Wasserloser Offsetdruck

Der wasserlose Offsetdruck

Offsetdruck ist ein Flachdruckverfahren. Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren. Der wasserlose Offsetdruck Die Produktlinie EUROSET-WL wurde speziell für den wasserlosen Offsetdruck entwickelt: Der wasserlose Offsetdruck und die Umwelt. Erklärung und Geschichte des wasserlosen Offsetdrucks.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Anders als beim herkömmlichen Offsetdruck, der zwei separat arbeitende Materialien (Farbe und Feuchtmittel) einsetzt, gibt es Anwendungen für den Flachbettdruck als Wasserlos-Offsetdruck mit nur einem Material, der Tinte. Mehr als einhundert Jahre nach der Entwicklung des Flachdrucks durch Alois Senefelder (1798 in München) experimentiert der Druckwissenschaftler Ca?par Hermann zwischen 1926 und 1931 in Wien und Leipzig, um ein flachdrucktechnisches Verfahren ohne Befeuchtungslösung zu entwerfen.

Dazu hat er mit komplizierten Änderungen an der Lackierung beigetragen. 1930 entwickelt er in Hamburg die erste Spezialdruckplatte für den drucklosen Betrieb ohne Feuchtigkeit. Der kommerzielle Wasserlos-Offsetdruck wurde in den 1960er Jahren unter dem Namen Driography aufgenommen. Allerdings erzielte der Wasserlos-Offsetdruck in Japan einen großen Marktanteil im Offsetdruck. Positive und negative Platten wurden verwendet, um den Nassoffset nahezu 1:1 zu ersetzen, und nur wenige Drucker haben sich dieser Technologie angeschlossen.

Der wasserlose Offsetdruck ist ein flaches Druckverfahren mit indirekter Farbauftragung. Die Druckbereiche (farbtragend) der Druckform können im Planographiedruck mit Druckfarbe benetzt werden, während die bildgebenden ("nicht druckenden") Bereiche dies nicht können. Eine Benetzungsflüssigkeit (hier die Farbe) sollte nach allgemeiner Auffassung eine geringere Flächenspannung haben als der zu befeuchtende Festkörper (hier die Platte).

Dabei sind die Oberflächenspannungen zwischen der Druckfarbe und den entsprechenden Oberflächenanteilen der Druckplatte, drucktechnisch oder bildgebend, schwierig zu ermitteln und werden als Einflussgrössen für die Vereinfachung vernachlässigt: Es wird davon ausgegangen, dass sie für die Stoffkontakte, die zwischen Druckfarbe und Druckplatte entstehen, - je nach Typ - gleichbleibend sind. Vereinfacht ausgedrückt heißt das, dass die Druckbereiche auf der Druckplatte wegen ihrer großen Flächenspannung von ca. 35 mN/m mit Druckfarbe und wegen ihrer geringen Flächenspannung von ca. 30 mN/m mit Druckfarbe bedeckt werden können. Die Druckbereiche auf der Druckplatte können wegen ihrer großen Flächenspannung mit Druckfarbe abgedeckt werden.

Durch die geringere Flächenspannung von ca. 20 mN/m werden die nicht bedruckten Oberflächen mit Silicon überzogen und nicht mit Tinte durchzogen. Das Einfärben der Siebpunkte erfolgt mit scharfen Kanten und Präzision, was eine der besonderen Eigenschaften des druckwasserlosen Okt.... Ein prozesstypischer Tonwertanstieg (Übereinfärbung der Druckflächen in die bild-freien Bereiche ) wie im "Nassoffset" ist nicht bekannt, d.h. nicht oder nur sehr geringfügig vorhanden. Der Tonwertanstieg ist nicht bekannt.

Das bedeutet, dass sie nicht fluktuieren kann, und im Gegensatz zum Nassoffset nimmt auch die Konsistenz der Siebpunkte zu. Weil nur Tinte auf die Druckplatte aufgetragen wird, wird die Balance (ohne Feuchtmittel) innerhalb weniger Walzen ausgeglichen und das Printbild gebildet, was zu einer sehr kleinen Anlaufmakulatur führt. 2 Nach heutigem Kenntnisstand arbeitet das Verfahren des wasserlosen Flachdrucks, weil Silicon mit einer geringeren OberflÃ?chenspannung die Befeuchtung durch Tinte abweist, aber der Unterschied zwischen Silicon und DruckflÃ?che betrÃ?gt nur 15 mN/m.....

In diesem Fall nimmt die Flächenspannung der Lackierung (in diesem Fall die Flächenspannung der Lackierung gegen die Luft) bei Erhitzung stärker ab als die des eingesetzten Silicons. So kann die Tinte auch bei vergleichsweise tiefen Außentemperaturen, ab 32 C, teilweise über das Silicon übertragen werden. Anschließend tönt die Scheibe punktuell oder sogar flach. Deshalb müssen wasserlose Offsetdruckplatten und Farbrollen abgekühlt werden.

Mit zunehmender Energiezufuhr in die Anlage in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit und -dauer entstehen umso mehr Schallprobleme und umso effektiver müssen die Platten und Rollen abgekühlt werden. Zu Beginn des Wasserlosoffsetdrucks bis in die 90er Jahre wurden sowohl ältere als auch immer neue Bogenoffsetdruckmaschinen eingesetzt. Die GTO DI der Heidelberg AG war das erste Konzept für eine wasserlose Bogenoffsetmaschine.

Auch andere Maschinenbauer, wie die König & Bauer AG mit den Typen Enjoy und Carat, fertigten wasserlose Anlagen. Neben dem Wasserlosoffset umfasst das Gesamtkonzept von König & Bauer auch kurze Farbwerke. Der Farbauftrag auf die Druckform erfolgt über ein Kammerschaber und eine Aniloxwalze. Bis in die 1980er Jahre hinein entwickelte der Druckfarbenhersteller aus den ihm bekannten Ausgangsstoffen wasserlose Offsetdruckfarben, und es gab Erzeugnisse, die sowohl im herkömmlichen als auch im Wasserlosoffset gedruckt werden konnten.

Bei den Farbherstellern konnte die Oberflächenspannung der pastenförmigen Tinten nicht gemessen werden, und es wurde nicht bemerkt, dass sie beim Erhitzen der Tinten mehr zunahm als die von Silikon. Es wurde festgestellt, dass die Tendenz zum Tönen beim Erhitzen die Farbviskosität der Tinten verringerte: Sie wurden liquider. Damit wurde die Gefahr der Tonung in Verbindung gebracht und für das Wasserlosverfahren wurden nur sehr viskose, nahezu kitteartige Lacke mit hoher Geschwindigkeit offeriert.

Der Nachteil dieser pastenförmigen Farbtöne war, dass sie schwierig zu verarbeiten (zu füllen) und die Faser aus dem Material gerissen wurde, d.h. sie wurden kräftig gerissen. Dieser Offsetdruck kann nicht ohne Wasser ohne Probleme gedruckt werden. Siliconhaltige Farbrückstände können nach dem heutigen Kenntnisstand nicht zusammen mit herkömmlichen Farbrückständen wiederverwendet werden. Es gibt noch einen weiteren Farbunterschied zwischen den beiden Flachdruckvarianten:

Bei Nassoffset wird ein Emulgator mit sehr niedriger Geschwindigkeit (aufgrund der tropfenweisen Aufteilung des wässrigen Feuchtmittels in ölhaltiger Farbe) gedruckt, bei wasserloser rein. Dadurch wird ein Geschwindigkeitssprung vom Emulgator zur Tinte überflüssig, was die Nass in Nass Farbaufnahme in Mehrfarbenmaschinen im Nassoffset erlaubt. Im Vierfarbendruck müssen die Druckfarben des Wasserlosoffsets - wie im Buchdruck - wieder mit abgestuften Abzügen versehen sein.

Sie werden auf nahezu identischen Druckmaschinen mit konventionellen Offsetprodukten produziert - allerdings ohne Befeuchtungsaggregate und Wasseraufbereitungssysteme. Das Zusammenspiel von wasserlosen Bogenoffset- und Kurz-Farbwerken in der König & Bauerschen Druckerei hat sich im Bereich des Zeitungsdrucks mit verbesserter Druckqualität fest etabliert. Seit den 2000er Jahren werden Flachkunststoffe bevorzugt im wasserlosen Druckverfahren hergestellt.

CD und DVD, Folie, ID-1-Karten und Plastiketiketten (z.B. in der Kosmetik) werden in der Regel mit UV-härtenden Tinten aufgedruckt. Durch die gute Haftung der Tinten können die Gegenstände unmittelbar nach dem Drucken verarbeitet werden. Bei wasserlosem Offsetdruck gibt es keine Feuchtmittelrückstände auf der Glattflächen.

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