Druckerei in Würzburg

Würzburger Druckerei

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Es freut mich, Sie begrüßen zu dürfen und grüße Sie herzlich aus Würzburg.

Michael Blaß (rechts) ist seit dem Jahr 2018 der neue Geschäftsführer der Druckerei.

Michael Blaß (rechts) ist seit dem Jahr 2018 der neue Geschäftsführer der Druckerei. Auf unserem Foto sehen Sie ihn mit seinem vorherigen Geschwister Alfred Engert (links) und Abtei Michael Reepen bei der Übergabe der Schlüssel. Wir sind seit 1.200 Jahren in Münsterschwarzach bei Würzburg zuhause. Die Druckkunst in Münsterschwarzach, die mit der Geschichte des Klosters verbunden ist, hat eine ebenso lange Vorgeschichte.

Dort, wo früher Monks von Menschenhand Blätter kopiert haben, hat sich eine Druckerei mit neuester Technologie mit einer Vielzahl von Serviceleistungen entwickelt - als zeitgenössische Version der traditionellen Buchdruckkunst, photorealistisch durch farbflächenerweiterten Farbdruck mit hoch pigmentierter Druckfarbe, umweltschonend und CO2-neutral.

Stortz - WürzburgWiki

Die traditionsreiche würzburgische Druckerei Stürtz, die bis ins Jahr 1830 zurückreicht, erhielt den Ehrentitel "Königliche Universitätsdruckerei". Im Jahr 2000 fusionierte der Verlagsbereich des Unternehmens mit der VERLAGHAUS Würzburg Gesellschaft für Verlagswesen mbH & Co.KG. Die Druckerei existierte bis 2015 unter dem Firmennamen "Stürtz Gesellschaft - Druck- und Mediendienstleistungen". Damals beschäftigte Stürtz noch 450 Mittarbeiter.

Im Jahr 2015 fusionierte das Unternehmen mit der Augusburger Heiler AG zur Phoenix Print GmbH. In Würzburg eröffnet Friedrich Ernst Anton Thein am 18. Juli 1830 seine eigene Druckerei. Den Setzerberuf hatte er bei Franz Ernst Nitribitt (Würzburger Hochschulbuchdrucker von 1763 bis 1820[1]) erlernt. Danach arbeitete er als Assistent und wurde dann von Dr. Gottfried Eisenmann bei seiner linksliberalen Tageszeitung "Bayerisches Volksblatt" eingestellt.

In der Augustinerstraße 3 leisteten die Redakteure dem Verlag das Honorar für den Start einer Druckerei mit drei Assistenten und zwei Handdruckpressen. Doch schon bald bekam die Tageszeitung wegen ihrer großzügigen Einstellung und kritischen Haltung zu den Diensten Ärger. 1832 nach der Demonstration an der Gaibach-Säule verhaftete der würzburgische Stadtpräsident Dr. Anton Wiesend 60 würzburgische Bürger.

Thein war auch einer der Häftlinge und seine Zugeständnisse wurden kurzzeitig widerrufen. Der Thein war nun jede Art von politischer Aktivität und jeder Art von Zeitung untersagt. Vor allem " elegantes Schreiben " wie Museumskalender, Gedichte und Reisebücher wurden von ihm gedruckt. Das Unternehmen expandierte und setzte bereits 1840 sechs Schriftsetzer und drei Printer ein. Seit 1848 wagt Thein auch wieder politisches Handeln.

Drei Mal pro Woche veröffentlichte er die Tageszeitung "Wahrheit und Recht". Es konnten jedoch kaum Abonnent/innen für die Zeitschrift akquiriert werden, so dass sie nach weniger als einem Jahr aus dem Programm genommen wurde. Zu den berühmtesten Produkten der Druckerei gehörte der "Königlich Bayrische Volkskalender". Im Jahr 1853 erfolgte der Umzug in die Neubaustraße 60, wo 80 Quadratmeter Nutzfläche für eine Schnellpresse und drei manuelle Pressen genutzt wurden.

Bis zu seinem Tode 1869 arbeitete Thein für das Haus. Nach dem Tode Theins wurde die Druckerei von Ludwig Stürtz übernommen, der bereits 1868 ein lithographisches Institut am Johaniterplatz 2 gründete. Die Firma expandierte weiter und beschäftigt schliesslich 93 Mitarbeitende, die technischen Anlagen umfassten acht Hochdruckmaschinen und vier Lithographiepressen.

Im Jahr 1875 tritt Heinrich Stürtz, der Ludwigsbruder, in das Familienunternehmen ein, wird Gesellschafter und ab 1878 Alleingesellschafter. Seit 1875 druckt das Haus die nur bis 1888 existierende Zeitschrift "Würzburger Presse". Das Königlich Bayrische Staatsamt zeichnete die Gesellschaft am 18. Mai 1887 mit dem Prädikat "Königliche Hochschuldruckerei von H. Stürtz" aus.

Sie würdigte die Hochwertigkeit der Printprodukte und gab dem Haus das Recht, amtliche Publikationen deutscher Hochschulen zu produzieren. Ab 1895 erschien der Jahreskalender "Altfränkische Bilder" und ab 1897 das würzburgische Jahresadressbuch. Weil die Räumlichkeiten für das Untenehmen wieder zu eng waren, baute Stürtz neben der Tabakerie Schroer in der Beleethovenstraße 4 einen großen neuen Bau, in dem neue, qualitativ hochstehende Satz- und Drucktechniken auf 3000 Quadratmetern Platz fanden.

Den Vorsitz im Aufsichtsrat übernahm Heinrich Stürtz. Allerdings hat sich das Unternehemen bemüht, die gute Verarbeitungsqualität zu erhalten. Dies zeigt sich besonders deutlich beim qualitativ hochstehenden Drucken von Notfallbanknoten. Die Gesellschaft hat nach einem nicht zufriedenstellenden Wirtschaftsjahr 2012 am Stichtag des Jahresabschlusses am 12. Dezember 2013 beim Landgericht Würzburg die Zahlungsunfähigkeit beantragt. Die gesamte Arbeit im Betrieb wurde vorerst fortgesetzt.

2 ] Am Stichtag 31. Dezember 2016 hat die Druckerei Stürtz nach 186 Jahren ihre Türen geschlossen. Die neue Gemeinschaftsdruckerei Phoenix Print GmbH wurde gegründet. Dr. Werner Dettelbacher: 150 Jahre Hochschuldruckerei H. Stürtz AG. Ort: Würzburg heute Nr. 29/1980. S. 77 ff.

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