Riesenplakate Druck

Riesige Poster Drucken

mw-headline" id="Leben_und_Wirken">Leben und Wirken[Edit | < Quelltext bearbeiten] Die von ihm gegrÃ?ndete Druckanstalt fertigte zwischen 1872 und 1935 mehr als 9000 unterschiedliche Poster zur Förderung von KÃ?nstlern, Magiern, Zirkussen und Varietés. In Hamburg-St. Paul in der Thealstraße 22 lässt sich Friedrich Friedlander mit einer nach dem Tode seines Vater ererbten lithographischen Presse nieder und beginnt mit dem Druck von Labels für Kolonial- und Feinkostläden.

Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft seiner Druckereien, in denen sich Varietétheater, Gesangssäle und Bierstuben befinden, aber vor allem wegen der Ausstellungen auf dem Spiellbudenplatz, entschied er sich, den Labeldruck einzustellen und sich auf den komplexen Druck von vierfarbigen lithographierten Postern zu konzentrieren, die seit den 1870er Jahren in Frankreich entstanden waren. Der große Erfolg der Friedländers Druckereitechnik gelang 1883 und 1884 mit einem Grossauftrag von Carl Hagenbeck zur Werbung mit Postern für seine Singhalesen- und Kalmücken-Karawanen, einer Tiershow.

Im Jahr 1884 übersiedelte Friedrichländer in die Thoraxstraße 57 in größeren Druckereien und kaufte seine erste Steindruckmaschine, mit der er etwa 600 Poster pro Std. ausstellen konnte. Im Laufe der Jahre baute er seinen Druckereibetrieb aus und baute einen Verlagsbetrieb ein, was 1887 in der Thealstraße 83 bis 85, wo er heute als Adolf Friedrichländer und Lithogr. Kunstdruckerei Hamburg tätig war, neue Büroräume benötigte. 1890 erscheint in seinem Verlagshaus Der Curier die erste Ausgabe einer von den Friedländern gegrün eten Zeitung. V.

Seit 1891 wurde der Kursor von Adolf Fischl, seit 1901 von Max Cohn in Vollzeit veröffentlicht; 1901 folgte die Zeitung, 1902 der Ankerkurs, der von den Friedländern als internationale Fachzeitschrift für Showmen und Künstler veröffentlicht wurde; der Ankerkurs tauchte bis 1928 auf; nach dem Tode von Adolf Friedrichlanders übernahm sein Sohn Ludwig und Max-Otto das Weingut.

In den 1920er Jahren nahm das Printvolumen zunächst wieder zu, erreichte aber infolge der globalen Wirtschaftskrise 1928 ein Niveau von rund 100 Postern pro Jahr.

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