B. lesend (eine Form der Verlobung von Journalen) oder besser gesagt die andere ePaper-Version. Zusammenfassend gehören die ivw-Daten jedoch sicherlich zu den besten, die für die Verbreitung in Zeitungen und Magazinen gewonnen werden können.

Außerdem verzeichnen sie einen signifikanten Einbruch. Nach Ansicht eines leitenden Zeitungsmitarbeiters ist das Hauptproblem nicht die Entlassung von Kundinnen und Kunden. Stattdessen bleibt der alte Leserkreis der Tageszeitung verbunden - aber sie stirbt manchmal und neue Teilnehmer folgen nicht. Bei genauerem Hinschauen fällt auf, dass auch die Anzahl der Abonnements signifikant geringer ausfällt als die Anzahl der einzelnen Verkäufe.

Der Einzelhandelsumsatz hat sich seit 2010 nahezu halbiert und ist von 6,7 auf 3,5 Mio. Stück gesunken. Allein vom zweiten Vierteljahr 2016 bis zum zweiten Vierteljahr 2017 ging er um 7,3 nach. Dagegen war der absoluten Abnahme der Anzahl der Abonnements im Vergleich zu 2010 und 2016 nahezu gleich hoch.

Im Vergleich zu 2010 sind 3, 2 Mio. Abonnements und 3, 2 Mio. Einzelumsätze verloren gegangen. Da es mehr Abonnements gibt, ist der Niedergang hier in absoluten Zahlen wichtiger, ein Grundeffekt. Der Verlust von 12,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreswert beträgt nur 48.000 Exemplare. Erst seit 2012 sind hier die Zahlen verfügbar. Seither ist die Anzahl der Abonnements um 1.057,8 Prozentpunkte und die Gesamtzahl der Umsätze um 470,7 Prozentpunkte gestiegen.

Dabei geht es um die digitalen Zeitungsausgaben. Da die meisten Menschen ihre Zeitungen noch immer auf Briefpapier liest, bedeutet der Rückgang der Printauflage (Gesamtumsatz) um 4,3 Prozentpunkte gegenüber dem zweiten Vierteljahr 2016 eine Verringerung um knapp 750.000 Zeitungen. Der Zuwachs von 22,5 Prozentpunkten bei ePapers hingegen ist nur etwas mehr als 200.000 Exemplare.

In Summe wurden von den Zeitungen im zweiten Jahresquartal rund 16,6 Mio. gedruckte Zeitungen pro Tag und 1,1 Mio. ePapers verkauft. Dabei sind die E-Paper-Ausgaben (orange) so tief, dass sie neben dem Printverkauf (blau) zu erkennen sind. Eine Logarithmisierung der Größenordnung wäre möglich gewesen, aber ich halte es für vernünftig zu demonstrieren, wie klein der Prozentsatz der digitalen Zeitungen noch ist.

Obwohl die Verkäufe allmählich ansteigen und immer noch weit unter dem vorherigen Hoch von 1999 bleiben, können Zeitungen davon selbst nur schwer ahnen. Deshalb werde ich mich nächste Handelswoche zunächst mit der Situation in den anderen Märkten und dann mit dem Themenbereich Wochenzeitschriften und -zeitungen befassen.

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