Laminieren wie

Kaschieren wie

Kaschiermaschine Callisto A3 von Fellowes Soeben ist der Brief eines großen Discountern in den Briefkasten geflattert - wieder einmal gibt es eine Laminiermaschine für wenig Aufwand. Aber in diesem Jahr ist alles anders, denn zu seinem Geburtsdatum habe ich ihm einen neuen Laminator von Fellows gegeben. Jetzt bin ich auf mich allein gestellt, und er hat seinen Laminator.

Der große Pluspunkt des Callisto A3 ist die Tatsache, dass man damit auch das A3-Format senden kann. Die DIN A4 wird über Kreuz geschoben (und umfasst die gesamte Breite), die DIN A3 hingegen über die Schmalseite. Sie wird nicht für immer heiss, wie einige andere Vorrichtungen, sondern hält ganz normal auch dann, wenn Sie mehrere Schichten in einer Reihe auf höchstem Niveau aufkaschieren.

Nur wenn Sie das Messgerät am Griff (der Winkelwulst auf der Unterseite des Laminators) berühren und weglegen wollen, sollten Sie aufpassen, denn dort ist es bereits ziemlich feucht. Der Laminator hat auch einen energiesparenden Modus. Die Callisto kann kalte und heiße, schluckende Schichten mit einer maximalen Schichtdicke von 125 Mikron laminieren.

Wie immer werden für die Kaltkaschierung Klebefolien gefordert. Zuerst einmal benötigen Sie Kaschierfolien. Sie sind in der regel faltbar, so dass Sie eine verschlossene Fläche haben. Setzen Sie das zu kaschierende Blatt ein, setzen Sie die Klebefolie wieder aufeinander. Der Laminator ist bereits auf das Papierformat (1 Tastendruck) abgestimmt und sobald er mit dem Erwärmen abgeschlossen ist, halten Sie die Alufolie in der Mitte des Laminators, so dass er alles selbst zuführen kann.

Das Einzige, was zählt, ist, dass sich die verschlossene Fläche zuerst im Inneren des Gerätes befinden muss. Die Callisto fährt selbstständig ein und schmeißt alles wieder heraus. Für kürzere Formate als DIN A4 können Sie entweder kürzere oder große Filme verwenden. In meinem Versuch wurden auch 5cm Schmalstreifen ohne Probleme eingezeichnet und einwandfrei einlaminiert.

Das zu laminierende Dokument kann eine Dicke von maximal 1 Millimeter haben, so dass es keine Rolle spielt, was Sie durchschicken. Sobald Sie eine Film in einem Winkel eingesetzt haben, ist das übrigens kein Nachteil. Durch einen Rücklaufknopf können die Bleche ohne Probleme ausgeworfen werden. Wenn Sie endlich einen Laminator zu Haus haben, denken die meisten Leute darüber nach, was Sie damit machen können, außer von Zeit zu Zeit etwas zu laminieren.

Die Laminatoren sind alle gleich - das habe ich mir jedenfalls gedacht. Nach unserer Erfahrung hätte ich mit einem kostengünstigen Laminator nie so gute Resultate erreicht. Ob Einzelpapier, Doppel- oder sehr starkes Blatt, dicker Farbschnitt oder Blätter - das Resultat hat mich oder uns immer überzeugt. Mir gefällt besonders, dass die Folien mit dem Material gut verschmelzen.

Es besteht also keine Gefährdung, dass das Schichtmaterial nicht mehr verwendbar ist oder sich wieder auflöst. Im obigen Foto sehen Sie meinen schlanken Streif, den ich ausgeschnitten hatte. Bei diesen schneide ich schlichtweg verhältnismäßig lange in die mittlere Hälfte. Die Bänder sollten 30 min. halten, wenn sie in lauwarmem Zustand eingeweicht werden. Weil ich einst an alles außer an die Striemen gedacht habe, wurde es eine Zeit.

An der 10cm langen Stelle befanden sich 5 oder 6 kleine Plätze, an denen ca. 1 Millimeter eingedrungenes Leitungswasser war und man kleine Dunkelstellen sah. Dennoch konnte der Film nicht geöffnet werden, aber die dunkeln Bereiche waren nach sehr kurzer Zeit wieder verschwunden. Das Verfahren ist sehr simpel und tatsächlich aussagekräftig.

Dass es so simpel ist, wird sicherlich von der Betriebsanleitung unterstützt, denn nur eine einzige doppelte Seite erläutert alles, was Sie wissen müssen. Der Callisto A3 hat uns vollkommen mitgenommen. Es ist nicht nur für den täglichen Laminierbetrieb geeignet, sondern auch für Basteln oder Bilder im Kindergarten, für künstlerische oder handwerkliche Einfälle.

Die Callisto ist schlichtweg viel besser und auf jeden Fall jeden Euro lohnenswert.

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