Verschiedene Buchbindungen

Diverse Buchbindungen

Dabei gibt es verschiedene Arten der Bindung, die je nach Bedarf ausgewählt werden. Das folgende Kapitel beschreibt die verschiedenen Verarbeitungsarten und erläutert deren Vor- und Nachteile. Was für eine Art von Buchbinderei gibt es? Daher werden im Nachfolgenden die wesentlichen Typen der Buchbinderei dargestellt und erörtert. Eines der gebräuchlichsten und benutzerfreundlichsten Buchbindeverfahren ist die Einbandtechnik.

Mit der Klammerheftung werden die einzelnen Blätter zunächst auf das jeweilige Papierformat gefaltet und ineinander gesteckt. Der Vorzug der Heftklammerbindung besteht darin, dass das Prozess sehr kostengünstig und mit geringem Arbeitsaufwand abläuft.

Zudem führt das Vorgehen zu einem geringen seitlichen Nutzraumverlust. Dies macht sie zu einer sehr beliebten und alten Art der Buchbinderei. Die Klammerbindung ist jedoch nur bis zu einer Klammertiefe von ca. 5 Millimetern geeignet, da die klammernden Teile nicht mehr mit einer größeren Stärke zusammenhalten. Darüber hinaus können aus dem selben Grunde nur Softcover für die Klammerheftung eingesetzt werden.

Da die Drahtklemmen nur mehrere zehn Blätter aufnehmen, eignen sie sich besonders für Fotoalben, nicht aber für Anwendungen mit einer größeren Anzahl von Blättern. Die Ringheftung oder Spiralheftung arbeitet ähnlich wie die Klammerheftung. Ebenso ist auch hier die Seitennummer begrenzt, da die Grösse der Ringbänder hier eine naturgetreue Einschränkung der Seitennummer darstellt.

Im Gegensatz zur Heftklammerbindung werden die einzelnen Blätter nicht gefaltet, sondern lediglich aufeinandergelegt. Diese Methode ist auch sehr populär, vor allem für Darstellungszwecke, und kostengünstig. Ein Nachteil ist jedoch neben der Beschränkung der Seitenanzahl, dass die Ringlochung am Rand der Seite an Nutzraum verliert. Der dritte gleichartige Typ der Buchbinderei in der Serie ist die Schraubbindung.

Der Umfang dieser Seite bestimmt auch eine tatsächliche Grenze für die Anzahl der zu druckenden Dokumente. Hardcover oder spezielle Materialien wie z. B. Rindsleder werden oft als Überzüge für Schraubbindungen verwendet. Darüber hinaus können weitere Informationen wie z. B. das Hinzufügen von Dokumenten oder die Änderung der Seitenreihenfolge gespeichert werden, was den Prozess ideal für den Einsatz in einem Fotoalbum macht.

Auch die Schraubbindung ist weniger komplex und sehr kostengünstig. Die Hersteller setzen diese Art der Buchbinderei oft ein, da für den Prozess keine Maschine benötigt wird. Dabei werden die Falzbogen von hinten zu einem Block zusammengenäht. Die Dicke des Garns muss immer mit dem Blatt des Bucheintrags übereinstimmen.

Es werden immer vier (in Ausnahmefällen auch acht) Blätter zu einer Schicht genäht und dann zu einem Block verknotet. Die Seitenzahl ist also im Optimalfall ein Mehrfaches von 16, sonst können die verlorenen Seitennummern auch mit Leerseiten gefüllt werden. Danach wird der Block automatisch mit einem Umschlag umwickelt, der seinerseits mit dem Block durch Kleben zusammen gehalten wird.

Als Bezüge werden sowohl harte als auch weiche Bezüge verwendet. Der Klebeeinband ist die mit weitem Abstand am weitesten verbreitete Form der Buchbinderei. Fotoreportagen werden ebenfalls bevorzugt mit diesem Prozess eingebunden, der einen optimalen Kompromiß aus einer qualitativ hochstehenden äußeren und wirtschaftlichen Herstellung bietet. Somit fixiert der Schmelzkleber die Papiere sowie den Bucheinband und den Einband.

Für diesen Vorgang können sowohl Hardcover als auch Broschüren mitgenommen werden. Im Unterschied zu den meisten anderen Buchbindertypen ist die Kleberbindung auch für grössere Stärken von bis zu 50 mbar. Weitere Vorteile sind die hohen Maschinengeschwindigkeiten und ein hochautomatisierter Ablauf. Alle gängigen Buchbindungsmethoden haben ihre Vor- und Nachteile. Die meisten von ihnen sind mit einem Buchbinderverfahren ausgestattet.

Abhängig von den Anforderungen des Kunden ist ein Typ besser geeignet als der andere. Immerhin kann man sagen, dass die Fadenheftung wahrscheinlich die dauerhafteste Form der Buchheftung ist und zugleich einen sehr guten Gesamteindruck macht. Für kleine Seitennummern und damit auch für Fotoalben ist die Ring-, Heft- oder Schraubbindung besser geeignet.

Diese Prozesse sind auch vergleichsweise preiswert und daher für einzelne Artikel gut durchdacht. Das Wichtigste ist sowieso der Content und nicht die Art der Bindung.

Mehr zum Thema