Hausarbeit Bindung

Haushaltsbindung

Konsequenzen einer nicht existierenden Mutter - Kind - Bindung. Ich erkläre hiermit, dass ich dieses Papier selbstständig schreibe. Grundlegende Grundlagen der Bondtheorie| Veröffentlichung von Masterarbeiten, Semesterarbeiten, Bachelorarbeiten

3.5.1 "Fremde Situation" Die Bindungslehre bezeichnet die frühzeitigen Verhältnisse zwischen einem Kleinkind und seinen Hauptpflegern, die sich stets um es selbst kümmern. Die frühzeitigen Banderfahrungen wirken sich auf die Gesamtpersönlichkeitsentwicklung aus. Die Gründer der Bondtheorie, Bowlby und die Firma Winsworth, haben sich bemüht, diese ersten Bonderfahrungen messtechnisch zu machen. Mit Hilfe verschiedener Aufzeichnungsmethoden (Foreign Situations, Adult Attachment Interview etc.) ist es möglich, diese im Menschen geistig vertretenen Erfahrungswerte in einem Arbeitskonzept mit Hilfe unterschiedlicher Bindungseigenschaften zu erfassen.

Auch die Bindungslehre hat einen hohen klinischer Stellenwert - insbesondere bei der Diagnostik von Verhaltensauffälligkeiten und in der Praxis der Kinder und ihrer Angehörigen. Die Theorie der Bindung gewinnt in der Naturwissenschaft seit vielen Jahren immer mehr an Gewicht und hat sich durch die Unterstützung der empirischen Forschung als unabhängige Grundtheorie durchgesetzt. Für ein besseres Verstehen der Bindungslehre werde ich zunächst diese Theoriegrundlagen erklären.

Am Anfang werde ich die historische Entwicklungsgeschichte und die Grundzüge der Bondtheorie vorstellen. Dazu zählen insbesondere das Bindungs- und Erkundungsverhalten, die Phase der Bindentwicklung, das Funktionsmodell der Bindung und die verschiedenen Bindeeigenschaften. Darüber hinaus werde ich zeigen, wie sehr die maternale Sensitivität die Bondentwicklung beeinflusst und welche Verfahren zur Erfassung von Bondgüten eingesetzt werden können.

Anhand der Theoriegrundlagen werde ich mich mit verbindlichen Störungen im Säuglingsalter befassen. Im Gegensatz zu den Diagnosehandbüchern wird hier zwischen sechs Typen von Bindeerkrankungen unterschieden. Anschließend werde ich kurz auf die Gründe für Bindestörungen und die Umsetzung der Bindetheorie im Klinik- und Beratungsumfeld eingehen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die Gründe für Bindestörungen und deren Auswirkungen hinweisen. Auf Grund des breiten Spektrums an Literatur und Forschung kann ich die Inhalte dieser Arbeiten nur kurz skizzieren und auch nicht das ganze Spektrum an verbindungstheoretischen Inhalten einbeziehen.

The Bond Theory wurde von dem englischen Kindpsychiater und -psychologen John Bowlby und der Kanadierin Mary Ainsworth entworfen. Das Hauptziel der Lehre ist der Auf- und Umbau von engen sozialen Verhältnissen über die ganze Lebensdauer und das Bindungsmodell der frühkindlichen Verhältnisse. "Eine Bindung ist die spezielle Bindung eines Babys an seine Erziehungsberechtigten oder an Menschen, die sich ständig um ihn kümmern.

Es ist im Fühlen verwurzelt und bindet den Einzelnen mit dem anderen, speziellen Menschen über Zeit und Raum" (Grossmann 1997, S. 51 zitiert von Ainsworth 1973). Sie wurde von der Tavistock Clinic in London und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Auftrag gegeben, um Aufschluss über die entwicklungsbedingten Schäden für Kinder im Zweiten Weltkrieg zu geben, die von ihrer Elternteil entfernt worden waren.

In Bowlbys Theorie waren diese Bemerkungen von entscheidender Bedeutung, da sowohl Spiess als auch Spiess die mütterliche Deprivation als ausschlaggebend für die Entstehung von Kindheitsverbindungen betrachteten. Die Sensibilität der Mütter, d.h. das Ausmaß, in dem sie ihr Kleinkind mit Liebe und Zuverlässigkeit betreut, trägt daher maßgeblich zur seelischen Entfaltung des Kleinkindes bei.

Anders als Freud, dessen Ergebnisse hauptsächlich auf der Auswertung früherer Erlebnisse beruhen, basiert Bowlbys Ergebnisse in erster Linie auf der Beobachtung von Verhaltensweisen, da der Ethologe annimmt, dass es Gemeinsamkeiten zwischen dem Handeln eines Menschen und dessen Selbstverläufen gibt. Darüber hinaus hat John Bowlby von Harry F. Harlow und Robert Hinde geliehen, um das Verbindungsverhalten von nicht-menschlichen Affen zu untersuchen.

Das Ergebnis bestätigt die Vermutung, dass eine gesündere gesellschaftliche und seelische Entwicklungsfähigkeit in der frühzeitigen Interaktion mit den Menschen verwurzelt ist. Insbesondere Mary Ainsworth hat mit der Erarbeitung eines einheitlichen, systematischen Instruments zur Aufzeichnung der Bindung von Säuglingen im Säuglings- und Mütterpflegeverhalten entscheidend zur Modifikation und Fortentwicklung der Theorien beigetragen. Mit diesem auch als "Fremdsituation" bezeichneten Werkzeug war es erstmalig möglich, das Bindungsmodell von Bowlby in einer normierten Simulation zu beobachten.

Bei steigender naturwissenschaftlicher Anerkennung und Sensibilisierung für die Bindungslehre wurden weitere normierte Messgeräte zur Messung der Qualität der Bindung aufgesetzt. Im Mittelpunkt der Forschung stand immer mehr die Aufzeichnung der Bindung im Jugendalter und im Erwachsenalter. In diesem Kontext ist vor allem das Adult Attachment Interview (AAI) zu erwähnen, durch das Banderfahrungen und ihre Effekte auf die gegenwärtige psychologische Haltung zur Bindung erforscht werden können.

Der AAI beruht auf der Vermutung der Bindungslehre, dass frühzeitige Erfahrungen mit der Bindung einen Einfluss auf die später eingesetzte Haltung gegenüber Bindung und Beziehung haben. Mit zunehmendem Bewusstsein und wachsender Anerkennung wurde die Bindungslehre aber auch von den Entwicklungs- psychologen aufbereitet. Sowohl das Bindeverhalten als auch das Erkundungsverhalten stellen zwei sich ergänzende Haltungssysteme dar, die jedoch interdependent sind.

In erster Linie fungiert die Mütter als sicherer Ausgangspunkt für das Baby, zu dem es im Gefahrenfall wiederkehren kann. Anhand dessen kann das Kleinkind seine Umgebung ergründen. Wenn eine Änderung der Zugänglichkeit der Mutter in einer für das Baby unsichereren Lage eintritt, bemüht sich das Baby, die Zugänglichkeit der Mütter durch angeborenes Bindungsverhalten wie Schreien, Kleben usw. zu ändern, um die eigene Kindheit zu vermeiden.

um näher an die Mama heranzukommen. Dieses Verhalten dient dazu, ein Gefühl der Sicherheit zu schaffen, wenn das Baby mit einer Aufgabe konfrontiert wird, die es allein nicht erfüllen kann, oder wenn es sich verunsichert fühlen sollte. Die Bindungseigenschaften werden mit steigendem Lebensalter immer ausgeprägter und sind auf wenige Personen ausgerichtet. Sie kann nur bei aktiviertem Bindungsverhaltens-System betrachtet werden.

Das Erkundungsverhalten tritt dagegen auf, wenn das Bindungsverhaltens-System inaktiv ist. Danach fängt das Baby an, seine Umgebung zu ergründen. Auch hier kann jedoch kein Erkundungsverhalten ohne die Sicherheitsperson als Sicherheitsgrundlage aufkommen. Treten während des Erkundungsverhaltens beim Kleinkind Ängste oder Unsicherheiten auf, wird das Bindungsverhalten reaktiviert und das Kleinkind versucht, sich seiner verbindenden Person zu nähern.

Im zunehmenden Lebensalter genügen oft Symbolnähe oder Bindungsdarstellung als Grundlage für Sicherheit. In der Fremdsituation können sich Kleinkinder in ihrem Bindungs- und Erkundungsverhalten stark voneinander abheben. Der Hauptgrund ist jedoch die Sensibilität der Mütter und ihre unmittelbare Aufmerksamkeit für die Signalwirkung des Kindes.

In der Säuglings- und Kleinkindphase findet die Entwicklung der Bindung in vier Stufen statt. Im Zeitraum von 3 bis 6 Monate findet die Bildung der Bindung statt. Jetzt kann das Kleinkind durch die Erlebnisse mit seiner Bezugsperson Menschen von einander trennen und setzt Zeichen an seine Hauptverknüpfungsperson. Während dieser Zeit konzentriert sich das Haftverhalten immer mehr auf eine spezifische Persönlichkeit.

In der Zeit der klaren Bindung (6 Monaten bis 3 Jahren) nimmt die Wichtigkeit der primären Bindung zu und das Kleinkind strebt nach aktiver Naherholung. Man sieht, dass sie sich ihr gegenüber verpflichtet fühlt, während sie gegenüber Unbekannten reserviert ist. Durch die sich entwickelnde Eigenschaft, Dauerhaftigkeit zu widersprechen, kann das Kleinkind eine geistige Darstellung seiner Bezugsperson machen.

Nach 3 Jahren findet die abschließende Stufe der Anleihenentwicklung, die zielgerichtete Zusammenarbeit statt. Jetzt werden die Kleinen im Trennungsfall von der Mama oder der Hausfrau erfahrener und unbedenklicher und sind besser in der Lage, mit ungeklärten Sachverhalten umzugehen. Darüber hinaus wird auch die perspektivische Aufnahmefähigkeit des Kindes gefördert. "Sie erfährt, dass ihre Bindungen ihre eigenen Ideen, Empfindungen, Überzeugungen, Interessen und Intentionen haben, die sich von ihren eigenen unterscheiden können, während sie vorher "egozentrisch" nachgedacht und empfunden hat (Zellmer 2007, S. 10 zitiert von Ainsworth 1972).

Während dieser Zeit werden mehrfache Erlebnisse mit der Bindungsträgerin als Skripte (mentale Bindungsdarstellungen) abgespeichert. Daraus ergeben sich psychische Betreuungsmodelle, die aus den internalisierten Erfahrungswerten des Babys über sich selbst und über die Betreuungspersonen erwachsen. Nach Abschluss der Bondentwicklung hat das Kleinkind eine Bindung zur Referenzperson hergestellt. Wenn sich die Trennungsphase verlängert oder verlängert, wird das Baby eine Mixtur aus Beteuerung, Hoffnungslosigkeit und Loslösung erleben.

Der sehr frühe Ausfall der Hauptveranlagung oder eine fehlende Zugänglichkeit kann zu erheblichen Behinderungen der sozial-emotionalen Weiterentwicklung des Kleinkindes aufkommen. Das kann sich auch auf die Verhältnisse im Erwachsensein auswirken (vgl. Großmann 1997, S. 59). "Bindende Qualitäten als emotionales Lebenserlebnis werden im Einzelnen als "interne Arbeitsmodelle" internalisiert (Bowlby, 1973)" (Grossmann 1997, S. 59).

In der Arbeitsmethode werden Erfahrungswerte mit der Umgebung, der einzelnen Personen und der Personen, mit denen die Verbindung gepflegt wird, festgehalten. Die späteren Erlebnisse haben Einfluss auf die Beziehungsqualität zu anderen Menschen. Nur durch die zunehmenden Wahrnehmungs- und Sprachfähigkeiten und durch die zunehmenden Gedächtnisfähigkeiten ist das Kleinkind in der Situation, die gesammelten Erlebnisse mit seiner Bezugsperson zu geistigen Darstellungen oder Arbeitsformen zusammenfassen zu können.

In den ersten Lebensjahren entstehen diese Darstellungen durch die Wahrnehmung der Pflege und Zugänglichkeit der Bezugsperson. Ausgehend von diesen Erkenntnissen entfaltet das Kleinkind eine besondere Erkenntnisvorliebe für sich selbst, seine Umgebung und seine Bezugsperson. Erfahrt ein Kleinkind, dass es sich in Stresssituationen auf seine Bezugsperson stützen kann, ist es besser in der Lage, diese Situation zu überstehen.

Im Zuge der Weiterentwicklung zeigen die Arbeitsformen auch in Ermangelung der gebundenen Personen Wirkung (Grossmann 1997, S. 61). Die von Ainsworth festgelegte maternale Empfindlichkeit basiert auf vier Merkmalen: Die Anlage muss auf den Zustand des Kleinkindes achten (2) die Anlage muss die Äusserung des Kleinkindes aus der Sicht des Kleinkindes richtig deuten ( "3") die Anlage muss unverzüglich auf die Bedürfnisse des Kleinkindes eingehen und signalisieren, so dass das Kleinkind einen Zusammenhang zwischen seinem/ihr und dem seiner/haben kann.

Dabei dürfen jedoch Sensibilität und Überschutz nicht miteinander vermischt werden. Obwohl die Mütter dem Kleinkind ohne Einschränkung zur Seite gestellt werden sollten, darf sie ihm nichts wegnehmen, was er selbst verkraften könnte (vgl. Großmann 1997, S. 62f.). Sensibilität heißt auch, das Baby und seine persönliche Natur zu ertragen. Längsschnittstudien haben gezeigt, dass der Grad der maternalen Empfindlichkeit direkt mit dem Bindungsverhalten des Babys zusammenhängt.

Dies führt dazu, dass Säuglinge empfindlicher Frauen weniger schreien, nach Naehe zu ihrer eigenen Mama streben, sich aber auch wieder trennen, wenn sie tröstet wurden, weniger agressiv und besorgt sind, mehr Selbstvertrauen in die Erreichbarkeit ihrer eigenen Mama haben, wahrscheinlicher auf die Befoerderungen und Verboten ihrer eigenen Mama reagieren, ueber ein besseres vorsprachliches Kommunikationsvermögen verfue gen und ihre muetterliche Integritaet als eine gesicherte Grundlage fuer die Erforschung haben.

Andererseits stellt sich heraus, dass Säuglinge von weniger empfindlichen Müttern in der Trennsituation eine Vermischung von Selbständigkeit und Angst aufweisen, schwierig zu entspannen sind und weniger auf die Befehle und Verboten der Erziehungsberechtigten reagieren (vgl. Großmann 1997, S. 63).

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