Klebebindung

Klebverbindung

Klebebindung - auch Lumbeck genannt - beschreibt die Bindung von Katalogen und Zeitschriften mittels Klebstoff oder Klebstoff auf dem Rücken. Wir drucken Ihre Klebebindungen kostengünstig, schnell und in höchster Qualität. mw-headline" id="Historical_Development">Historical_Development[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Adhesive Binding&

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Bei der Buchproduktion werden die Rohblätter vom Ringbinder abgeholt, geschnitten und der freie Rücken des Buches durch die Klebebindung verstärkt. Derartige Bindungen, die mit Kalt- oder Heißleim durchgeführt werden, haben sich aufgrund ihrer kostengünstigeren Produktion im Allgemeinen über die wesentlich langlebigere Fadenheftmethodegesetzt. Obwohl der Block eines Fadenheftbuchs in der Regel plan geöffnet werden kann, muss bei der Klebebindung auf diesen Nutzen des Buches in der Regel vollständig verzichten werden.

Die manuelle Klebebindung im Lumbeck-Verfahren und die so genannte Blockverklebung ist in kleinen Unternehmen nach wie vor sehr zeitaufwendig. Maschinen-Klebebindung erlaubt die automatisierte Bücherproduktion in einer Bindung oder Buchlinie durch die nahtlose Übertragung mehrerer Fertigungsschritte. Beim mechanischen Klebebinden werden die Buchblöcke mit einem Klebstoff (Schmelzkleber, Dispersionsklebstoff oder PUR) verklebt. Die Bindung von Büchern und Manuskripten erfolgte bis zur Einführung des Rollendrucks um 1863 durch manuelle Fadennähte.

So kann Lumbeck als Pionier des heutigen Taschenbuches betrachtet werden. z. B. Falzklebung - Kleber wird auf den Hosenbund des Bogens aufgetragen, die erzielte Stärke ist sehr hoch. z. B. B. die von Josef Ricke entwickelte biegesteife Bindung - das Bogenmaterial wird in der Mitte am Hosenbund getrennt, die Bleche werden am Hosenbund am Hosenbund und an der Kopfbrücke weiterverbunden.

Weil die Rinne noch teilkonserviert ist, zerreißen die Blätter beim Durchblättern nicht so leicht. Dabei werden die Blätter getrennt, der Kleber wird unmittelbar auf die Blätter aufgebracht (typisches Paperback). Die Lendenschüssel, die von Menschenhand ausgeführt wird, ist mit Kaltleim gefertigt und weist bei guter Verarbeitung recht dauerhafte Resultate auf. Bei der Klebebindung ist die Fahrtrichtung von großer Bedeutung, sie muss immer quer zum Rücken des Buches verlaufen.

Dabei werden die zum Block zusammengestellten Einzelblätter gerade geschoben und das untere Terzteil schräg in eine Druckmaschine (Holzblockpresse, modernste Lumbeckpresse) eingespannt. Hierdurch werden die nicht gepressten Blätter des Bucheinbandes zu einem doppelseitig schrägen Fach geöffnet. Dieser Ventilator wird mit einer Handfläche über die Maschine gestellt und die Papierbögen werden so ausgestreckt, dass die einzelnen Bögen einen Kleberaum zwischen 0,3 und 1 Millimeter aufweisen.

Die Bereiche sind in einer Seite nach aussen mit nicht zu wasserhaltigem Kaltkleber sterngeprägt. Dann wird eine vorher vorbereitete Netzgewebe auf das geklebte Teil gelegt, wieder verklebt und der nun fertiggestellte, klebstoffgebundene Klotz für den endgültigen Beschnitt aus der Maschine entfernt und zum Trockenen in den richtigen Winkel gelegt. Dabei wird die resultierende Oberfläche, die Rückseite des Blocks, mit einer scharfen Schneide aufgerauht und mit Kaltkleber beschichtet.

Die gehärtete Rückseite des Blocks kann nach der Trocknungszeit mit einem Handmesser in jeder beliebigen Dicke geschnitten werden. Feststoffgranulierte Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA-Hotmelts) werden bei Zimmertemperatur bei ca. 170 C geschmolzen und müssen während der Offenzeit (die Zeit, in der sie maschinell bearbeitet und noch nicht gehärtet werden können, beträgt bis zu 60 Sekunden) auf den Rücken des Buches auftragen werden.

Die Temperaturbeständigkeit von Klebstoffen wie Schmelzklebstoff oder Dispersionsklebstoff (Kaltleim; Weißleim) ist nicht sehr hoch (Schmelzklebstoff kann wieder erwärmt werden und Kaltleim zerbricht bei sehr tiefen Temperaturen), weshalb Polyurethan-Hotmelts (PUR) zunehmend in der Industrieproduktion zum Einsatz kommen. Dadurch wird der Kleber in einen nicht löslichen Urea umgewandelt. Dennoch ist der Kaltleimprozess sehr langlebig, da während des Trocknungsprozesses die chemischen Vorgänge in Bewegung versetzt werden, die die Einzelblätter am Rücken des Buches untereinander verknüpfen oder die Auflösung der Cellulose und deren langfristiges Fügen/Schweißen fördern.

Die Stärke und Langlebigkeit eines Klebebuchs kann auch bei einwandfreier Bearbeitung und unter Beachtung aller relevanten Einflussfaktoren nur näherungsweise der eines Fadenheftes entsprechen. Neben der von Anfang an niedrigeren Dauerhaftigkeit gegenüber mechanischen Belastungen ist auch die niedrigere Altersbeständigkeit zu berücksichtigen, da der eingesetzte Kleber mit der Zeit spröde werden kann.

Das Verfahren ist im Allgemeinen nicht für alle stärker kalandrierten Papierarten wie Kunstpapiere (Hochglanzpapiere) geeignet, da das beschichtete Altpapier den Kleber kaum in die Struktur des Papiers eindringen lässt. Bei der Verwendung von Klebebindungen für schwere oder sogar großformatige Kunstdrucke, Folios und Aquarelle kann sich das Werk bei geringer Anwendung in seine einzelnen Bestandteile auflösen.

Beim starken Kalandrieren des Papiers oder wenn die Druckfarben Öl enthalten, kann der Klebstoff stärker in den Block vordringen als beabsichtigt. Sogar bei Idealpapieren, bei denen die Faser den Klebstoff bis in die Tiefe durchdringt, kann es erhebliche Nachteile geben, wenn die Klebebindung nicht professionell eingesetzt wird. Erfolgt die Bindearbeit entgegen der Papierlaufrichtung, ist der trockene Block schwierig zu Öffnen und reißt vorzeitig.

Buchblöcke mit über die Rinne laufenden Papierblättern sind schwierig zu Öffnen, da der verfestigte Kleber zu stark "haftet" und die Blätter auf der Rinne zusammendrückt. Werden solche Blätter beim späten Ablesen zu stark überdehnt, kann der Rücken des Buches durchbrechen. Große Unternehmen sind immer gut beraten, ein Klebstoffmuster herzustellen, das die Haftung des Klebstoffs mit der zu verwendenden Papierschicht prüft.

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