Foto Großformat

Großformatiges Foto

Aspect ratio C3.A4ltnis"> Aspect ratio[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Der Begriff Aufzeichnungsformat (Bildformat, Negativformat) bezieht sich in der Photographie auf die Dimensionen des Images auf photographischen Druckplatten oder Folien oder, in der Digitalfotografie, auf den Imagesensor. Die Formate haben jeweils ein typisches Bildformat von 1,5:1 (3:2; basierend auf Druck- und Papierformaten) für die 35 mm-Fotografie und viele digitale SLR-Kameras und 1,33 (4:3; basierend auf dem Bildformat herkömmlicher TV- oder Videobilder) für die digitale Fotografen.

In den ( "noch nicht standardisierten") Minikameras der 1950er Jahre wurden oft Fotoplatten mit einer Schenkellänge von 2,5 cm verwendet, wie zum Beispiel die Geräte von Thomas Skaife (1858) und Charles Piazzi Smyth (1859 ff.). Als kleinstes kommerziell erhältliches Aufzeichnungsformat ist das Minox-Mikroformat 8 Millimeter x 11 Millimeter erhältlich. Für Kleinbildkameras für 16 mm-Filme der ausgehenden 1960er Jahre mussten zunächst Folien angefertigt werden; sie benutzten ein Aufzeichnungsformat von 10 x 14 mm, für das später auch Kasetten ( "Kassetten") angeboten wurden.

1970 brachte Minolta eine vorgefertigte 16mm-Filmkassette auf den Markt, die das 50-prozentig vergrößerte 12mm 17mm Aufzeichnungsformat nutzte. In den 1960er Jahren hatten die Instamatic-Kassetten (126s) das Aufzeichnungsformat 1 1 (28,6 x 28,6 mm), die Folienbreite 35 Millimeter; der Folie selbst ist nicht mit dem gängigen 35-minütigen Folie verträglich.

Diese Folie wird heute nur noch als Farbfolie in der Empfindlichkeit ISO 200 eines apothekenpflichtigen Herstellers in sehr kleinen Mengen produziert. Im Agfa Rapid-Format von Anfang der 1960er Jahre wurde das rechteckige Aufzeichnungsformat 24 x 24 Millimeter mit 24 Einzelbildern pro Folie verwendet. Taschenkameras der 1970er Jahre benutzten 110 Filmkassetten im 13er × 17er Jahre.

Auch wenn für diesen Zweck keine neuen Fotoapparate produziert werden, sind die Folien vergleichsweise leicht verfügbar und werden von jedem großen Labor aufbereitet. Kodak Disk, eingeführt 1982, verwendet ein negatives Dateiformat von ca. 8 x 10,5 Millimetern. Es können 15 Aufzeichnungen auf einer Disk gemacht werden. Fotoapparate für dieses Bildformat wurden bis etwa 1988 und Filmaufnahmen bis 1998 produziert.

Heute verfügen die meisten großen Labors nicht mehr über Geräte zur Erweiterung oder gar Weiterentwicklung von Disc-Filmen, so dass Disc-Negativbesitzer weniger Gelegenheiten haben, Fotos zu machen. Obwohl der Rohling einer Videokamera mit Schrittmotor ("Klassiker" sind Beichell, Panorama und Arriflex) senkrecht am Panoramafenster und das Aufzeichnungsformat 18 x 24 x 24 mm liegt, wurde für die Leica das Doppelformat 24 x 36 x 36 mm beibehalten.

De 35mm -filme, die auf beiden seiten perforiert sind, zijn van 35mm-filme als roller. Auch in der Historie der Fototechnologie wurden Halbformate mehrmals ausprobiert, zum Beispiel durch Verdoppelung des 35mm-Films. Halbformat-Kameras nutzen 35er-Filme im 18er × 24er-Format; dieses Bildformat korrespondiert damit wieder mit dem ursprünglichen 35er-Kinofilm (Anzahl der Bilder: 24, 48, 72). Die in den 1950er Jahren gebaute 35mm-Kamera Zeiss Ikon Taxona ermöglicht mit dem Bildformat 24 Millimeter x 24 Millimeter ca. 50 Schüsse pro Ton.

Die Panoramakameras arbeiten mit 35 Millimeter Filmen, zum Beispiel im Großformat 24 Millimeter × 65 Millimeter. Eine Ursache für die enorme Langlebigkeit des 35mm-Formats über etwa 80 Jahre mag ein Befund sein, den Oskar Barnack bereits aus der Berechnung der Auflösung des Menschenauges gelernt hatte: Die für den Fotofilm optimierte Bildformatgröße beträgt daher 22 Millimeter × 33 Millimeter.

Nach wie vor ist das Mittelformat für anspruchsvolle Laien und Professionelle ein populäres Medium, da es aufgrund des großen Negativbereichs mehr Information aufnehmen kann und damit eine höhere Abbildungsqualität als das Kleinformat bietet, aber dennoch im Vergleich zum Großformat anpassungsfähig ist. Die Standard-Folie B-II wurde 1932 auf acht Schüsse 6 cm 9 cm (B2-8) normiert; früher hatte der B-2-Film in Deutschland nur sechs Schüsse (B2-6) und für die "kurze Spule" nur vier Schüsse (B2-4).

120B2-4 (kurze Spule)4,5 6 cm, 6 6 cm, 6 7 cm, Um 1908 betrachtete man das 4,5 cm 6 cm große und moderne Mittelformat als kleines Bild. Die Boxkameras benutzten die Aufzeichnungsformate 6,5 cm 11 cm, 6 cm 9 cm (2¼" 3¼"), 5 cm 7,5 cm, 4,5 cm 6 cm (halbiert 6 cm 9 cm), 3 cm 4 cm (halbiert 4 cm 6,5 cm auf Folie 127).

Rollenfilme in anderen Formaten als 120 oder 220 werden von den großen Produzenten nicht mehr in den USA verkauft; es gibt jedoch Spezialunternehmen in den USA, die sich auf Folien für die klassischen Fotoapparate spezialisieren und nahezu jedes Rollenfilmformat individuell zu entsprechend hochpreisigen Konditionen produzieren. Allerdings ist die Weiterverarbeitung in einem großen Labor schwierig, da die Folie mit einer Dicke von 4 cm nicht in moderne Vergrößerer eingesetzt werden kann.

Großformat 9 cm 12 cm (exakt: 89 cm 119 mm), 4 5 (exakt: 100 cm 126 mm), 13 cm 18 cm (5 7?), 18 cm 24 cm (8 10?), 30 cm 40 cm: Großformatfolie wird bogenweise als Flachfolie vorbereitet. Digital-SLR-Kameras haben in der Regel ein Bildformat, das dem von Kleinbildfilm von 1,5 (3:2) entspricht, aber es gibt auch Digitalrückteile für Mittelformat-Kameras mit den gängigen Bildformaten von 4:3 und 1:1.

Auf Glasscheiben im Großformat 9 cm 13 cm, das dem heute üblichen Großformat entsprecht, fotografiert Ottomar Anschütz mit seinem Elektrotachoskop. Das noch um 1890 am meisten verbreitete negative Formate waren 13 cm 18 cm; das in den 1890er Jahren entstandene 9 cm 12 cm große Formate wurde als "35 mm" und technologisch unterlegen angesehen.

So hat der Daguerotypist John Edwin Mayall während der ersten Londoner Expo (1851) zur Jahresmitte des neunzehnten Jahrhundert (24 × 34 cm) eine Reihe von Mammutfotografien des Crystal Palace aufgenommen.

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