Leporello Zickzackfalz

Die Leporello Zickzackfalte

Die Seiten des Falzapparates werden beim Leporello-Falz abwechselnd nach innen und außen gefaltet. Bedruckung von Beipackzetteln als Leporello-Falz/Zickzack-Falz. Die Zickzackfalte kann auch als Leporellofalte bezeichnet werden. Bei Falzmaschinen, Falzflyern oder Prospekten ist die Zickzackfalz die beliebteste Falzart.

Falten - Leporello und Wickelfalz

Inwiefern ist ein Leporello konstruiert und worin besteht der Unterscheid zwischen einer Altarfalte und einer Fensterfalte? Auf diese und andere Fragestellungen wollen wir in unserer Reihe "Arten von Falten" antworten, für die wir in naher Zukunft mehrere Artikel verfassen werden. Es wird erklärt, wie diese Artikel gestaltet sein müssen und wie sie nach der Herstellung ausfallen werden.

Heute beginnen wir mit dem Unterscheid zwischen Wickelfalz und Leporello (auch Zickzack-Falz oder Z-Falz genannt). Exemplarisch betrachten wir noch einmal unseren Prospekt DIN lang, in diesem Falle 6-seitig. Wenn es gefaltet ist, wird es so aussehen: Bei der Wickelfalz wird ein Ende in die anderen vier Wände gefaltet, daher der Begriff Wickelfalz.

Das Leporello erhält seine typische Gestalt und unser Prospekt DIN lang ähnelt dem Buchstaben Z. Eine besondere Eigenschaft der Wickelfalz ist die Kürzung der gefalteten Blätter. Diese muss so gestaltet sein, dass die Blätter problemlos gefaltet werden können. Im nachfolgenden Schaubild sind die beiden Schaubilder 4 und 5 in der Regel 2 bis 3 Millimeter kleiner.

Hier können Sie die diversen Prospekte im DIN-Lang-Format anfordern Prospekt DIN-Lang. Der nächste Artikel dieser Reihe beschäftigt sich mit dem Unterscheid zwischen Fenster- und Altarfalten.

Falten - Von A wie Altarfalte bis H wie Zickzackfalte

Die Falte ist die Falte oder Faltkante oder der Riss eines Papieres, das es in Blätter teilt. Beim Parallelfalten laufen die Faltlinien zueinander parallell. In der schematischen Zeichnung auf der rechten Seite ist die Vorderansicht des gefalteten Blechs dargestellt, wenn es plan auf dem Schreibtisch aufliegt. Das Titelblatt in oranger Farbe und die Bruchzahlen als schwarzgraue Flecken markiert.

ALTERFALZ: Kreuzfalz: Parallelfalz / Parallelmittelfalz: Wendelfalz: Zickzackfalz / Zickzackfalz / Leporellofalz: Kombifalzarten: Die ALTERFALZ zählt zu den Parallelfalzungen, da die Faltlinien hier parallelliegen. Die Außenteile des gefalteten Blechs werden ohne Überschneidung nach innen gefaltet, bis ihre Ränder nahezu kollidieren. Das Papierblatt wird zweimal gleichzeitig gefaltet, so dass zwei Fraktionen oder sechs Längsseiten erzeugt werden.

Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird dreimal gleichzeitig gefaltet: Zuerst werden die beiden Außenflügel zur Mittelachse gefaltet, dann wird das Papierblatt in der Mitte wieder gefaltet, d.h. um die Hälfte. Daraus ergeben sich drei Fraktionen oder acht Schenkel. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Der 1-Bruch-Falz ist der am einfachsten durchzuführende Falten.

Das Papierblatt wird einmal in der Mitte gefaltet - entweder im Hoch- oder Hochformat. Das Ergebnis ist eine Fraktur und vier Schenkel - zwei Innenseiten und zwei Aussenseiten. Blick auf das Falz- und Endformat: Beim Kreuzfalzen werden mehrere Falten hintereinander durchgeführt: In der Mitte wird das Blatt um 90 gefaltet, so dass der Falz bei vollständig geöffnetem Bogen ein Fadenkreuz bildet.

Das Papierblatt wird zweimal in der Kreuzmitte gefaltet, so dass zwei Fraktionen oder acht Blätter produziert werden. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird dreimal in der Kreuzmitte gefaltet, so dass drei Fraktionen oder 16 Blätter produziert werden. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Bei diesem Falzen wird das Papierblatt in der mittleren Hälfte immer in die gleiche Ausrichtung gefaltet.

Das Papierblatt wird zweimal in der Mitte parallelgeschaltet. Daraus ergeben sich drei Fraktionen oder acht Schenkel. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird dreimal gleichzeitig gefaltet, so dass fünf Fraktionen oder zwölf Blätter produziert werden. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Der Wendelfalz zählt zur Faltenart der Parallelfalten.

Beim Falzen wird der bedruckte Bogen zwei- oder mehrmalig gleichzeitig gefaltet. Im Gegensatz zum Parallelfalz wird das Blech nicht immer in die gleiche Drehrichtung gefaltet, sondern immer nach innen, so dass es den Anschein hat, als wäre es "eingewickelt" worden. Um sicherzustellen, dass die nach innen gefalteten Blätter den Bogen nicht berühren, müssen sie ein bis drei Zentimeter kleiner sein als die Rückseiten- und Deckblätter.

Das Papierblatt wird zweimal gleichzeitig gefaltet, so dass zwei Fraktionen oder sechs Längsseiten erzeugt werden. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird dreimal gleichzeitig gefaltet, was zu drei Brüchen oder acht Blatt führt. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird viermal gleichzeitig gefaltet, was zu vier Brüchen oder zehn Blatt führt.

Sicht auf das gefaltete und offene Endformat: Hier werden zwei oder mehr Abschnitte des Papierblattes in wechselnden Richtungen gefaltet. Dadurch ergibt sich das für diesen Zweck charakteristische Zick-Zack- bzw. Z-Muster. Das Papierblatt wird zweimal gleichzeitig im Doppelzickzack gefaltet, so dass zwei Fraktionen oder sechs Längsseiten erzeugt werden. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird dreimal gleichzeitig im Doppelzickzack gefaltet, so dass drei Fraktionen oder acht Blätter produziert werden.

Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird viermal gleichzeitig im Doppelzickzack gefaltet, so dass vier Fraktionen oder zehn Blätter produziert werden. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird fünfmal gleichzeitig im Doppelzickzack gefaltet, so dass fünf Fraktionen oder zwölf Blätter produziert werden. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Natürlich können die unterschiedlichen Arten von Falzen auch kombiniert werden.

Daraus ergeben sich zahllose, immer ungewöhnlichere Arten von Falten. Das Papierblatt wird viermal gleichzeitig gefaltet, die ersten vier Längsseiten "gewickelt" und die fünfte Längsseite im Zickzack geteilt. Wir haben vier Fraktionen oder zehn Schenkel. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird fünfmal gleichzeitig gefaltet, so dass fünf Fraktionen oder zwölf Blätter produziert werden.

Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird zweimal gleichzeitig und dann noch einmal kreuzweise gefaltet, so dass zwei plus ein Falz oder zwölf Blätter produziert werden. Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird zweimal gleichzeitig im Doppelzickzack und dann noch einmal im Querformat gefaltet, so dass zwei plus ein Falz oder zwölf Blätter produziert werden.

Blick auf das gefaltete und offene Endformat: Das Papierblatt wird dreimal gleichzeitig im Doppelzickzack und dann noch einmal im Querformat gefaltet, so dass zuerst drei und dann zwei Fraktionen oder 32 Blätter produziert werden. Darstellung des gefalteten und geöffneten Endformats:

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