Buchdruck

Hochdruckmaschine

Die Buchdruckerei revolutionierte den Buchmarkt und die Produktion von Büchern. mw-headline" id="History_of_Bookprinting">Geschichte des_Bookprinting[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der Buchdruck ist ein mechanisches Verfahren, bei dem Schriftarten und Einzelbilder in großer Stückzahl auf glatten Oberflächen, in der Regel aus Altpapier (Büttenpapier), wiedergegeben werden. Die Erstellung und handgeschriebene Reproduktion von Schriftstücken und BÃ??chern (Manuskripten) war bis zu ihrer eigentlichen Erlösung das monopolistische Werk einer kleinen Anselb des Fachpublikums, in Europa v. a. der ausgebildete FÃ?rsten und Ordensschwestern in den Schriften der KrÃ?fte.

In Asien und Europa hat sich die Buchdrucktechnik zunächst eigenständig entwickelt. Das Ergebnis waren erhöhte Striche, die gefärbt und auf gestrichen wurden, um den Wunschtext zu drucken. Dieser Hochdruckprozess des traditionellen Hochdruckdrucks wurde in China bis Ende des neunzehnten Jahrhundert eingesetzt. Der erste schriftliche Nachweis des Buchdruckes in China stammt zwar aus dem Jahr 1324, doch der russische Hufschmied Bi Sheng hat bereits um 1040 mobile Keramikstempel erfunden.

2} Der Buchdruck mit beweglicher Schrift in Fernost wurde jedoch nur vereinzelt eingesetzt, verblieb als personalintensiver manueller Druck unter den damaligen technologischen Gegebenheiten und war mit der EinfÃ??hrung der abendlÃ??ndischen Drucktechnologie im 192. zu Ende. Zurück geht die Entwicklung des heutigen Buchdrucks auf den Mainzer Dorngoldschmied Johannes Gutenberg, der 1450 ein als Manufaktur funktionierendes System mit bewegten Metallbriefen vorantrieb.

Mit seiner Druckmaschine wurde der Buchdruck ermöglicht und das Druckbuch zu einem Sammelartikel gemacht, der die Grundlage für die heutige wissensbasierte Gesellschaft bildete und maßgeblich zur Entwicklung der Wissenschaft beibrachte. Der Buchdruck machte das Thema für ein breites Publikum bezahlbar. Denn seine 42-zeilige Schrift (B42) sowie die Lutherische Schrift, die nach ihm der große Siegeszug dieser Technik war, hätten auch ohne seine Entdeckung des mobilen Typs im Druck reproduziert werden können, denn der Schriftzug hat sich nicht so rasch verändert, so dass feststehende, "gravierte" (geprägte) Schilder genauso gut oder besser hielten als die Behälter einzelner, tatsächlich lässiger Schrift in der Mitte.

Die Durchsetzung der großen, kostengünstigen Ausgaben gelang nach der EinfÃ??hrung der festen Druckformen ("Material-Pater"-Verfahren durch AbgÃ?sse aus dem Satz) in Kombination mit der Geschwindigkeit, mit der durch den Satz von vorgefertigten Buchstaben Texte produziert werden konnten. Gutenbergs Drucktechnik verbreitete sich im Laufe des XVI. und XVI. Jahrhunderts von Mainz über Europa bis zu den kontinentalen Kolonien:

Zu Beginn wurden Werke (Bibeln, Fachbücher und Belletristik) abgedruckt, ebenso wie kleine Werke wie Ablässe, Kalendern und Spenden. Der Abdruck der Werke Martin Luthers machte im sechzehnten Jh. knapp ein Viertel der Gesamtausgabe aus. Der Prozess des Handsetzens mit bewegten Buchstaben ist bis Ende des neunzehnten Jahrhundert unveränderlich geblieben.

Doch erst mit der Vorstellung praktischer Satzmaschinen (darunter die Linotype-Satzmaschine von 1886) veränderte sich der frühere Satzprozess, insbesondere für Zeitschriften und Bände. Die Bleisatzmaschinen fertigten auch Texte für den Einsatz auf gängigen Hochdruck-Druckmaschinen. Die Druckerei im kulturellen Bereich Russlands wurde von Ivan Fjodorow (1510-1583) gegründet, der 1563 einen Briefwechsel auf Russisch ausgab.

1727 ließ der ottomanische Sultan Ahmed III. ?brahim Müteferrika eine eigene Druckanstalt errichten, untersagte aber den Abdruck von religiösen Schriftstücken des Islams. Bis 1803 wurde diesem Verbotsgesetz gehorcht und hatte damit zur Konsequenz, dass der Abdruck von islamischen - im Unterschied zu christi-schen - Schriftstücken erst 1817 an Dynamik gewann.

5 ] Möglich wurde dies vor allem durch die Entdeckung der Lithografie durch Aloys Sensefelder, da sie z.B. für den handgeschriebenen Korandruck verwendet werden konnte. Mit dem Einzug des Buchdrucks wurden die Workshops neu strukturiert. In seinem Verantwortungsbereich lag die Geldbeschaffung und die für den Druckereibetrieb notwendigen Anlagen.

Heutzutage werden die Bände meist im Offsetdruck, selten im Tiefdruck aufbereitet. Der Buchdruck hat seit Anfang des XXI. Jahrhundert eine Rennaissance als künstlerisches Ausdrucksmittel und kreatives Medium für private und geschäftliche Drucksachen durchlebt. Vor allem in kleinen Unternehmen, deren Einrichtung mehr einem Studio als einer Handwerkerwerkstatt ähnelt, nutzen Designer und damit Laien die technischen Möglichkeiten des Druckens.

In dem zweiten Beispiel wird nur die technische Ausrüstung für den Druck eingesetzt. Entsprechend dem nordamerikanischen Standard wird auch hier der Terminus Buchdruck für diese neue Variante benutzt. Der Typ oder die Buchstaben, die für den Einsatz der Buchdrucktechnik erforderlich sind, werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt: Bruch, Antiquität und Kursivität mit den entsprechenden Satzzeichen und anderen Merkmalen (Sternchen, Absätze, etc.).

Der Reichtum und die Vielfalt der Arten ist außergewöhnlich. Sie sind etwa ein fünftel geringer als die tatsächlichen Arten (Spathies, Viertel, Drittel, Halbviertel, Quadratur, Quadrate). Das physikalische Verfahren des Drucks mit Einzelbuchstaben kann als typografischer Zyklus beschrieben werden. Eine Verwechslung von Arten unterschiedlicher Schreibweisen oder auch unterschiedlicher Arten ein und derselben Art wird als "Zwiebel-Fisch" bezeichne.

Bei den für den Satz und den Zeitungsdruck vorgesehenen Sorten handelt es sich um Holzdruckkästen mit ca. 116 Fächer für Frakturen (deutsch) und 125 für Antiqua-Typen, z.B. für Latein, Englisch, Französisch ect. Den Metallwinkelhaken hielt er in der rechten Handfläche, der eine zweiseitig offene flache Kastenform mit einer verstellbaren rechten Seitenfläche bildete, in die der Schriftsetzer die Sorten aus den Abteilen mit der rechten Handfläche führte und zu Linien zusammensetzte.

Die Halterung mit dem Schriftzug ist so an der Einstellbox befestigt, dass sie für den Schriftsetzer gut ablesbar ist. Für das gute Erscheinungsbild und die gute Verständlichkeit des Textes nach dem Ausdruck ist die Ordnungsmäßigkeit und Pflege, mit der diese Arbeiten durchgeführt werden, unerlässlich. Beim Heben werden alle Leinen im Winkeleisenhaken mit beiden Handflächen kräftig zusammengepresst und auf das zu hebende Objekt im Klotz gelegt, bis die für die Herstellung einer Säule oder eines Blattes (Säule) oder sogar eines Paketes erforderliche Anzahl von Leinen erreicht ist.

An den Seiten und an ihrem Fuss setzt er eine Veruntreuung, die aus Feldern oder seitlichen breiten Metallblöcken besteht, an die Flanke und an ihren Fuss, um einen sicheren Halt der Arten zu erreichen. Nachdem er die ganze Sache abgeschlossen hat, wickelt er sie etwa drei Mal mit einer stabilen Zeichenkette, der Spaltenzeichenkette, ein. Wenn das Set gut verarbeitet ist, muss die Kante dann so behandelt werden können, als wäre sie nur aus einem Teil.

Die gesamte aus vielen tausend Buchstaben zusammengesetzte Formular kann angehoben und in die Maschine gestellt werden, ohne dass ein Brief aus den Händen gerät. Der einfachere Weg, die Ordnung der fertiggestellten Blätter zu bestimmen, besteht darin, eine Zahl am rechten Fuße der ersten hinzuzufügen und die gleiche Zahl mit einem Stern am Fuße der dritten Blatt, der Unterschrift, zu wiederholen.

Der erste bekommt oft einen zusätzlichen Standard in Kleinbuchstaben auf der rechten Seiten, der in wenigen Wörtern die Titelnummer und die Volumenzahl eines Werks angeben muss. Der Signaturhinweis mit Briefen ist in Deutschland nicht üblich, ebenso wenig wie der Kurator, d.h. das erste der folgenden Wörter, die früher am Ende jeder einzelnen Dokumentseite standen, wird heute nicht mehr verwendet.

Wurden deren Korrekturen und Veränderungen vom Schriftsetzer vorgenommen und die Berechtigung zum Drucken gewährt, wird die korrekte Position der Druckseiten geprüft und nachgebessert. Der Ausdruck kann nach erfolgter Druckfreigabe stattfinden. Das Formular, das die erste und letztes Blatt beinhaltet, d.h. die Außen-, Primär- oder Geradeausdruckform, wird in der Regel zuerst ausgedruckt (erhöht).

Das Drucken findet entweder in der Handdruckpresse, der sogenannten Kurzpresse, in der Unfallmaschine oder Pedalpresse oder in der schnellen Druckpresse statt. Zu diesem Zweck wird das Blatt, mit Ausnahmen von Briefpapier, teilweise angefeuchtet, d.h. in dickeren oder dünneren Schichten gezeichnet oder mit einem Wasserstrahl besprüht, was es glatter und besser geeignet macht, die Farbe aufzunehmen, teilweise getrocknet zu drucken und, wenn der Print schöner ist, auch zu satinieren.

Jede Druckform muss vor dem Drucken "gekleidet" werden, d.h. alle Unebenheiten im Drucken müssen durch Hinzufügen oder Entfernen von Feinpapiereinschüben ausgeregelt werden. Für einen einwandfreien Farbdruck sind auch gute Rollen erforderlich, um die Druckfarbe zu reiben und aufzutragen. Bis 1940 wurden sie in der Buchdruckerei selbst entweder aus einer Klebstoff-Sirupmischung oder aus Glyzerin, Kristallzucker und Speisegelatine hergestellt, aber nach der verbesserten Kautschukverfügbarkeit waren diese Prozesse nicht mehr erforderlich.

Im Allgemeinen ersetzten die Rollen kurz nach der Entwicklung der Hochgeschwindigkeitspresse die Rosshaarballen durch eine Kalb- oder Hundelederbeschichtung, die zuvor zum Farbauftrag verwendet worden war. Das Drucken in der Maschine, die in der Regel zu zweit betrieben wird, geschieht durch blattweises Einsetzen des Papierbogens, Schließen und Ablegen von Rahmen und Klappe, Einziehen des Wagens durch Drehen einer Handkurbel, Umziehen des Bingels, erneutes Ausfahren und Auflegen des Druckbogens.

Der vorliegende Beitrag beruht auf einem öffentlich zugänglichen Dokument von Meyers Konferenz- und Lexikon, vierte Ausgabe, von 1888 bis 1890 und entspricht den aktuellen linguistischen Ansprüchen. Wenn es sich nicht um Tageszeitungen oder andere Werke handelt, die unverzüglich geliefert werden sollen, werden die bedruckten Blätter zum Trockenen gehängt und dann in Glättungsmaschinen gelegt, um die beim Drucken aufgetretenen Ungleichmäßigkeiten des Blattes zu beheben.

Nach dem Drucken werden die Schriftsätze mit einer in eine scharfkantige Laugenlösung eingetauchten Pinsel gespült und mit klarem Leitungswasser abgewaschen, um die Farbe zu entfernen. Die Briefe werden von ihm wieder in die jeweiligen Boxenfächer ausgegeben, oder es werden nur Bezeichnungen, Kopfzeilen, kurze Linien usw. archiviert, aber der Text wird "gebunden", d.h. in handliche Stücke mit Spaltenschnüren gewickelt und, wenn sie gut getrocknet sind, in papierumwickelt, beschriftet und für die spätere Verwendung in der Zeitschrift gelagert.

Verschlissene Sorten werden als "Stoff" an die Schriftengießereien zurückverkauft und dort neu gegossen. Die technologische Errungenschaft Gutenbergs war die Entwicklung einer Serie von Prozessen, die den Buchdruck überhaupt erst möglich machten: Goodbergs Errungenschaft besteht auch im ökonomischen und sozialen Aufbau des Buchdrucks durch die erste Massenreproduktion der Sage. Eine wichtige kulturhistorische Zäsur, die tief greifende Änderungen in der Datenverarbeitung mit sich brachte, ist die Entwicklung und Errichtung des Briefdrucks.

Der Druck war für Elizabeth L. Eisenstein eine "Revolution". 6 ] Es gab nur wenige als vergleichsweise fundamental geltende Etappenziele, wie die Entdeckung von Wort und Bild, die Entdeckung der alphanumerischen Schreib- und Schreibkultur, die Entdeckung des Rechners und der Digi-tisierung. Aus Gutenbergs Performance leiten die Medientheorien fundamentale Folgen ab.

Mit ihrer Bewertung verfolgt sie sehr frühe Einschätzungen - wie Francis Bacon in seinem Roman Organum 1620 schrieb: "Kein Imperium, keine Religionen, kein Star hatte stärkeren Einfluß auf die menschliche Situation als Buchdruck, Schießpulver und Kompass. Märtyrer Lyons redet vom "Gutenberg-Mythos" und leugnet ausdrÃ??cklich, dass Gutenbergs Einfall revolutionÃ?r war.

7] Nach Ansicht des Mittelalterlers Hagen Keller "kann trotz der durch die Druckerei herbeigeführten Änderungen der Zeitraum vom XVI. bis zur Hälfte des XVII. Jahrhunderts in vielerlei Hinsicht als eine vergleichsweise homogene Etappe betrachtet werden",[8] und der Mittelalterforscher Michael Clanchy betrachtet das Gütesiegel als "einen bedeutenden schriftstellerischen Tätigkeitsschritt wie Gutenbergs Druckerei"[9], weil das Gütesiegel zum ersten Mal eine Authentifizierungsmöglichkeit von Dokumenten darstellt.

Durch den Buchdruck konnte das Wissen in einem bisher nicht bekannten Umfang exakt reproduziert werden. Obwohl früher einmal von Hand in Drehbücher geschriebene Werke übernommen wurden, wurde der Mensch als Ersatz geeignet. Durch die Verwendung von Seitennummern ( "Paginierung"), Inhaltsverzeichnissen, Indizes und Titelseiten wurden die BÃ??cher noch attraktiver und attraktiver gestaltet. Die Lesart änderte sich: Während früher noch vorgelesen wurde, hat sie sich zur heute noch gültigen Lesart entwickelt.

Methodologie und Naturwissenschaft der neuen Werke übertrafen manchmal gar metaphernhafte Begriffe, die nachvollziehbare Formen von Termini in bildnerischer Gestalt sind. Auch ohne mentale Bilderform könnte man ein Buch nachvollziehen. Bedruckte Hefte waren viel billiger als handgeschriebene Nachbildungen. Während eine handgefertigte Abschrift der Plattendialoge in Venedig vor der Entstehung des Hochdruckverfahrens einen Gulden gekostet hat, berechnete eine Druckerei 1483 nur drei Gulden für 1.025 Durchschläge.

Die vier Nachfolgebücher Christi des Thomas von Thomasempen, das 1843 in Prag von der Firma G. Haase Sohn in einer prächtigen Auflage von nur 15 Stück produziert wurde, ist das erste ganz in Vergoldung gefertigte Weltbuch. Einige Künstler drucken nach wie vor wie zu Gutenbergs Zeit, und bei Begegnungen, zum Beispiel in Mainz auf der Mini-Pressemesse, wird die "Sprache der Schwarzkünste " (Druckersprache) noch kultiviert.

Fachausdrücke gaben dort den Takt vor, wie: J. H. Bachmann: Internationales Buchdruckhandbuch der Büchern. Voigt, Weimar 1876. J. Benzing: Die Drucker des sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert im deutschsprachigen Raum. Kulturelle Revolutionen im frühneuzeitlichen Europa. Springer, Wien 1997, ISBN 3-211-82848-6 (zur geschichtlichen Ermittlung der Buchdruckerfindung). Karl-a-Franke: Die Kunst des Druckens.

Voigt, Leipzig 1904. Michael Giesecke: Buchdruck in der Frühneuzeit. Verlagsmitgliedschaft, München 1969 (über den soziologischen und wirtschaftlichen Kontext der Druckerfindung). H. Beck Verlagshaus, H. Beck Verlagshaus, 1998 ISBN 3-406-42104-0 Walter Wilkes: Buchdruck Schnellläufer- und Endlosläuferpressen des neunzehnten Jahrtausends. Deutsches Fachverlagswesen, Frankfurt/M. 1981, ISBN 3-87150-162-0. Hochsprung Reinhard Schulze: Der islamische Idealismus im zwanzigsten Jahrtausend, S. 28. Hochsprung Elizabeth L. Eisenstein: Die Presse.

Kulturelle Revolutionen im frühneuzeitlichen Europa.

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