Standardmaß Visitenkarte

Visitenkarte im Standard-Format

Verwenden Sie bitte aussagekräftige Titel, um der Versuchung zu widerstehen, Ihre Visitenkarte in der Breite zu vergrößern. Fünf Tips für das Design von Visitenkarten - www.mediengestalter.lu

Im Standardmaß haben sie einen Bereich von ca. 8,5 5,5 cm, die Seitenkante ist noch zu entfernen. Visitenkarten sind daher nicht nur für Grafiker, sondern auch für Schreibmaschinen. Im Folgenden finden Sie fünf Grundtipps zur Visitenkartentypografie, die Fliegerpilot für uns zusammengestellt hat. In Sachen Layout und Makrotypografie ist das Motto vor allem bei Visitenkarten gültig: so viel wie notwendig, so wenig wie möglich.

Diejenigen, die es minimistisch mögen, können die so genannten QR-Codes verwenden, die per Smart-phone App eingescannt werden und den Benutzer auf die Webseite des Visitenkartenbesitzers führen. Das hat auch den Nachteil, dass eine Änderung von Rufnummern oder Abteilungsnamen keinen Nachdruck der Visitenkarte erfordert. Es ist besser, einen links- oder rechtsorientierten Klappersatz zu verwenden, der auch bei mehreren Auskunftseinheiten, hohen Stellen und E-Mail-Adressen eine gute Verständlichkeit gewährleistet.

Für die Visitenkarte ist die wohlbekannte Aufteilung der Druckerzeugnisse in 9 gleich große Stücke tatsächlich zu gering. Obwohl Mail-Adressen aus technischen Gründen auf Omlaute, Akzente und das Escett verzichtet werden müssen, sollte ein guter Typograph auf eine richtige Reproduktion aller Bezeichnungen achten. Das betrifft sowohl den Karteninhaber als auch Firmen- und Strassennamen.

Besonders wenn Visitenkarten für viele Menschen eines Betriebes angelegt werden, ist die Gefahr hoch, dass Umbrüche und Eszettas notwendig sind. Deshalb sollte gerade in diesen Faellen darauf zu achten sein, dass die Schrift diese Buchstaben zum einen enthaelt und zum anderen die Bezeichnungen nicht in Grossbuchstaben geschrieben werden.

Bei Platzproblemen ist eine 8-Punkt-Schrift ein guter Ansatzpunkt für das Design von Visitenkarten. Wie weit die Schrifthöhe auf 7 oder sogar 6 Punkte reduziert werden kann, ist abhängig von der jeweiligen Schrifthöhe. Wegen der kleinen Schriftgrösse ist eine einfache Schriftrichtung die erste Option. Ein normaler Font ohne serifenlose Großbuchstaben, oft auch als normal bekannt, gewährleistet eine gute Ablesbarkeit bei kleinen Buchstaben, Schriften mit dem Zusatz Dünn oder Leicht erscheinen noch kleiner, haben aber eine noble Ausstrahlung, wenn die Schrifthöhe nicht zu gering ist.

Falls überhaupt, sollte höchstens eine andere Schriften benutzt werden. Normalerweise wird die Zusatzschrift für das bedeutendste Merkmal, den Dateinamen, der auch grösser oder fett gedruckt auf der Visitenkarte sein kann, benutzt. Man unterscheidet zwischen Salatzahlen (majuskelne Ziffern) und alten Zahlen (winzige Ziffern). Die Grossbuchstaben sind in der Schweiz in der Hauptsache so hoch wie die Grossbuchstaben einer Schrift und gehen nicht über die Basislinie hinaus.

Bei Zahlen im alten Stil, vergleichbar mit klein geschriebenen Buchstaben, gibt es so genannte Ober- und Unterkiefer, d.h. zum einen erreichen einige Stellen die Basislinie und zum anderen sind nicht alle Stellen so hoch wie groß geschriebene Buchstaben. Alte Figuren werden vorzugsweise innerhalb des Fließtextes eingesetzt, da sie auf klein geschriebenen Buchstaben in Grösse und Lage basieren und somit besser in das Schriftsystem passen.

Wenn Ziffernreihen wie z. B. eine Telefonnummer nicht vom fortlaufenden Text umrahmt sind oder, wie bei Visitenkarten, eine separate Kolumne in einer Tabellenliste darstellen, sind Großbuchstaben zu bevorzugen. Für Rufnummern wie z. B. Rufnummern, Bankkonten usw. stehen einige mikrotypographische Prinzipien im Wettbewerb mit der Nutzungslogik dieser Rufnummernreihen. Typographen erfahren, dass z. B. Telephonnummern von vorne nach hinten in Nummernpaare unterteilt werden, die Vorwahlen werden separat betrachtet:

Aber auch die Maxima der Ablesbarkeit und die Verwendungsweise der Zahlen könnten eine logischere und besser geeignete Gestaltung vorgeben. Denn Telefonnummer wird in der Lesezeit meist nur dann eingelesen, wenn sie zugleich in das Handy eingegeben werden:

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