Briefumschläge Bezeichnung und Größen

Umschläge Beschreibung und Größen

Bei Ihren Druckdaten sollten Sie auch auf die Größe des Druckprodukts achten. Kuverts Eine Kuvertierung (auch: Couvert, Couvert oder Environment - überholt -) ist die Transportverpackung eines Briefs. Historie: Urspruenglich wurden die Buchstaben nicht in separate Kuverts gepackt, sondern nur durch Falten oder Zusammenrollen und Verschliessen vor unbefugtem Zutritt geschuetzt, da es sich bei den Briefen um einen wertvollen Rohmaterial handelt. Dieser Prozess war später aus geschäftlicher Perspektive immer kostengünstiger und komplexer als ein vorgefertigter Couvert zum Kuvertieren und Schließen des Briefs.

Kuverts werden heute in der modernen Korrespondenz nahezu ausschliesslich zum Schutze von Inhalten verwendet, mit Ausnahmen der Post. Die Kuverts wurden 1820 vom Buch- und Papierhändler S. K. Brewer in Brighton zum ersten Mal vertrieben. 1835 erteilte Brewer der in London ansässigen Dobbs & Comp. aufgrund der schnell steigenden Nachfrage einen Zuschlag für die Produktion von Kuverts als Massenprodukt.

Das erste Gerät zur Kuvertherstellung wurde 1844 von E. Hill und W. De La Rue, London, gebaut. Material: Kuvertpapier muss opak, schreibbar, bedruckbar und faltbar sein. In letzter Zeit werden FSC- oder PEFC-Papiere, deren Faserstoff aus nachhaltiger Waldwirtschaft kommt, zunehmend für Umschläge verwendet. Größen: Kuverts sind in unterschiedlichen Standardformaten erhältlich, die in ISO 269 und vor allem auf der Grundlage vorhandener Blattformate nachgestellt werden: ISO 269 und ISO 678:

Kuverts im C4-Format werden nicht nur im Hoch-, sondern auch im Breitbildformat produziert. Die Formate C6/5 sind das in Deutschland mit weitem Abstand meistgenutzte Kuvertformat und werden als Umschläge für die automatisierte Umschlagung verwendet. Private Post wird oft auch in Kuverts im C6-Format versandt, die für die Postkarte im A6-Format geeignet sind.

Große und schwere Produkte werden oft in Falztaschen mit seitlichen Falten und Blockböden in den Größen B5 bis E4 geliefert. Von der Deutschen Postbank wird eine parallele Darstellung der Beschriftung auf der langen Stirnseite des Fensters oder Kuverts, die Freimachung in einem 40 Millimeter großen und 74 Millimeter großen Halbbild oben rechts, die Absenderadresse in dem 40 Millimeter großen Band zur Linken und die Adresse des Empfängers im übrigen Halbbereich in einer Entfernung von 15 Millimetern vom Außenkanten erwartet.

Der Ziel-Code wird im Feld unter der Adresse gedruckt. Die Versiegelung der Umschläge erfolgt durch Kleben der leicht überlappenden, umgeklappten offenen Seiten (kurz Lasche) auf den Brief. Hochwertige Umschläge verwenden oft Haftkleber mit Deckstreifen. Namen und Adresse des Empfängers stehen auf der Vorderseite des Umschlags, während die Absenderangaben traditionell auf der Rückwand oder oben rechts auf der Vorderseite stehen.

Auch in dem Geschäftsfeld, in dem die Adresse des Empfängers nicht auf den Kuvert steht, sondern der Buchstabe mit der Adresse im Kopf des Briefes so in den Kuvert eingelegt wird, dass die Adresse durch das Sichtfenster hindurch erkennbar ist, z.B. nach DIN 5008, werden oft Fensterumschläge verwendet. Es gibt unterschiedliche Arten von Falzen für die verschiedenen Kuverts, so dass die Anschriften im Sichtfenster erkennbar sind.

Fensterumschläge sind in der Regel mit einem Abdruck oder Prägestempel mit den Angaben des Absenders entweder auf der Vorder- oder über der Adresse auf dem Briefkopf versehen, so dass sie im Sichtfenster erkennbar sind.

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