Uni Skripte Drucken

Uni-Skripte drucken

Holen Sie Ihre Skripte direkt an Ihrer Universität ab. Noch immer digital auf dem Notebook, das ich an der Universität immer bei mir habe. Kannst du nicht an deiner Schule drucken?

DruckPeter: Bei diesem Start werden Ihre Universitätsskripte für Sie ausgedruckt.

An den meisten öffentlichen Hochschulen bezahlen Studierende für eine gedruckte Ausgabe ein paar Eurocen. Spaetestens wenn das dickflüssige Drehbuch fuer die Finanzwirtschaftsvorlesung, das ueber zwei Halbjahre ging, gedruckt werden muss, isst es ein kleines Loechlein in der Studio-Wallet. Bereits seit Anfang des Jahres gibt es bei dem in Berlin ansässigen Start-up Unternehmen DruckPeter die Möglichkeit, seine Lernmaterialien kostenfrei auszudrucken. Dieses Angebot richtet sich an Studierende.

Die Bezahlung erfolgt mit den eigenen Eingaben, Informationen über den jeweiligen Ausbildungsgang, Wohnsitz oder vollendet. Der Grund dafür ist, dass Firmen für den Ausdruck der Dokumente zahlen, die die Benutzer einige Tage später nach dem Hochladen per Briefpost erhalten. Die Informationen, die der Schüler über seine Persönlichkeit angibt, erleichtern es den Werbekunden, die Werbung zu personalisieren:

Das erste Semester wird anders behandelt als ein Masterstudent, Münchener Studenten haben andere Möglichkeiten auf ihren Dokumenten als Berlin. Wenn Sie die Anzeige nicht mehr erkennen können, können Sie werbefrei Dokumente anfordern, aber dann kosten den Ausdruck viel mehr. Laut Print-Peter zählen dazu unter anderem Unternehmen wie die DB und Warenzeichen.

Cecil von Croy, Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter, erkennt die Vorzüge dieser Form der Werbung in der Rezeptionsdauer. DruckPeter hat gerade eine Finanzierungsmassnahme beendet und konnte nach Angaben des Startups einen "mittleren zweistelligen Betrag" einziehen. Zu den Anlegern gehören Michael Brehm, ehemals Geschäftsführender Gesellschafter von StudiVZ und Frühphaseninvestor. Thomas Baum und Hendrik te Neue, geschäftsführende Gesellschafter der teNeues-Gruppe, nahmen ebenfalls teil.

DruckPeter will mit dem Geldbetrag expandieren und seinen Service nach Österreich und in die Schweiz ausweiten. Seither haben sich laut von Croy mehr als die Hälfte der Studierenden angemeldet. 15 Personen sind für das von Croy zusammen mit Karl Bagusat und den ehemaligen Lebensmittelexpressleitern Maximilian von Waldenfels und Benjamin Pochhammer gegründete Start-Up Berlin tätig.

Print-Peter steht unter anderem im Wettbewerb mit dem Frankfurter Unternehmen FreeSkript und dem Dresdner Top-Schüler. Aber auch hier werden werbefinanzierte Prints eingesetzt, um Studierende anzuziehen. Treffen Sie Cecil von Croÿ, Gründerin von plus peter (ehemals PrintPeter), auf der HEUREKA Gründungskonferenz am kommenden Wochenende in Berlin.

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