Flyer Falz

Faltblatt falten

mw-headline" id="Werkzeuge">Werkzeuge[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Bei der Schnallenfalz verläuft das Blatt in eine Schnallenplatte und wird dann durch den Gegendruck gefaltet (Stauchung, also auch Stauchfalz). Das Blech fährt vom Bogeneinzug durch die ersten beiden Falzrollen und wird dann von diesen gegen den Anschlag gedrückt. Bei diesem Druckvorgang wird das Blech zwischen dem nächsten Falzrollenpaar zusammengepresst, bis es gegriffen und die Faltung ausgeführt wird.

Das gefaltete Blech wird unter dem Falzmesser zu einem Blechanschlag befördert und ausgerichte. Das gefaltete Blatt fährt bis zur Lagestriche, wo eine Photozelle dem Säbel das Zeichen gibt, dass das Blatt am Stopp angelangt ist. Nachdem die Schwertkraftbewegung ausgelöst wurde, trifft das Schwertkörper auf das Blech und presst es zwischen das Falzrollenpaar.

Die beiden Rollen nehmen das Blech auf und führen den Falzunterbrechung aus, was dazu führt, dass es beim Durchlaufen gefaltet wird. Das Schwertfalten ist im Unterschied zum Faltplattenfalten zyklusgebunden, da das Schwertfalten nach jedem Falz in seine Ausgangslage zurückkehren muss. Die Falztrennung ist jedoch durch Falten mit dem Schwerter präziser. Auf einfachste Weise, dem Parallelfalz, laufen alle Falten gleichzeitig.

Die Wendelfalte ist eine Art Parallelfalz, bei der zwei oder mehr gleich große Abschnitte des gefalteten Bogens ohne Richtungsänderung um einen Abschnitt des Bogens gefaltet werden. Die Tatsache, dass die Falte immer in die selbe Drehrichtung geht, führt zu der namengebenden Aufwicklung. Mit zwei Parallelfalzungen produziert ein Bogen 3 Bogen oder 6 Blätter.

Eine dreifache Rollenfalz macht 4 Blätter oder 8 Blätter und so weiter. Beim Parallelfalten werden die Außenteile des gefalteten Bogens überlappungsfrei nach innen gefaltet. Die Altarfalte hat sechs Schenkel, ein weiterer Durchbruch in der Mitte des Bogens führt zur achtkantigen Altarfalte. Bei diesem Falz handelt es sich um eine Parallelfaltung, bei der zwei oder mehr Abschnitte des gefalteten Bogens in wechselnder Richtung gefaltet werden.

Daraus resultiert eine Zickzackfaltung, weshalb diese Variante auch als Zickzackfaltung bezeichnet wird. Mit zwei Parallelfalzungen produziert ein Bogen 3 Blätter oder 6 S. pro Falz. Eine 3-fache Leporello-Faltung liefert 4 Blätter oder 8 Blätter und so weiter. Die parallele Mittelfalz ist eine Variante der Parallelfalz, bei der ein Blech immer in der Mittellage in die gleiche Drehrichtung gefaltet wird (V-Falz).

Aus zwei solchen Falten resultieren 8 Schenkel, diese Gestalt wird auch als Doppelparallelfalz bezeichnet. Die Schweizer Falz ist eine Variation der Leporello-Falte, bei der die ersten beiden Falten die Richtung nicht ändern. Zusammengeklappt schließen Vorder- und Rückseite die im Zickzack gefalteten Restblätter ebenso ein wie eine zweifache Spiralfalte. Bei der Kreuzfaltung wird das Blech mehrmals im rechten Winkel falz.

Mit diesem Prozess werden Prospekte, Magazine und Bücher hergestellt, bei denen der gefaltete Druckbogen geklammert und geschnitten wird. Der Papierlauf sollte in Richtung der letzen Falte erfolgen. Bei mehrseitigen Druckbogen sind die Blätter so arrangiert (Ausschießen), dass das Erzeugnis (Broschüre, Arbeit, etc.) nach dem Falten die korrekte Seitenkette hat.

Im Falle von Arbeiten werden die Blätter in der Regel mit laufenden Seitenzahlen versehen, bei Broschüren fehlt diese oft.

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