Buch Binden

Buchbinderei

Die Buchbinderei ist der letzte Schritt bei der Herstellung eines Buches nach Abschluss des Druckprozesses. Möchten Sie ein Sammelalbum starten, ein Tagebuch führen oder ein Tagebuch führen und dabei bleiben? In diesem Wikibook lernst du, wie du deine eigenen Bücher einfach binden kannst und zeigst dir einige alte Buchbindertricks. Die Bindung hat für uns eine ganz besondere Bedeutung.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Zur Handwerksgeschichte vgl. Buchbinderei, zur Entstehungsgeschichte des Umschlags vgl. Buchdeckel. Von der Anordnung und Montage der Buchseiten oder -schichten über die Ausstattung des Bucheinbandes mit einem Binder bis hin zur nachfolgenden Dekoration werden alle Arbeitsschritte abgedeckt. War das Binden von Büchern bis ins neunzehnte Jh. eine reine manuelle Aktivität (Handbindung), wird heute ein großer Teil der Herstellung in industriellen Serien durchgeführt (Verlagsbindung).

Die handgefertigte Buchbinderin erledigt alle Arbeitsgänge hintereinander und verwendet dafür nur wenige handgeführte Werkzeuge, d.h. sie produziert die Bindung selbst. Sogar die kunstvolle Gestaltung kommt oft vom Eingebundenen. Die meisten Arbeitsgänge in der Industriebuchproduktion ab der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert werden Schritt für Schritt von einer Maschine ausgeführt. Oft ist der Hauptbuchbinder nur für den Betrieb und den störungsfreien Betrieb eines einzigen Schrittes verantwortlich.

Im nächsten Schritt (oder dem ersten in der aktuellen Buchbinderei) werden die Blätter gefaltet, d.h. nach der Seitenzahl gefaltet. Die heutige Handbuchbinderei kommt oft vor, dass die Bände nicht zum ersten Mal zurückgeschlagen werden, sondern aufgrund von Beschädigungen oder dem Bedürfnis des Eigentümers nach einer hochwertigeren Bindung.

Darüber hinaus ist die Anbringung der Anhänge an das erste und letzte Blatt, im Fachjargon als Anhang bekannt, Teil der Vorbereitungsarbeiten. 3 ] Die simpelste Befestigung ist ein Doppelbogen im Format der Schichten, Vorder- und Hinteraufsätze sind mit einem weiteren Papierstreifen, der Aufsatzfalte, verknüpft. Sofern nicht bereits früher erfolgt, müssen die Einzelschichten kurz vor dem Klammern, also längstens vor dem Klammern, in der korrekten Abfolge zusammengestellt werden.

Zur Erzielung einer kontinuierlichen Verknüpfung der Bleche im Rückgrat und zur Vermeidung von Verschiebungen der Außenlagen wird der Rückgrat zunächst nach dem Nähen verklebt.

Dazu wird der Klebstoff mit einem Bürstenstrich fein auftragen und dann mit einer Hammerflosse oder einem Falzknochen in die Hohlräume zwischen den Schichten einreiben. Für anspruchsvolle Bindungsarbeiten wird der Kopf- und Fußschnitt erst nach dem Verrunden und Pressen durchgeführt. Allerdings wurden im Hochmittelalter und in der Frühneuzeit oft Pergamentabfälle verwendet. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Bleche gefaltet.

Unmittelbar nach dem Falzvorgang werden die Bleche in so genannten Bundpressen gepresst, um die angestrebte Dicke und Stärke des Endprodukts zu erzielen. Soll das fertige Buch von Einlagen wie Abbildungen oder Grußkarten auf hochwertigem Karton begleitet werden, müssen diese nun auch in der Industrieproduktion von Hand an der richtigen Position eingesetzt werden.

Dabei werden die Falzbogen zunächst in der korrekten Abfolge übereinander bzw. bei dünnen Broschüren ineinandergelegt. Da Irrtümer in der Bogenreihenfolge nicht ungewöhnlich sind, muss die Genauigkeit der Sortierung und die Vollzähligkeit der Blätter ständig geprüft werden. Hiersemann, Stuttgart 2003, ISBN 3-7772-0327-0 Hellmuth Helwig: Anleitung der einbandkunden.

Hiersemann, Stuttgart 1970, ISBN 3-7772-7008-3 Thorvald Henningsen: Das Buchbindebuch. Verlagshaus von Wilhelm Knapp, Halle a. d. Saale 1912. Vasco Kintzel: Binden von Büchern selbst. Entwerfen und binden Sie professionelle Fotobücher, Photoalben, Broschüren, Ordner, Skizzenbücher, Notebooks, Blockbücher, Zeichnungsbücher, Notebooks, Magazine, Diaries und Album. Einbandgeschichte ("Elemente des Buch- und Bibliothekssystems 16").

pp. 99-111 und 2) Ernst-Peter Biesalski: Die Entstehung der Industriebuchbinderei im 192. Jh. Die Grundkenntnisse des Buch- und Papierrestaurierers. Schlitzer, Hannover 2005, ISBN 3-87706-680-1. Hochsprung ? Biesalski: Benotung. Biesalski: Die Geschichte der Industriebuchbinderei im neunzehnten Jahrtausend. Springen Sie auf ? Ibid.

Hochsprung Henningsen: Das Buch für Eingebundene. Springen Sie auf ? Ibid. Hochsprung Biesalski: Die Entstehung der Industriebuchbinderei im neunzehnten Jahrtausend. Hochsprung Helwig: Introduction to Binding. Hochsprung Henningsen: Das Buchbindehandbuch für Bücherbinder. Highspringen ? Petersen: Die handgefertigten Universalbindungen.

Springen Sie auf ? Ibid. S: 108. Hochsprung Der komplette Bereich der Industriebuchproduktion basiert auf Bendig:

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