Druckindustrie

grafische Industrie

Der Bundesverband Druck und Medien e.V. Papierstapel für die Papier- und Druckindustrie; Quelle: istockphoto.com/.

Die Druckindustrie umfasst Verlage, Druckereien und Druckmaschinenhersteller.

Grundlegende Informationen über die Druckindustrie

Der deutschen Druck- und Medienindustrie, die in der offiziellen Statistiken als ein Wirtschaftszweig des verarbeitenden Gewerbes gilt, wird die spezifische dreistellige Zahl 18.1 des sogenannten Wirtschaftsklassifizierungsindex zugewiesen. Bindung von Drucksachen und damit zusammenhängende Leistungen (18.14). Die Druckindustrie ist durch kleine und mittlere Unternehmen gekennzeichnet. Bei Unternehmen mit weniger als 20 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen liegt der Prozentsatz bei fast 83%.

In diesen Druckbetrieben sind rund 24% der Gesamtbelegschaft der Druckindustrie beschäftigt. Die meisten Mitarbeiter sind in Druckbetrieben mit mehr als 20 und weniger als 500 Mitarbeitern beschäftigt. Dort liegt der Anteil der Mitarbeiter bei fast 69%. Überall sind die Erzeugnisse der Druckindustrie zu finden. Zusammengenommen macht dies über 85 Prozentpunkte ihres Auftragsvolumens aus. Davon entfallen rund 20 Prozentpunkte auf Tageszeitungen, Magazine und Bände.

Doch auch im Privatsektor ist der Stress hoch. Fast 9 Prozentpunkte des Gesamtvolumens werden hier bestellt. Fast 2 Mrd. EUR werden für Printmedien (ohne Zeitschriften, Magazine und Bücher!) für Einladungen zu Hochzeiten, Abonnementbücher und Fotobücher ausgegeben. Die Allgegenwart von Druckerzeugnissen und Produkten in unserem täglichen Gebrauch ist natürlich nicht nur eine Lebensquelle für Druckereien (und ihre Kunden), sondern auch für Lieferanten der Printmedien- und Medienindustrie.

Größte sind die Papierhersteller, die Druckfarbenlieferanten sowie die Handels- und Klebstoffhersteller. Doch auch Energiedienstleister, Maschinenhersteller, Unternehmensberater, Sicherheitsdienstleister oder Immobilienmieter profitierten von einer guten Druckindustrie.

Druckbranche

Im Tarifvertrag für die Druckindustrie sind die Rahmenbedingungen in den Betrieben der Druckindustrie geregelt. Dabei werden die Lohngruppen (Leistungsmerkmale) sowie die Regelung der Zuordnungen von Mitarbeitern in diesen Arbeitsgruppen festgelegt. Für kaufmännische Angestellte der Druckindustrie ist die Vergütung durch den Rahmentarifvertrag bindend geregelt. Mit dem Vertragsabschluss im Jahr 2005 wurden die Anlagen zum Kollektivvertrag über Hüllen wiederhergestellt.

Zugleich haben sich die Tarifparteien darauf geeinigt, die Anlagen in redaktioneller Hinsicht zu revidieren. Sie sollten dann im Zuge einer Überprüfung der Anlagen an den geeigneten Orten aufgenommen werden. Nach der Reformierung der Anlagen war es nicht möglich, mit den Unternehmern eine Redaktionsrevision zu erzielen. Deshalb haben wir die Jahresabschlüsse 2005, 2001, 1997 und 1980 in der im letzten Protokoll vereinbarten Form publiziert.

In den Maschinenberufen in Anlage C haben wir uns darauf beschränkt, zu erläutern, was nach den Schlussfolgerungen zwischen 1980 und 2005 gültig sein wird. Im Druckgewerbe wurde 2005 ein Tarifvertrag abgeschlossen, der es erlaubt, Planungen durch kurzzeitige Ankündigungen und Kündigungen von Arbeitszeitänderungen vorzunehmen. Eine solche flexible Arbeitsleistung muss auf Unternehmensebene abgestimmt werden.

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