Buchbinden

Bucheinbandung

Der folgende Bastelführer gibt einen ersten Einblick in die verschiedenen Buchbindeaktivitäten. Es gibt viele Facetten dieser Technik....

Ein kleiner Leitfaden für die Buchbinderei

Gerade deshalb muss ein Klassiker wie die Bucheinbandung auch in der Zeit der industriellen Buchherstellung keine Angst um seine Existenz haben. In einem ersten Produktionsschritt des Buchblocks wird das Buch gefaltet. Drei ineinandergelegte Blätter (bei dünnen Papieren können auch mehr Blätter eingesetzt werden), die in der Mitte gefaltet sind, bilden eine Schicht.

Der Falzrand wird mit dem Falzknochen vorsichtig geglättet. Bei der Wahl der Papierlaufrichtung ist darauf zu achten, dass die Faser nach dem Falten möglichst genau auf dem Rücken des Buches liegt, da sonst der Block gewellt werden kann und die Blätter nicht leicht gescrollt werden können. Die Biegefestigkeit in Fahrtrichtung ist niedriger als in Querrichtung, so dass es einfacher ist, das Blatt in Längsrichtung zu bücken.

Das zu prüfende Blech ist auf einer der Seiten leicht befeuchtet und läuft somit in Fahrtrichtung ab. Dies kann z.B. aus Altpapier oder Buchbindeleinen sein. Ein Deckpapier wird entsprechend dem Umschlag gewählt, der auf die Außenseite der ersten und letzten Papierschicht aufgeklebt ist.

Die Papiere sollten etwas stärker sein als der restliche Teil des Buche, da sie den Bucheinband mit dem Bucheinband verbinden. Starkes Material (z.B. Strukturpapier von dorée) und Verstärkungen mit Hemden (grobmaschiges Material aus Leinengarn) sorgen für eine lange Nutzungsdauer. Es sollte so groß wie der Block sein, aber etwas grösser für Buchblöcke mit Bügelkanten um die Kanten.

Anschließend werden die Faltkanten der Papierschichten aufeinander gelegt und mit einem ca. 2 cm breiten Pinsel (z.B. Zankleimpinsel) mit Planatol Buchbinderkleber oder Schutzdispersionskleber beschichtet. Der einfachste Weg ist, ein Stück auf die obere Befestigungsebene zu legen und es auf den Rand des Tisches zu legen. Bürsten Sie immer in Richtung Tischrand, damit kein Klebstoff unter die Laubblätter gelangt und sie nicht zusammenkleben.

Kleben Sie dann das Trägerpapier auf die Schicht, den Stoß auf den Stoß. Dabei muss die Fahrtrichtung wieder planparallel zur Lesekante sein. Um auch bei geschlossenem Block nachträglich sehen zu können, welche Folie vorne liegt, kann das Besatzpapier mit einem Stift auf der Stirnseite mit "v" (für "vorne") gekennzeichnet werden, da diese dann auf den Buchdeckel aufgeklebt wird.

Dann schneidest du zwei 3 cm lange Bänder aus Hemdenstoff in Bucheinheit. Sie werden ca. 6 cm dick verleimt und um das Besatzpapier und die Schichten herum verklebt, wodurch das Breitenstück auf der einen Stirnseite und die Faltkante nur ca. 3 cm dick verklebt werden.

Die Hemdblende soll die Faltkante versteifen, da die Last auf der ersten und letzen Schicht am höchsten ist. Dies erfordert eine Buchbindnadel und einen Buchbindefaden (zuvor mit Bienenwachs behandelt, um die Weiterreißfestigkeit zu erhöhen). Dabei werden die Schichten mit der Faltseite nach aussen gerichtet auf den Tischrand gestellt und in der Bildmitte offen.

Diese erfolgt immer von der Innenseite nach aussen, so dass beim Verkleben des Books kein Kleber auf der Innenseite des Books aufquellen kann. Der Einstich kann mit einer Buchbindnadel oder, wenn wie in diesem Falle sehr starkes Material verwendet wird, mit einem Schraubnagel durchgeführt werden. Am besten fängt man mit der letzen Schicht an - so liegt immer die Front des Buche vor einem auf dem Table.

Die erste Masche mit Schnur wird von aussen in das erste Loch gemacht, das etwa zwei cm von der Kante entfern ist. Auf der anderen Strangseite des Farbbandes liegt das folgende Stichloch, wo der Garn nun wieder zur Innenseite des Buches, vor dem nächstfolgenden Farbband usw. herausgeführt wird ~ bis der Garn am letzen Stichloch, ca. 2 cm vor der Bandrand.

Nun ist die erste Schicht mit einer Schnur bedeckt. Der zweite Layer wird auf die gleiche Art und Weise vorgestanzt, von der Innenseite nach aussen. Nach dem Ende dieser Schicht wird der Faden straff gezogen und mit dem zuvor verbliebenen Anfang des Fadens geknotet. Am Ende jeder Schicht werden sie einmal mit der vorhergehenden Schicht genäht, so dass der Faden stabil ist.

Nachdem alle Schichten geheftet sind, wird im Inneren "Paste" aufgetragen, so dass die Hemdblende im fertiggestellten Buch nicht mehr zu erkennen ist. Dabei entfaltet man die erste und dritte Schicht und verteilt den Kleber auf der Pinselseite so weit, wie man die Hemdblende kann. Ziehen Sie dann die Bündel fest, schneiden Sie sie auf Maß und kleben Sie sie auf die offenen Stellen.

Anschließend wird der Rücken des Buches mit Klebstoff bedeckt, während die Schichten zusammengepresst werden. Die Verklebung ist gut mit dem Falzknochen verarbeitet. Schneiden Sie nun das dünnere Blatt (z.B. Japan oder Gold 70) in breite Buchblockstreifen und kleben Sie es an die Stelle, an der kein Klebeband vorhanden ist, um die Spalten zwischen den Schichten zu schließen.

Wenn Sie nur ein Zeichentrickband aufbringen wollen, kleben Sie es zentral auf die Rückseite des Rohteils (natürlich auf den Kopfschnitt), mit mehreren Zeichentrickbändern kleben Sie diese nebeneinanders. Der Stirnband ist das, was man sehen kann, wenn man von oben und von unten in den Wirbelsäule des Buches blickt. Drücken Sie auf den Kleber und schneiden Sie auf den Buchblock.

FÃ?r die LÃ?nge des Pappbandes gilt: Höhe des Bucheinhellers + 5 mÂ? Anschließend werden die Buchumschläge aus Buchbinderkarton (z.B. Callos Buchbinderkarton oder Modellkarton) geschnitten. Die Abmessungen sind: Leseblockhöhe + 5 m und Leseblockbreite -2 m. Die Abmessungen sind wie folgt. Außerdem wird ein Band aus Einfachpapier (z.B. Goldbrasse 70 oder Packpapier) in Buchumschlagshöhe und ca. 5 cm + Rückeneinschubbreite geschnitten.

Kleben Sie zuerst den Kartonstreifen mit Klebstoff exakt in der Höhe der Aufhängeleiste. Drehen Sie nun den Pappstreifen um und bearbeiten Sie die Ränder des Rückeneinsatzes mit dem Klappknochen. Kleben Sie dann die Buchumschläge auf der rechten und linken Seite in einem Abstand von 0,6 cm, wenn Sie das Buch vollständig in einem verhältnismäßig dünnen Stoff einwickeln wollen, oder 0,7 cm, wenn das Einbandmaterial härter ist.

Möchten Sie den Rücken des Buches mit Stoff bedecken, wählen Sie zunächst einen geeigneten Bezugsstoff für das von Ihnen zuerst gewählte Bezugsmaterial. Der Rücken des Buches kann in jeder beliebigen Weite gebunden werden, aber je weiter der Stoff, umso weniger kann man danach vom restlichen Bindematerial sehen. Der Stoff wird auf die gewünschte Weite x Deckelfläche + 3 cm geschnitten und von der Basis bis zum Anschlag verklebt.

Die Wirbelsäule des Buches wird auf den geklebten Stoff gelegt und aufgedrückt. Dann wird das Material um die Ober- und Unterseite gewickelt, mit dem Klappknochen geglättet und der Rückeneinsatz wird kräftig ausgearbeitet. Schneiden Sie nun das Bindematerial für den restlichen Teil des Deckels (Breite + 1,5 cm, Hoehe + 3 cm) so zu, dass am Ende an jeder Kante des Deckels 1,5 cm vorstehen.

Auch die Rohlinge werden von der Innenseite nach der Außenseite mit der Mischung Glutofix Planatol sternartig verklebt. Sie sollten immer Kleber von der Innenseite nach der Außenseite verwenden, um zu vermeiden, dass die Bürste unter das Bindemittel kommt und es mit Kleber verfärbt. Vor der Weiterverarbeitung einen Augenblick abwarten, damit die Fasern des Papiers anschwellen können und sich das Blatt beim Aufkleben nicht später wellt.

Anschließend werden die Kanten so abgetrennt, dass nur noch ca. 2-3 Millimeter des Papiers übrig sind. Man macht in den Kurven einen Trick mit dem Klappknochen und kann dann auch die Seiten drehen. Dann wird alles mit dem Klappknochen sauber nachbearbeitet und fest gepresst. Soll das Buch vollständig in das zu Anfang gewählte Umschlagmaterial gebunden werden, ist das Verfahren ähnlich: Das Umschlagmaterial wird auf die Grösse des Buchumschlags + 3 cm in Hoehe und Weite zerschnitten.

Nachdem Sie dem Blatt einen Augenblick Zeit zum " Agieren " gaben, legen Sie zuerst eine Papphülle auf, drehen das Ganze um, bearbeiten den Rücken des Buches und löschen den Hinweis auf die zweite Hülle. Nun schneiden Sie die Kanten wie oben angegeben ab, falten zuerst die Abdeckung auf und ab, kneifen dann die Kanten, falten die Abdeckung an den vorderen Kanten ein und bearbeiten alles mit dem Faltbein noch einmal nach.

Für Deckpapiere, die sich beim Verkleben deutlich aufgeweitet haben, empfiehlt es sich, den Buchumschlag von der Innenseite noch einmal zu "spiegeln", d.h. ein Blatt von der Innenseite auf den Buchumschlag zu verkleben, um die Zugspannungen zu kompensieren. Dies sollte saugfähiger Karton sein, da er nach dem Einstecken des Bucheinbandes in den Umschlag in den Aufsatz (d.h. zwischen Umschlag und Buchblock) eingesetzt wird, um die Feuchte des Klebstoffes aufzufangen.

Jetzt wird zuerst der Kleber auf der Rückseite des Blocks unter dem Hemdstreifen aufgetragen, dann wieder sternartig auf dem Aufsatz und dem Hemdstreifen inklusive des Bindebandes. Um ein Einrollen des Aufsatzes zu vermeiden, kann er an den Eckpunkten sorgfältig nach aussen gebogen werden - natürlich nicht zu kräftig, so dass keine erkennbaren Faltungen auftauchen.

Bestens geeignet ist der Block, wenn er unmittelbar neben dem Rückeneinsatz an der Zimmerdecke aufliegt und die Kartonkanten rundum 2,5 Millimeter sind. Kleben Sie dann die Vorderseite des Buchblocks wie die Rückseite und falten Sie das Buch sorgfältig nach unten. Hier sollte kein Klebstoff auf den Rücken des Buches kommen!

Die Rückseite ist das Scharnier des Büchleins und muss daher mobil sein. Der Buchumschlag muss kurz angedrückt werden, damit der Klebstoff auf beiden Schenkeln gut haftet.

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