Geschenkgutschein Muster

Muster für Geschenkgutscheine

Bei der Suche nach Geschenken erhält man oft Gutscheine von großen Unternehmen. Belege im Online-Handel: Form und Inhalt der Belegbedingungen (inkl. Muster).

Belege im Online-Handel: Art und Umfang der Gutscheinbedingungen (inkl. Muster)

Neben der Ware bietet der Online-Händler in vielen Fällen auch den Voucherverkauf an, der den Besitzer zum Warenkauf berechtigt. Darüber hinaus werden im Zusammenhang mit Werbekampagnen oft Gratisgutscheine an Menschen ausgegeben, die sie zum Warenkauf bei dem entsprechenden Einzelhändler ermutigen sollen. Wer aber Belege veräußert oder verlost, möchte auch für seine Rückgabe gewisse Spielregeln festlegen, an die sich der betreffende Eigentümer bei der endgültigen Rückgabe des Belegs orientieren muss.

Inwieweit kann der Beleg einlösbar sein?

Wer kann den Beleg einlösen? Kann der Beleg übertragen werden? Bei welchen Produkten kann der Beleg einlösbar sein? Darf pro Auftrag nur ein Beleg oder auch mehrere Belege einlösbar sein?

Falls der Einzelhändler bereits in seinem Online-Shop AGB einsetzt, ist es sinnvoll, diese auch in den Shop-AGB zu regulieren. Oder es können zu diesem Zweck eigene AGB ( "Allgemeine Bedingungen für die Gutscheineinlösung ") aufgestellt werden, die dem Auftraggeber nur im Rahmen der Gutschrift übermittelt werden.

Bei der Übergabe von Belegen gibt es jedoch die besondere Eigenschaft, dass der entsprechende Beleg nicht immer vom Erwerber oder dem Erstbesitzer (bei als Geschenk übergebenen Werbebelegen) des Belegs, mit dem der Einzelhändler den Kaufvertrag abgeschlossen hat, einschließlich der entsprechenden AGBs einlöst wird. Insbesondere in solchen FÃ?llen, in denen der Voucher Ã?bertragbar ist, wird er in der Ã?bertragung in der Ã?blichen Weise vom KÃ?ufer oder dem Erstbesitzer an einen Dritten weitergegeben, der dann in der Lage ist, den Voucher zu den verabredeten Konditionen einzulösen.

Hieraus ergibt sich das Problemfeld, dass die im Online-Shop hinterlegte AGBs in der Regel nur dem Käufer/Erstbesitzer des Vouchers bekannt gemacht werden, so dass diese nur im Kaufvertrag zwischen Verkäufer und Käufer/Ersterwerber enthalten sind. Zum jetzigen Zeitpunkt existiert jedoch kein vertragliches Verhältnis zwischen dem Kaufmann und dem späteren Halter des Vouchers - es sei denn, es ist mit dem Käufer/Erstbesitzer gleich -, in dem die Voucherbedingungen des Kaufmanns aufgenommen werden können.

Um sicherzustellen, dass die angestrebten Gutscheinbedingungen auch für den Gutscheininhaber gültig sind, der nicht mit dem Käufer/Erstbesitzer identisch ist, müssen diese ebenfalls mit dem Eigentümer abgestimmt werden. Dazu werden die Einlösungskonditionen direkt auf dem Beleg selbst hinzugefügt, so dass sie vom Halter angemessen zur Kenntnis genommen wird.

Dies hängt davon ab, in welcher Weise der Beleg vom Einzelhändler ausgestellt wird. Erfolgt die Ausstellung des Vouchers durch den Einzelhändler in gedruckter Fassung, können die Einlösungskonditionen auf der Unterseite des Vouchers angebracht werden, wodurch auf der Vorderseite des Vouchers ein deutlicher Bezug zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der Unterseite hergestellt werden sollte.

Beispiel: "Für die Rückgabe dieses Belegs gilt die AGB auf der Rückseite. "Wird der Beleg vom Einzelhändler in druckfähiger Ausfertigung ( z.B. als Druckdatei im PDF-Format) ausgestellt, können die Einlösungsbedingungen in derselben Ablage unmittelbar auf oder unter dem Belegbild plaziert werden, so dass sie auch beim Drucken gedruckt werden.

Der Sachverhalt ist etwas komplizierter, wenn der Beleg ausschliesslich als Kennung zur Einfügung auf einer Webseite in Post- oder Digitalform ausgestellt wird. Es muss nämlich gewährleistet sein, dass die Person, die den Kodex letztendlich auf der jeweiligen Webseite zurückkauft, die Konditionen für die Rücknahme frühzeitig vor dem Rücknahmeprozess angemessen zur Kenntnis nimmt.

Ist für die Eingabe von Couponcodes im Rahmen des Bestellprozesses des Online-Shops ein spezielles Formularfeld vorhanden, können die Einlösungsbedingungen neben oder unmittelbar unter diesem Formular plaziert werden. Beispiel: "Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter XXX beziehen sich auf die Rückgabe von Gutschein-Codes " Alternative: "Punkt XXX unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter XXX bezieht sich auf die Rückgabe von Gutschein-Codes " Hinweis: Das folgende Beispiel zeigt eine abgekürzte Ausprägung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Gutscheine, wie sie auf der Rückwand eines Papiergutscheins hinterlegt sein können.

Detailliertere Gestaltung der Einlösungsbedingungen für Wertgutscheine (Geschenkgutscheine) oder Aufmerksamkeit: Wenn Sie auch in Ihrem Online-Shop (z.B. in Ihren Online-Shop-GTC) Konditionen für die Gutscheineinlösung haben, müssen Sie sicherstellen, dass die (verkürzten) Einlösungsbedingungen auf Ihrem Coupon nicht den Einlösungsbedingungen in Ihren Online-Shop-GTCs entgegenstehen. Bsp. 1 (anrechenbarer transferierbarer Geschenkgutschein): Der Geschenkgutschein kann unter www.xyz. de einlösbar sein.

Die Einlösung des Gutscheins und des Restguthabens kann bis zum Ende des dritten auf das Jahr des Kaufs des Gutscheins folgenden Geschäftsjahres erfolgen. Die Einlösung des Gutscheins kann nur vor Beendigung des Bestellprozesses erfolgen. Es kann nur ein Voucher pro Auftrag einlöst werden. Die Gutschrift kann nur für den Warenkauf und nicht für den Erwerb weiterer Gutscheine genutzt werden.

Die Gutschrift ist abtretbar. Die Verkäuferin kann mit entlastender Wirkung gegenüber dem betreffenden Eigentümer auftreten. Das Gleiche trifft nicht zu, wenn der Auftragnehmer von der Nichtbegründung, der Rechtsunfähigkeit oder der mangelnden Vertretungsmacht des betreffenden Eigentümers Kenntniss hat oder vorsätzlich unterlässt. Bsp. 2 (frei transferierbarer Werbegutschein): Der Voucher kann bis zu XXX (bitte addieren Sie das Datum) einlösen unter www.xyz. de.

Die Gutschrift bezieht sich nicht auf Artikel aus den nachfolgenden Bereichen: Die Einlösung des Vouchers kann nur vor Beendigung des Bestellprozesses erfolgen. Es kann nur ein Voucher pro Auftrag einlöst werden. Die Warenwerte müssen zumindest dem Wert des Beleges entsprechend sein. Eine Rückerstattung des Vouchers erfolgt nicht, wenn der Auftraggeber die ganz oder zum Teil mit dem Voucher gekaufte Sache im Umfang seines gesetzlich vorgeschriebenen Widerrufsrechtes zurückschickt.

Die Gutschrift ist abtretbar. Die Verkäuferin kann mit entlastender Wirkung gegenüber dem betreffenden Eigentümer auftreten. Das Gleiche trifft nicht zu, wenn der Auftragnehmer von der Nichtbegründung, der Rechtsunfähigkeit oder der mangelnden Vertretungsmacht des betreffenden Eigentümers Kenntniss hat oder vorsätzlich unterlässt.

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