Druck einer Zeitung

Zeitungsdrucke

Doch welche Technologie ist für den Druck Ihrer Printmedien am besten geeignet? Gestaltung und Druck einer Zeitung. Eine gute Nachricht ist keine gute Zeitung.

Druckprozess Zeitung Druck | INSIDE BUSINESS

"Die erste Zeitung, die vor mehr als 400 Jahren in Straßburg herausgegeben wurde, heißt "Beziehung aller Vordenker und denkwürdigen Geschichten". Es gab schon lange vorher Tageszeitungen mit topaktuellen News, aber sie wurden von Menschenhand ausgelesen. Mit Johannes Gutenberg, der 1447 die erste Hochdruckmaschine entwickelte, wurden die Bedingungen für den Innendruck geschaffen.

Der ersten Zeitung folgen viele weitere, und schon im XVII. Jh. werden in 70 dt. Großstädten wöchentlich Zeitungen mit Neuigkeiten aus der ganzen Weltgeschichte herausgegeben. Nachdem 1605 die erste Zeitung erschien, die nach dem von Gutenberg weiterentwickelten Prozess auf einer Buchdruckmaschine produziert wurde, sollte es weitere 200 Jahre dauerte, bis sich eine wesentliche technologische Änderung bemerkbar machte.

Diese Technologie ermöglichte es im Zuge der Weiterentwicklung, die Produktion von rund 20000 Tageszeitungen pro Tag.

Im Jahr 1870 wurde schliesslich eine Rotationsdruckpresse entwickelt, die den doppelseitigen Druck ermöglichte. Von da an wurde der Zeitschriftendruck schrittweise auf den Bogenoffsetdruck umgestellt. Der Rollenoffsetdruck ist heute der Maßstab im Bereich des Zeitungsdrucks. Gedruckt wird in der Nacht im Rollen- oder Rollenoffsetdruck. Dies ist die grundlegende Voraussetzung, um die hohe Auflage zu erreichen, die viele Tageszeitungen heute haben.

Im Rollenoffsetdruck werden als Imageträger dünnwandige Druckformen aus anodisiertem Alu, Polyesterschicht oder Papieren eingesetzt. Es wird eine Druckplatte pro Farbe verwendet. Die Informationsordnung ist heute überwiegend elektronisch. Die Offsetdrucktechnik ist eines der planografischen Druckverfahren. D. h. Druck- und Nichtdruckbereiche des Bedruckstoffs befinden sich auf der gleichen Fläche und sind anders vorbereitet. Im Allgemeinen wird der Rollenoffsetdruck für den Akzidenzdruck mit einer Auflagenhöhe von über 10000 Exemplaren eingesetzt und ist nicht nur rasend schnell, sondern auch wirtschaftlich.

Mit zunehmender Menge sinken die Kosten pro Zeitung. Der Bogenoffsetdruck ist ideal für kleine Auflagen. Dabei wird das Druckmaterial nicht als Walze, sondern in Gestalt von großen Blättern in die Druckpresse eingebracht. Rotations-Druckmaschinen erfordern gekrümmte Druckplatten, die mit den Zylinderrollen in Kontakt stehen. Der Fotosatzer ersetzte immer mehr den Leitsatz, und parallel dazu kam der Offsetsatz zustande, der ein Artwork auf Folie erforderte.

Der Text und die Abbildungen wurden auf die Druckformen aufkopiert. Über einen Belichtungsgerät wurde die Druckform unmittelbar mit den Messdaten aus dem Rechner versorgt. Direct Imaging ist eine weitere Technologie, die seit 2008 im Einsatz ist. Dabei werden die Bleche in diesem auch als computergestützte Technologie bekannten Prozess unmittelbar in der Druckerei gedruckt.

Im Rollenoffsetdruck werden die gedruckten Zeitschriftenseiten unmittelbar in der Druckerei weiterverarbeitet. Der Zuschnitt wird auf einer Rotationsschneidemaschine auf das gewÃ?nschte Zielformat gebracht, dann werden die Einzelbleche Ã?berlagert und mit einer Drehschiene kombiniert. Eine Falzmaschine, die aus einem Trichter für den ersten Längstfalz und weiteren Falzmaschinen zusammengesetzt ist, falzt die fertiggestellten Zeitungsblätter nach Vorgaben.

Das Endergebnis ist ein fertig bedrucktes Produkt, das unmittelbar konfektioniert und verkaufsfähig ist. Für Großauflagen im Bereich des Zeitungsdrucks wird der Rollendruck verwendet. Durch die Geschwindigkeit und den großen Automationsgrad sind die Anschaffungskosten vor allem bei großen Stückzahlen niedrig. Daher werden die Drucklinien nicht nur für Zeitschriften, sondern auch für die Herstellung von Büchern und vielen anderen Druckerzeugnissen wie z. B. Prospekten oder Katalogen in großen Stückzahlen verwendet.

Mit dem modernen und hochtechnischen Prozess ist es möglich, eine Vielzahl von Papier- und Kartonsorten in ein- und mehrfarbiger Ausführung zu drucken. Die Vorteile für das Printbild sind scharfkantige Drucke ohne Quetschkanten und weiche Rücken ohne Schatten.

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