Briefumschlag

Kuvert

Eine Kuvertierung (auch: Kuvert oder in der Schweiz Kuvert, veraltet Enveloppe) ist die Versandverpackung eines Briefes. In manchen Fällen passt der Umschlag von der Stange nicht. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Eine Kuvertierung (auch: Umschlag oder in der Schweiz Umschlag, veraltetes Enveloppe) ist die Transportverpackung eines Briefs. Urspruenglich wurden die Buchstaben nicht in getrennten Kuverts eingepackt, sondern nur durch Falten oder Zusammenrollen und Verschliessen vor unbefugtem Zutritt geschuetzt. Kuverts werden heute in der Postkorrespondenz nahezu ausschliesslich zum Schutze von Inhalten eingesetzt, mit Ausnahmen der Post.

Kuvertpapier muss opak, schreibbar, bedruckbar und faltbar sein. In letzter Zeit werden FSC- oder PEFC-Papiere, deren Faserstoff aus nachhaltiger Waldwirtschaft kommt, zunehmend für Umschläge verwendet. Nahezu alle Umschläge haben eine Gummibeschichtung oder zwei Klebestreifen als Abschluss auf der Innenseite der Hülle. Einige Kuverts haben ein Fenster aus Pergamin oder transparentem Plastik, das in den Adressraum einklebt.

Die Seitenkanten des Briefbogens werden ebenfalls mit Kleber zusammen gehalten. Die modernen Kuvertiermaschinen erzielen eine Geschwindigkeit von bis zu 1.600 Kuverts/Minute und können daher nahezu 100.000 Kuverts/Stunde herstellen. Je nach Format ergibt sich aus der DIN 680 ein unterschiedlicher Abstand des Betrachtungsfensters vom Oberrand, so dass ein Briefkopf nach DIN 5008 genau eingeklappt werden muss, um das Adreßfeld in das Betrachtungsfenster zu bringen:

Für C6, C6/C5 und DL beträgt das Sichtfenster 20 Millimeter vom rechten und 15 Millimeter vom rechten Bildrand und misst 45 × 90 Millimeter. Für größere Kuverts gibt es zwei Formulare die den Briefköpfen für Geschäftsbriefe der Formulare A3 und B2 nach DIN 5008 entsprechen, da die Position des Anschriftsfeldes durch Falten des Schreibens nicht mehr verändert werden kann.

Für C5-Kuverts ist das Schaufenster auch 45 x 90 Millimeter groß und 20 Millimeter vom rechten Seitenrand und vom rechten Seitenrand für Formular A 77 Millimeter und für Formular B 60 Millimeter. Beim C4-Kuvert ist der Abstand des Buchstabens im Kuvert deutlich höher, insbesondere in Fahrtrichtung der Längskante, so dass das Sichtfenster vergrößert werden muss.

Sie ist 55 Millimeter x 90 Millimeter groß und 20 Millimeter vom rechten Seitenrand, 40 Millimeter von oben für Formular A und 57 Millimeter von unten für Formular B. Die Versiegelung der Kuverts erfolgt durch Kleben der leicht überlappenden, umgeklappten offenen Seiten (kurz Lasche) auf den Brief. Diese werden vor allem für qualitativ hochstehende Geschäftspost eingesetzt.

Namen und Adresse des Empfängers stehen auf der Vorderseite des Umschlags, während die Absenderangaben traditionell auf der Rückwand oder oben rechts auf der Vorderseite stehen. Auch in dem Geschäftsfeld, in dem die Adresse des Empfängers nicht auf den Kuvert steht, sondern der Buchstabe mit der Adresse im Kopf des Briefes so in den Kuvert eingelegt wird, dass die Adresse durch das Sichtfenster hindurch erkennbar ist, z.B. nach DIN 5008, werden oft Fensterumschläge verwendet. Es gibt unterschiedliche Arten von Falzen für die verschiedenen Briefumschläge, so dass die Anschriften im Sichtfenster erkennbar sind.

Fensterumschläge sind in der Regel mit einem Abdruck oder Prägestempel mit den Absenderangaben entweder auf der Vorder- oder über der Adresse auf dem Briefkopf versehen, so dass sie im Sichtfenster erkennbar sind. Daher können die betreffenden Informationen in naher Zukunft gelöscht werden. Laut Verband der VDBF werden in Deutschland zurzeit jährlich rund 20 Milliarden Euro an Kuverts, Mailern und Falttaschen im Gesamtwert von rund 375 Millionen Euro umgesetzt.

Darüber hinaus werden weitere 4 Milliarden Stück von der deutschen Kuvertierindustrie vor allem in andere Länder Europas ausgeführt. In den vergangenen Jahren ist der Gesamtmarkt leicht rückläufig, da die elektronischen Datenträger den Umschlag für den Versand von Rechnungen immer mehr ablösen. Aus England, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden werden rund 70 Prozent der in Europa eingesetzten Kuvertmengen verbraucht.

Ein Sonderfall ist der Hauspostbrief, der immer häufiger für die interne Korrespondenz verwendet wird. In der Regel finden Sie auf diesen Umschlägen eine Form von Tisch, in dem der Sender, das Verfallsdatum und der Adressat angegeben sind. Darüber hinaus gibt es Lücken für eine schnelle Überprüfung, ob sich im Kuvert Belege oder ähnliches befanden.

Streifen im Kuvert für eine mittellose Öffnung. Im kleinen Sichtfenster auf der rechten Umschlagseite wird der Abdruck vor dem Aufklappen angezeigt. Die patentierten Kuverts[12] ermöglichen ein einwandfreies Aufklappen des Schreibens ohne Hilfsstoffe. An der Seite wird der Kuvert an der "Daumengrifffläche" durchbrochen, durch Abziehen dieses kleinen Papierstücks wird am Ende eine " Reißleine " ("Zipp-o-let"/engl. Pull-Tab) ausgeschnitten, die den Kuvert aufmacht.

Hochsprung ? Maurice Rickards, Michael Twyman: Die Enzyklopädie der Ephemera: Leitfaden zu fragmentarischen Dokumenten des täglichen Lebens für den Sammler, Kurator und Historiker, Ausgaben im Verlag: Routing Chapman & Hall; Edition: illustrierte Ausgabe (Dezember 2000), Seiten 135 bis 137. Jump up to: from envelope. Die Phil*Creativ Gesellschaft mbH, Schwalmtal 2007, ISBN 978-3-932198-38-0, S. 75. Hochsprung zu: von Brauerei.

Die Phil*Creativ Gesellschaft mit beschränkter Haftung mbH, Schwalmtal 2007, ISBN 978-3-932198-38-0, S. 66, Hochsprung Kuvertführung ? Kuvertführung| Bürobedarfsversand. Zurückgeholt am 11. Oktober 2016. Hochsprung ? DIN C4. Pressestelle der Regierung, abrufbar am 28. Jänner 2016. ? Springen Sie hoch zu: von Markus Kuhn: Internationale Standardpapierformate. Zurückgeholt am 17. Februar 2010. Springen Sie auf ? Automations-fähige E-Mail.

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