Briefumschlag Fenster

Kuvertfenster

Mit diesem hochwertigen Kuvert haben Sie vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Kuvert DIN lang mit Fenster. Kuvert mit Blickfenster in der Stirnwand Es handelt sich um eine Hülle mit einem Fenster in der Stirnwand mit abgerundeten Kanten und einer transparenten Folie, die auf der Hinterseite der Stirnwand mit einem Klebestreifen um das Fenster befestigt ist. Besonders verbreitet und bekannt sind Kuverts der vorgenannten Bauart für die geschäftliche Kommunikation, bei der die Fenstergröße durch eine DIN-Vorschrift sowie deren Ausrichtung im Stirnwandbereich des Kuverts bestimmt wird.

Beim Einsatz der bewährten Kuverts in automatischen Kuvertiersystemen sowie bei der automatischen Aussortierung geschlossener Briefstücke mittels entsprechender Sortiersysteme, vor allem bei der Dt. Post, entstehen oft Schwierigkeiten, da die Glasfolie nicht bis zur ausgestanzten Kante der Stirnwand mit der Kuvertoberfläche verbunden ist.

Auf der anderen Seite ist jedoch eine Klebung bis zum Randbereich des Ausschnitts nicht möglich, da die Möglichkeit einer teilweisen Auspressung des aufgebrachten Klebstoffs beim Verkleben der Scheibenfolie und damit eine Stapelverklebung der Kuverts gegeben ist. Darüber hinaus können die für die Produktion solcher Kuverts eingesetzten Maschinen beim Auftragen des Klebebandes um das gestanzte Fenster nur innerhalb gewisser Toleranzen auskommen.

Die Maschine benötigt in der Regel eine Toleranzwerte von 1,5 Millimetern, so dass die maximale Differenz des Klebebandes von der Stanzkante des Fensterrahmens 3 Millimeter beträgt. Das Problem besteht darin, dass die in Kuvertier- oder Sortiermaschinen erforderlichen Führungsschienen, die mit der Aussenseite der Stirnwand interagieren, mit der Kante des gestanzten und beim Verschieben der Abdeckung nicht mit der Scheibenfolie geklebten Fensters kollidieren und im besten Fall den nicht geklebten Kantenbereich umklappen und in den geklebten Teil aufreißen.

Grundlage der Entwicklung ist die Aufgabenstellung, einen Kuvert der in der Einleitung erwähnten Bauart so zu formen, dass trotz der oben erwähnten Toleranzschwelle zwischen dem das Fenster umgebenden Klebestreifen und dem Randbereich des gestanzten Fenster, eine Beschädigung des Fenster- oder Kuverts durch eine Zusammenstossung des Fensterkante mit den Führungsvorrichtungen autom. Kuvertier- und Sortiersystemen zuverlässig ausgeschlossen ist.

Um die oben genannte Aufgabenstellung zu lösen, ist die Hülle so gestaltet, dass das Fenster durch Ränder eingegrenzt ist, die von den abgerundeten Eckpunkten entlang jeder Fensterseite von der Mitte des Fensters aus, in Dachrichtung oder in Bauchrichtung abgerundet, laufen. Die oben genannte Konstruktion vermeidet das Aufeinandertreffen anderer Führungselemente in Parallele zu den Längs- oder Querkanten des Kuverts über die Vorderwand, da diese bei der neuen Konstruktion immer die Fensterkanten in einem Winkelstellung schwenken, so dass selbst bei leichten Winkeln der Randbereiche des Fensters diese nicht mit den Leitungselementen der selbsttätigen Befüllvorrichtung oder der autom. Sortiervorrichtung kollidieren können.

Durch ihre Winkellage sind die Fensterränder im neuen Design der Hülle als Gleitkanten zu sehen, über die die Leitelemente gleiten, die von den Leitelementen nicht untergriffen werden können. Das Führungselement schiebt die Fensterränder vom Anfang ihrer Schiebebewegung über den Fensterbereich nach vorne.

Die dachartige schräge oder wulstige Abrundung der zwischen den abgerundeten Fensterkanten vorgesehenen Flanken muss nur zu einer solchen Abweichen vom geradlinigen Lauf der Fensterkanten der Fenster mit dem oben genannten Effekt bei der Beförderung der Kuverts durch die Füll- oder Sortieranlagen aufkommen.

In den Teilfällen 2 bis 5 sind vorteilhafte Formen der Fensterbildung festgelegt. Auf jeden Fall sollte die Öffnung des Fensteröffens jedoch die gleiche Größe wie die Standardfenster haben, so dass das Kern-Feld hier aufgrund bestimmter sogenannter Kernfelder eine Öffnung des Fensteröffens verbleibt und ggf. unbedeutende Details durch die bei der Reduzierung des Fensterbildes beschriebenen neuen Gestaltung unterdrückt werden.

Abb. 1 die Grundrissdarstellung der Stirnwand eines Kuverts nach der Invention, Abb. 2 eine Grundrissdarstellung nach Abb. 1 mit unterschiedlicher Gestaltung des Ansichtsfensters, Abb. 3 auch eine Grundrissdarstellung der Stirnwand eines Kuverts mit einer dritten Designvariante des Ansichtsfensters. Die Stirnwand 1 des Umschlags ist in allen Beispielen mit einem Sichtfenster ausgestattet, das mit 2 markiert ist.

Bild 1 zeigt die gestrichelten Ränder 3 eines Fenster nach dem Stand der Technik. Diese Ränder sind in der Abbildung 1 dargestellt. Bei der bisherigen Fenstergestaltung laufen die gegenüber liegenden Ränder zueinander parallelgeschaltet und sind durch abgerundete Ränder 3a verbunden. Das durch die Ränder 3 und 3a in der Stirnwand 1 des Kuverts begrenzte Fenster wird aus Postgründen mindestens so groß und positioniert, dass das Adressfeld der in den Kuvert einzulegenden Ware immer gut ablesbar im Fenster erscheint.

In allen Designbeispielen werden die Fenster 2 mit einer sichtbaren Folienverklebung auf der Rückwand der Stirnwand unterlegt. Ausgehend vom Fenster der gewohnten Rechteckform mit den abgerundeten Eckpunkten 3 a, die durch die Eckpunkte 3 und 3 a eingegrenzt sind, wird das in verlängerten Reihen reproduzierte Betrachtungsfenster durch die Eckpunkte 4 gemäß Abb. 1 eingegrenzt, die auf jeder Fensterseite wie ein wegweisendes Dach aus der Mitte des Fensters schräg stehen.

Die dachartigen geneigten Ränder 4 sind entsprechend der vorherigen Gestaltung des Blickfensters mit den Kurven 3 a verbunden. In der Version nach Abb. 2 sind die Begrenzungskanten 5 des Fenster auf den einander zugewandten Flächen abgerundet. Die Fläche des Übergangs von den abgerundeten entgegengesetzten längeren Rändern zu den abgerundeten kürzeren Rändern wird erneut durch die abgerundeten Ränder 3 a des Standardfensters festgelegt, wie in Abb. 2 dargestellt.

Bei der Auswahl der Kurven der Ränder in Bild 2 wird darauf geachtet, dass das Fenster in der Grundrissansicht fast eine Ellipse ist. Die Scheibe 2 nach Abb. 3 hat wieder abgerundete Eckpunkte 3 a, mit denen flache S-förmige Zwischenstücke 6 verbunden sind, mit denen tangential abgerundete Eckpunkte 5 verbunden sind.

In allen gezeigten Gestaltungsbeispielen werden die auf der Rückwand der Stirnwand 1 angebrachten transparenten Transparentfolien entlang der Grenzkantenkontur der Fenster 2 mit Hilfe von entlang dieser Konturen laufenden Klebestreifen angebracht. Aus den in der Einleitung genannten GrÃ?nden können sich die Klebestreifen nicht direkt bis an die Fensterkanten ausdehnen, so dass ein Schmalseitenbereich bis max. 3mm nicht mit der transparenten Schicht verbunden wird.

Mit den dargestellten Formen der Fenster nach den Abb. 1 bis 3 wird dadurch erzielt, dass eine Unterseite der offenen Fensterränder durch Führungsvorrichtungen, die zur Längskante oder zur Unterkante des Buchstabens parallelgeschoben werden, verunmöglicht wird, da die Fensterränder immer einen Winkelfeld mit den Führungsvorrichtungen darstellen und dadurch beim Vorbeifahren an den Führungsvorrichtungen eine lokal verschiebende Vertiefung der Fensterränder stattfindet, so dass eine Bewegungsunscharakteristik zwischen den Berührungsrändern und den Führungsvorrichtungen entsteht.

Mehr zum Thema