Plakatgestaltung

Postergestaltung

Das richtige Plakatdesign ist ebenso wichtig wie der richtige Standort. Nachfolgend finden Sie einige Regeln, die Sie z.B. bei der Gestaltung von Postern verwenden können:

Plakatentwurf

Nachfolgend finden Sie einige Richtlinien, die Sie z.B. bei der Plakatgestaltung verwenden können: Die Schlagzeile sollte umso kleiner sein, je grösser das plazierte Motiv ist. Die Kopfzeile ist umso kleiner, je grösser sie ist, umso kleiner sollte das Image im richtigen Proportion sein. Wenn Schlagzeile und Abbildung gleich groß sind, sieht die Struktur ziemlich öde aus; > das Augenmerk weiss nicht, wo es zuerst, zweitens oder drittens suchen soll (keine Rangordnung vorhanden), um Spannungen aufzubauen, sollten Abbildung und Schlagzeile eine unterschiedliche Größe haben.

Mit einem weißen Rand um das Poster herum kann es von anderen ( "ähnlich gestalteten") Postern klar unterschieden werden (z.B. wenn diese an einer Litfasssäule aneinander gehängt werden). Die Betrachterin betrachtet ein Z-förmiges Poster und wechselt dann zu den wesentlichen und interessanten Stellen (Blickfang). Ich möchte Ihnen an dieser Stelle die Praxis der Posterplatzierung und wie sie in der Regel abläuft zeigen.

Gemeinsam mit dem Auftraggeber müssen die für das Design relevanten Hauptkriterien im Vorfeld festgelegt werden. Der Auftraggeber spezifiziert ein Themengebiet (Produkt, Unternehmen oder Veranstaltung) mit wichtigen Angaben, die auch mitgeteilt werden müssen (z.B. Zeitpunkt, Preis, Name in der Werbung, wichtige Merkmale etc.). Dabei ist es unter anderem von Bedeutung zu wissen, was mit dem Poster geworben werden soll, wo die Poster aufgehängt werden sollen und in welcher Grösse (an Litfasssäulen, in Autobussen, an Bushaltestellen, in mobilen Vitrinen usw.) und wo und wie die Information darüber hinaus weiterverbreitet wird (z.B. auf Ihrer eigenen Website, sozialen Netzwerken, im Fernsehen, in Zeitungen usw.).

Nach Abschluss des Brainstormings und der zielgruppenorientierten Analyse in Absprache mit dem Auftraggeber und der Definition einer Designlinie kann die Imageforschung starten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein gutes Poster einen Blickfang benötigt, der die Blicke des Betrachters auf sich ziehen kann. Es ist daher sehr schwierig, ein auffälliges Plakatmotiv für Ihr Poster zu find.

Sie können entweder Ihre eigene Graphik gestalten (z.B. als Vektorgrafik in Adobe Illustrator) oder nach einem geeigneten Photo suchen. Das hat den Nachteil, dass man nicht viele Bilder erwerben muss, um zu erkennen, ob ein Motiv zum Poster oder Topic paßt und ob es den Entscheidern (meist den Kunden) überhaupt zusagt.

Wenn ein Motiv dann auch wirklich verwendet wird, muss es in der entsprechenden Auflösungsvariante gekauft und mit dem Copyright-Vermerk versehen werden (sofern keine andere Lizenzierung oder Lizenzvereinbarung vorliegt). Unglücklicherweise wird allzu oft alles in Adobe Photoshop entworfen und entworfen, auch wenn dieses Softwareprogramm einerseits nicht dafür entwickelt wurde und andererseits eine wesentlich verbesserte Lösung für die Erstellung von Druckmedien existiert.

Bei Adobe Photoshop handelt es sich um ein programmiertes und für die Foto- und Bildbearbeitung optimiertes Softwareprogramm. Es ist auch möglich, Text einzufügen, aber diese Funktionalität heißt nicht, dass dies für die Plakatgestaltung vorgesehen ist. Poster, Geschäftskarten, Flyer und andere Printmedien lassen sich am besten mit Adobe InDesign oder Quark Express gestalten.

Wenn Sie sich Adobe InDesign ansehen, werden Sie auf Anhieb feststellen, dass es großartige Einsatzmöglichkeiten für Text- und Bildbearbeitung bietet. Aber so viel lässt sich sagen: Sobald die Trümpfe einmal anerkannt sind, wird man Fotoshop nicht mehr für die Gestaltung von Postern verwenden wollen. Einmal habe ich mir ein erfundenes Motiv einfallen lassen, um ein geeignetes Poster zu kreieren.

Wichtige Daten zur Posteridee: Ein (fiktiver) Tierpark möchte sein neu errichtetes Waschbärengehege mit einem speziellen Familientarif für die Sommersaison auszeichnen. An Bahnhöfen und anderen öffentlich zugänglichen Plätzen (Bahnhöfen, Bibliotheken, Gemeindezentren) sind die Poster im klassischen DIN A2-Format auszustellen. Auf jeden Falle muss gesagt werden: Da es nicht nur einen Weg zum Ergebnis gibt, erstellen Sie viele unterschiedliche Ausführungen und Variationen eines Posters, optimieren diese dazwischen und reichen die besten Fassungen zur Überprüfung an die Entscheidungsträger weiter.

In der Regel erhalten Sie während und nach dem Design neue Anregungen zur Verbesserung Ihres Posters. Weil der Geschmack sehr verschieden ist und die wenigsten Abnehmer aus dem Handel kommen, muss man immer gut rechtfertigen können, warum man seine Organisation so und nicht anders geschaffen hat. Falls Sie sich nicht ganz sicher sind, welche Schriftart oder welches Motiv Sie verwenden sollten, probieren Sie alle aus, die Ihnen zusagen und präsentieren Sie die Selektion jemandem, der selbstständig ist, so dass er seine objektive Einschätzung abgeben kann.

Mit zunehmender Dauer der Arbeit an einem Projektauftrag wird man umso blinder. In diesem Beispiel nutze ich das Photo als großen Hingucker und lege die Beschriftung auf den Tierpark. Das Poster ist nach dem klassichen Z-Prinzip strukturiert: Die Schlagzeile steht oben, das untere Motiv als Hingucker und weitere Infos in der rechten unteren Eck.

Anschließend wird das endgültige Produkt in Kooperation mit einem Team von Designern und dem Auftraggeber entwickelt. Neben der Bild- und Schriftauswahl sowie der Platzierung auf dem Poster ist auch die Bildverarbeitung ein sehr zeitaufwendiger Punkt, der ebenfalls berücksichtigt werden muss.

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