Eigenverlag

Selbstveröffentlichung

Sollte ich mein Buch bei einem Verlag veröffentlichen oder macht es Sinn, es selbst zu produzieren und zu vertreiben? Die Veröffentlichung im eigenen Verlag ist in den letzten Jahren einfach geworden. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Eigenverlag" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

mw-headline" id="Definitionen">Definitionen[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Unter Self-Publishing versteht man die Publikation eines reproduktionsfähigen Werks durch einen Urheber selbst, der damit zum Self-Publisher wird. Üblicherweise im Zusammenhang mit Werken in Bücherform, können z.B. auch Arbeiten auf Tonträger selbst publiziert werden. Die Herkunft des Begriffs "Verleger" stammt von "submit", was bei einem Buchverlag unter anderem die Vorauszahlung von Lizenzgebühren beinhaltet,[3][4] Ein "Selbstverleger" muss die anfallenden Gebühren selbst einreichen, wenn er z.B. eine Buchdruckerei für die Produktion eines Büchleins nutzt.

Im Verlagslexikon des Autorenhaus-Verlages wird Self-Publishing als ein vom Urheber gegründeter Verlagsbetrieb bezeichnet, in dem seine Arbeiten vorkommen und der seinerseits der Startschuss für einen "Mini-Verlag" sein kann. 1 Die branchenspezifische Website-Kooperation zwischen BuchMarkt und Uni-Online ist auch in diesem Sinn zu verstehen: "Beim Self-Publishing veröffentlicht der Urheber sein Buch selbst, übernimmt die Produktions- und Vertriebskosten und übernimmt das Gesamtrisiko selbst.

"10] Ein solcher Eigenverlag erscheint nominal wieder als "Verlag" und nicht als "Selbstverlag", wie z.B. der Erich Loest's Sprachverlag, der überwiegend eigene Arbeiten von Loest veröffentlicht und seit 1989 in Leipzig ansässig ist. Obwohl auf diese Weise auch Selbstveröffentlichungen produziert werden und einige von ihnen auch als Dienstleistungen für einen "Selbstverlag"[19][20] klassifiziert werden (siehe Abschnitt: Definitionen), wird die Nutzung von Dienstanbietern wie beispielsweise Self-Publishing-Plattformen, die seit etwa 2010 bestehen, nicht einstimmig als eine andere Art des Self-Publishing betrachtet.

Wenn ein Manuskript über den Internetbuchhandel erhältlich sein soll, kann der Eigenverlag ihm auch eine ISBN gegen Entgelt zur Verfügung stellen und in das "Verzeichnis Lieferbarer Bücher" (VLB) aufnehmen/eingeben. Auch ohne ISBN und Registrierung in der VLB werden in der Regelfall hauseigene Hochschulschriften oder reine Privatbücher für einen Stammkunden erstellt.

Für die Würdigung literarischer Selbstveröffentlichungen gelten vorerst die gleichen Voraussetzungen wie für Publikationen von Verlagen, d.h. ihr Markterfolg wird an den vertriebenen Kopien und der Wahrnehmbarkeit der Literaturtheorie gemessen. Die mangelnde "Auswahl" durch einen Regelverlag und das damit einhergehende Nichtvorhandensein einer qualifizierten Redaktion erlaubt es aber auch, dass die Mehrheit der Eitelkeitsverlage oder "Hobbyautoren" Selbstverlage sind, deren Publikationen in der Regel keine erkennbare Qualität der Literaturtexte aufweisen.

Selbst veröffentlichte naturwissenschaftliche Publikationen sind unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von geringer Bedeutung, zumal das für naturwissenschaftliche Publikationen gebräuchliche Peer Review ausbleibt. Verlags Neue Züricher Zeitungen, Zürich 28. April 2005. abc vs.verdi. de Eigene Informationen des Vereins zu: "Mitglied im VS werden" unter ? Vgl. Seite 591 in Reinhard Mundhenke: Der Vermögensverlagungskaufmann.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des Societäts-Verlages, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-7973-0676-8. Frank Demant: Hinweise zur Selbstveröffentlichung (Memento vom 23. Oktober 2015 im Internetarchiv) mit Bezug auf "2.

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