Rotationsdruckerei

Rollendruckerei

Das Rotationsdruckverfahren wird mit dem Rotationsdruckverfahren beschrieben, typische Merkmale, Anwendungsbereiche und Beispiele sind verständlich. WE-Druck investiert in Zeitungsdruckmaschinen von Koenig & Bauer. Schlimme Aussichten für Rotationsdrucker oder ist der Schein trügerisch? Der Rotationsdruck ist eine bekannte Technik zur Herstellung von Druckerzeugnissen in großen Auflagen.

mw-headline" id="Entwicklung">Entwicklung[Edit | < Quellcode bearbeiten]

Der Rotations-Druck ist eine für alle drei wichtigsten Druckverfahren (Tiefdruck, Hoch- und Flachdruck) einsetzbare Technik, und die Entwicklung der Rotations-Druckmaschine war ein herausragender deutscher Beitrags zur ersten Stufe der Industrierevolution[1]. Es gibt unterschiedliche Arten von Rotationsmaschinen, die von Einzel- und Doppeleinheiten (1/1, 2/0) über Turmeinheiten (2/0 bis 4/4) bis hin zu Satelliteneinheiten (bis zu 16 Druckeinheiten auf einem Druckzylinder) reichen.

Die Konstruktion der Drehmaschine war keine Revolution, sondern das Resultat einer langjährigen Entwicklungsarbeit. Im Jahr 1846 konstruierte der Engländer Augusteus Applegath für die Times eine Rotationsdruckmaschine mit einer Produktion von zwölftausend Drucken pro Tag. Zwischen 1863 und 1865 konstruierte der US-Amerikaner William Bullock die erste perfekt arbeitende Rotationsdruckmaschine. Den großen Erfolg brachte der damalige Besitzer der Times, John Walter III.

In den Jahren 1869 bis 1895 waren für die Times drei solcher Anlagen im Dauereinsatz. 1885 wurden sie durch ein Schneid- und Falzapparat ergägen. Noch im gleichen Jahr wurde es für den Printbereich der Österreichischen Tagesschau Die Zeitung (Wien) mitgenommen. MAN baute 1879 zum ersten Mal eine Rotationsdruckmaschine für den Akzidenzdruck, die für die von der Dt. Verlag Stuttgart herausgegebene Zeitung Die illustre Welte diente.

Im Jahr 1817 wurde in Würzburg, wo der erste Baustein für die weltweit erste Fabrik für Druckmaschinen (Koenig & Bauer) gesetzt wurde, 1883 von Richard eine Rotationsdruckmaschine aufgestellt[2]. Im Jahr 1902 wurde die erste Rotationsdruckmaschine, die Texte und Abbildungen parallel druckt, für den Abdruck der Berlinischen Illustrierten Zeit. Im Jahr 1912 wurde die erste Rollenoffsetmaschine von der Firma Vogtländ. Machinenfabrik (VOMAG) mit Hilfe von Caspar Hermann auf den Markt gebracht.

Im Jahr 1939 produzierte die Rotationsdruckmaschine Times eine Druckauflage von einer 32-seitigen Zeitungspapier. Rotations-Druckverfahren arbeiten nach dem Rund auf Rund-Druckprinzip, d.h. sowohl die Form als auch der Gegendruck sind jeweils zylinderförmig. Für den Mehrfarbdruck ist die Druckmaschine mit einem Druckwerk und einem Farbwerk pro Druckfarbe ausgerüstet.

Im Offset- und Tiefdruck wird der Begriff Rollendruck nur beim Drucken auf Walzen verwendet. Das ist besonders nützlich beim Drucken großer Mengen. Rotationsrotationsmaschinen haben eine Produktion von ca. 350.000 Umdrehungen pro Tag und werden aufgrund ihrer Geschwindigkeit hauptsächlich für den Zeitungsdruck verwendet. Das fertige Papier wird unmittelbar der weiteren Verarbeitung zugeführt, d.h. unmittelbar nach dem Drucken zugeschnitten, gefaltet und zusammengestellt.

Nur das Endprodukt verlassen die Rotationsdruckmaschine wieder. Der gebräuchlichste Rotationsdruckprozess ist der im Rollenoffset. Die Rotationsdrucktechnik wird unter anderem für die Produktion von Zeitschriften, Bänden und anderen Druckerzeugnissen in großen Auflagen eingesetzt. K.G. Saur Verlagshaus, München 1999, ISBN 3-598-11390-0 Claus W. Gerhardt: Historie der Druckerei. Hans Adolf Halbey: Druckwissenschaft für Deutschlandforscher, Literaturwissenschaftler und Historiker.

Peters Lang, Bern 1994, ISBN 3-906750-89-2 Helmut Hiller, Stephan Füssel: Dictionary of the Book. Bernhard Laufer: Grundkenntnisse in den Bereichen Schriftsatz, Druckerei und Papeterie, Vittorio Klostermann Verlagshaus, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-465-03220-9. Herausgeber des Buchhändlers heute, Düsseldorf 1984, ISBN 3-920514-19-X. Walter Wilkes: Buchdruck Schnellläufer- und Endlosläuferpressen des neunzehnten Jahrtausends.

Technische Hochschule Darmstadt, ISBN 3-88607-152-9 (Inhaltsverzeichnis). Dr. Reinhard Wittmann: Historie des dt. Büchertisch. C.H. Beck Verlagshaus, München 1999, ISBN 3-406-42104-0. Ulrich Wagner: Koenig & Bauer-Albert. Darin: Ulrich Wagner (Hrsg.): Stadtgeschichte Würzburg. Vierbändig, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001-2007; III/1-2: Vom Wandel zu Bayern ins 19. und 20. Jahrhundert.

Jahrgang 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1323, Anmerkung Nr. I. Sybille Grübel: Sybille: Timtafel zur Historie der Stadtentwicklung von 1814-2006. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Historie der Stadtentwicklung Würzburg. Vierbändig, Teil I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001-2007; III/1-2: Vom Wandel zu Bayern ins 19. und 20. Jahrhundert. Jahrgang 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1225-1247; hier:

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