Bindung Masterarbeit

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Bind Masterarbeit - STV-Biologieforum

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Der Begriff der Bindungslehre und seine Relevanz für die....

Es gibt 6 Methoden zum Bestimmen der geistigen Darstellung der Bindung. Wir machen unsere ersten Beziehungen in der frühkindlichen Phase, hier entwickelt sich die Qualität der Bindung, der Bindung. In dieser Einprägung lernt man sich selbst und seine Umgebung besser kennen, vor allem durch den Anblick, den unsere Erziehungsberechtigten von der Erde haben: Durch die positiven Banderfahrungen mit den Erziehungsberechtigten erfahren sich die Kleinen als liebevoll und fachkundig.

Aus diesen guten Banderfahrungen ergibt sich eine offene und selbstbewusste Einstellung in anderen Spätbeziehungen (bereits im Vorschulalter, in der Schulzeit und später in Erwachsenenfreundschafts- und Partnerschaftsbeziehungen), auch wenn es zu Konflikten kommt. Binding Theory und Binding Research beschäftigen sich mit diesem Komplex von Themen unter dem Gattungsbegriff binding. Ein sicherer Verbund bringt für die weitere Verarbeitung eine Vielzahl von Vorteilen, während ein unsicherer Verbund die menschliche Weiterentwicklung beeinträchtigen und gar vereiteln kann.

Über eine gesicherte Bindung lernt das Kind schon in jungen Jahren, mit Stress fertig zu werden und mit Ambitionen und Kondition anspruchsvolle Lebenssituationen zu bewältigen. In Notfallsituationen können sicher gebundene Kleinkinder unterstützt werden, sie haben mehr Freundschaften, haben unterschiedliche Umgangsstrategien, können Partnerschaftsbeziehungen aufbauen. Selbstverständlich und zum Glück kann man sich auch eine gesicherte Bindung erarbeiten, indem man mit negativen Erfahrungen der Bindung mit psychotherapeutischen und selbstreflexiven Mitteln umgeht ("Earned Safe Attachment", vgl. Gloger-Tippelt & Koenig 2009, 37).

Das Wissen um die Wichtigkeit der Bindung und die (präventive) Umsetzung dieses Wissen sollte jedoch im Interesse des Kleinkindes und künftiger Generati oren immer an erster Front sein. Der Schwerpunkt dieser Abschlussarbeit lag auf der Frage, wie wichtig frühkindliche Anleihen für die weitere Entfaltung des Menschen sind. Zu diesem Zweck werden die zentralen Begriffe der Bindungslehre begreifbar gemacht und ihre Aktualität für die Praktik der Sozialarbeit (und Therapie) demonstriert.

Im zweiten Abschnitt wird das Thema Bonding-Theorie erklärt und ein kurzer Einblick in die Historie der Bonding-Theorie gegeben. Sie beschreibt, wie der Diplompsychologe John Bowlby zur Jahrhundertmitte die Beziehung zwischen früherer Mutter und Kind in einer Weise bewertete, die von der bisher üblichen Instinkttheorie abweicht und welche Rolle er in der Bindung für die weitere Menschheitsentwicklung sah.

Darüber hinaus wird die Bindung als eines von mehreren Motivationssystemen abgebildet. In dem dritten Teil des Kapitels findet ein weiterer Ansatz zum Thema Bindung statt: Es werden die Bildung der Bindung, die Fertigkeiten und Fertigkeiten des Kleinkindes sowie das Verständnis der Elternsensibilität präsentiert und der Zusammenhang zwischen Bindung und Erforschung unter Einbeziehung der speziellen Funktion des Kindes erläutert.

Es wird auch die Entstehung der Bindung zwischen Mutter und Sohn und die Auswirkung von Bindungserlebnissen auf die weitere Lebensentwicklung erläutert. Im vierten Abschnitt wird Mary Ainsworths "Foreign Situation Test" verwendet, um unterschiedliche Arten von Anhaftungen zu beleuchten: das Secure Attachment Pattern, das Unsichere - Unvermeidliche, das Unsichere - Ambivalente und die Unorganisierte Attachment Strategie. Im Anschluss daran beschäftigt sich das fünfte Kapital mit den internen Arbeitsmodellen der Bindung und deren Einfluß auf die Erfahrungen und das Verhalten des Kindes und der Erwachsenen.

Im sechsten Abschnitt werden verschiedene Methoden zur Bestimmung der Darstellungen der Innenbindung behandelt: das Story-Abschlussverfahren, das projektive Bildverfahren und das Adult Bond Interview. Es sollte der Einfluß von mütterlichen und elterlichen Bindungsdarstellungen auf die Bindungsentwicklung des eigenen Kinds untersucht werden. Es geht insbesondere um die Voraussetzungen, unter denen elterliche (traumatische) Bindungen in der Verbindung mit dem eigenen Kinde wiederholt werden, wobei neben der theoretischen Bindungentwicklung auch die psycheanalytische Sichtweise einbezogen wird.

Im achten Abschnitt geht es abschließend um den Praxisnutzen der Bindungslehre in der Sozialarbeit. Es ist zu erfassen, wie wichtig die Bindungslehre für eine berufliche selbstreflexive Einstellung der Sozialarbeiter ist. Die Entwicklungspsychologische Therapie und das SAFE®-Präventionsprogramm stellen darüber hinaus zwei wesentliche Einsatzmöglichkeiten der Bindungslehre im Sozialarbeitsbereich vor: Die systemische Familiestherapie soll die Umsetzung der Bindungslehre aus einer psychotherapeutischen Sicht aufzeigen.

Im Hinblick auf den Begriff der Mutterschaft bezieht sich diese Tätigkeit auch auf andere potenzielle Bindungs- oder enge Referenzpersonen, wie z.B. Patres, Mutterersatz, (Adoptiv-)Eltern, Großeltern, etc. Bei der Auseinandersetzung mit der Mütter-Kind- Beziehung sollten also andere vorstellbare Aufstellungen nicht benachteiligt und die Mütter nicht als "einzig wahrhaftige Mutterperson" nachvollzogen werden. Heute ist die Bindungslehre einer der bedeutendsten Teile der Entwicklungs- und Klinikpsychologie und hat auf der Grundlage entwicklungspsychologischer Forschungsergebnisse (Bindungsforschung) auch schulunabhängig Einzug in die Therapie gehalten.

In der Bindungslehre, einer Theorien der mentalen Evolution, wird die Relevanz der Bindungsterfahrungen der frühen Kindheit für die psychische Verfassung des Menschen schlüssig und nachvollziehbar erklärt (vgl. Großmann & Großmann 2012, 25). Nachfolgend werden Objekt und Entstehungsgeschichte der Bindungslehre kurz umrissen und die Bindung als essentielles Motivationssystem des Menschen erklärt.

Das Ziel der Bondtheorie ist die Verbindung zwischen Mensch und Tier oder die Güte dieser Verbindung. Bindende Theorie gibt eine Aussage auf die Fragestellung, welche Wirkung das Wechselwirkungsverhalten und die Beziehungen zwischen Mensch und Kleinkind auf die weitere Evolution haben. Es geht auch um den Einfluß, den das maternale, partnerschaftliche Verhalten auf die Entstehung der internen Arbeitsmodelle der Bindung im Kindesalter hat.

Interne Arbeitsformen sind geistige Darstellungen (Bilder) von Beziehungs- und Bindungen Erfahrungen und korrespondieren mit den Verhaltensmustern und Einflüssen, die in der Verbindung mit der Bindeperson vorherrschen (vgl. Kapitel 5). Durch die Bindung an die Frau oder an die Erziehungsberechtigten verinnerlicht, manifestieren sich die Darstellungen auch in neueren Zusammenhängen, in der Bindung und im Sozialverhalten des Kleinkindes und beeinflussen so seine weiteretwicklung.

Damit man versteht, wie sich das Wechselwirkungsverhalten zwischen Mensch und Tier auf sich selbst wirkt, ist es wichtig, welche internen Darstellungen und Funktionsmodelle der Bindung es in der Mami gibt. Was hat sie mit ihrer eigenen Mama erlebt? Abhängig davon, wie sie selbst die Beziehung in der Jugend erlebt hat, wendet sie sich an ihr eigenes Geschlecht (vgl. Stemmer-Lück 2012, 119).

In der Bondforschung wird eine besondere Untersuchung und Forschung an internen Arbeitsmodellen des Bondens, auch im Zusammenhang mit einer transgenen Übertragung von Bondierungsstrategien, durchgeführt. Sie haben zur Entwickung zahlreicher Methoden geführt, die Bindestrategien und interne Arbeitsformen der Bindung von Kleinkindern und Großen transparent machen (vgl. Kapitel 4-7). Für die gesundheitsfördernde Entfaltung des Kleinkindes ist es unerlässlich, dass die Mütter eine "phasenadäquate Ansprech- und Unterstützungsfigur" sind, d.h. dass sie in jeder Entwicklungsstufe mit dem Kleinkind adäquat umgehen, dessen Empfindungen und Nöte wahrnehmen und dessen Entfaltung fördern (Stemmer-Lück 2012, 119).

Ein Bindeverhältnis, das (im Idealfall) durch ständige und sensible Pflege gekennzeichnet ist, hat die spezielle Aufgabe, dem Kleinkind (psychologische) Geborgenheit zu vermitteln und es vor Stress zu schütz. Es hat eine natürliche Tendenz, sich an einen Erwachsenen zu klammern, der als stärkerer und klüger wahrgenommen wird und für Geborgenheit und Pflege sorgen kann (vgl. Großmann & Großmann 2012, 70).

Auch für die Sozialarbeit und die Sozialtherapie sind die Ergebnisse der Bindungslehre und der Bindeforschung von großer Bedeutung. Über die Wechselwirkung zwischen Sozialarbeiter und Auftraggeber und das Anbieten einer nachhaltigen Partnerschaft oder durch beziehungsspezifische Beratungs- oder Therapiemöglichkeiten kann die Qualität der Beziehungs- und internen Arbeitsformen beeinflusst werden und so auch zur Entstehung einer psychologischen Geborgenheit beitragen (vgl. Stemmer-Lück 2012, 128; vgl. Kapitel 8).

Die Kriegs- und Postkriegszeit hatte viele Nachkommen von ihren Angehörigen abgetrennt und hatte einen großen Einfluß auf ihre weitere Entfaltung (vgl. Großmann & Großmann 2011, 14). In zahlreichen Untersuchungen wurden die Wirkungen von institutionellen oder Krankenhausaufenthalten auf die Kindesentwicklung (Deprivation/Hospitalismus1) im Verhältnis zu Kindern, die in ihren Ursprungsfamilien aufgewachsen sind, untersucht.

1953 beschäftigte sich der englische Physiotherapeut und Physiker John Bowlby (1907-1990) in seiner Tätigkeit "Child Care and the Growth of Love" auch mit den gravierenden Konsequenzen der so genannten Mutterentziehung. Basierend auf der psycheanalytischen Antriebstheorie in Zusammenhang mit heutigen etho-logischen Befunden gründete Bowlby die Bindungslehre in unterschiedlichen Bänden (Attachment; Separation: Anspannung und Wut; Loss: Traurigkeit und Depression = "Bond; Separation; Loss"), die zwischen 1969 und 1980 publiziert wurde (vgl. Holmes 2002, 262).

Bisher wurden gesellschaftliche Beziehungen als Objektbeziehungen bezeichnet2, das Beziehungsverhalten als "Mutterabhängigkeit des Kindes" oder als sekundärer Instinkt. Demgegenüber basierten psychoanalytische und objektorientierte Beziehungstheorie auf der Annahme, dass die Mutter-Kind-Beziehung in erster Linie auf der Ernährung basierte, anerkannte Bowlby ein selbstdynamisches Motivations- und Verhaltensgefüge im Bonding-Verhalten, das er den klassichen Nahrungs- und Sexualtrieb überging (vgl. Bowlby 2008, 21).

Vorbildlich für diese Verhaltensstudien war die ausgeprägte Bindung von Gänsen und Entlein an eine Mütterfigur, obwohl sie nicht von ihr ernährt wurden (vgl. Bowlby 2008, 19-20). Darin fühlte sich Bowlby ermutigt, dass das Verklebungsbedürfnis größer war als das Verlangen nach Essen. Er war als Physiotherapeut und Physiker nicht mit den Theorieüberlegungen der Psyche einverstanden, sondern wollte sie "empirisch erforschen und stärken" (Grossmann & Grossmann 2011, 14).

Zum ersten Mal hat sie in Uganda Felduntersuchungen an Müttern und ihren Kleinkindern durchgeführt und Ende der 1960er Jahre ein einheitliches Klassifizierungsverfahren, "die Fremdsituation ", entwickelt, mit dem der Zusammenhang zwischen Bindungs- und Erkundungsverhalten von Kleinkindern verdeutlicht werden konnte und das in vielen Folgeuntersuchungen angewendet wurde (vgl. Holmes 2002, 128 ff; vgl. Kapitel 4).

Das wechselseitig bestätigte Zusammenspiel von Bowlbys Bindungslehre und Ainsworths Bindeforschung war die unverzichtbare Basis für die moderne Entwicklungpsychologie zur immer differenzierteren Untersuchung von Bindeverhalten und -qualität (vgl. Großmann & Großmann 2011, 15). Was den Menschen bewegt, die Motive seiner Erfahrung, seines Umgangs, seines Tuns und letztendlich seiner Entfaltung, ist eine der Kernfragen jeder praxisorientierten Mentalität.

Beispielsweise unterstrich die Objektverwandtheorie die Bedeutung der Beziehung für die bestmögliche Entfaltung des kindlichen und selbstpsychologischen Verhaltens, narzisstische Selbstregulierung (vgl. Mertens 1997, 76-80). Für den Physiker und Gründer der Bonding-Theorie John Bowlby war der Bondinginstinkt ein entscheidender Motivationsmechanismus. Mit dem Abwenden vom freigeudschen Fahrkonzept wurde eine "Relativierung der Sinnhaftigkeit der Sexualität" markiert (Dornes 2008b, 51), eine Tendenz, die als eine der Ähnlichkeiten zwischen der Theorie der Bindung und der neuzeitlichen Psyche angesehen werden kann.

In zunehmendem Maße wurde die Notwendigkeit nicht-sexueller Bedürfnisse und Motive für die persönliche Weiterentwicklung erkannt. In der Bindungslehre werden die unterschiedlichen Motivationsstrukturen erkannt, aber es wird tendenziell die Notwendigkeit der Bindung als zentrales Motivations-System betrachtet (vgl. Mertens 1997, 8Iff; Domes 2008b, 53). Meiner Meinung nach spiegelt die Relevanz der Eltern-Kind-Bindung für die weitere Entfaltung des Kleinkindes auch die Relevanz der Motivationssystem-Bindung wider.

Der Bindung an einen anderen Menschen, insbesondere die Bindung des Kleinkindes an seine Mütter und Väter, liegt die schützende und pflegende Funktion zugrunde, die die Erziehungsberechtigten als ständige Gesprächspartner für das Kleinkind haben. Nach und nach baut das Kleinkind auch eine Bindung zu anderen Betreuern auf (z.B. Grosseltern, Tagesmütter, Erzieher, Lehrer).

Die meisten Kleinkinder haben jedoch eine eindeutige Rangordnung der Bindung. Fühlen sich die Kleinen besonders schlecht, z.B. wenn sie schlecht sind, können sie in der Normalfall nur von ihrer Haushälterin vollständig beruhigt und getröstet werden (vgl. Großmann & Großmann 2012, 71). Gewöhnlich ist dies die Mama, denn auch heute noch verbringt die Mama die meiste Zeit mit den Kleinkindern.

Als artenspezifisches Merkmal der menschlichen Natur bezeichnet Bowlby den Bindungsprozess und die Notwendigkeit emotionaler Beziehungen. Die Verbundstrebe ist besonders in der Früh- und Säuglingszeit auffällig. Die Bindung an einen anderen Menschen ergibt sich durch die dauerhafte Erfahrung von Beziehungen in der frühkindlichen Zeit, meist mit der Mütter oder mit einer Ersatzmutter.

Es ist von entscheidender Wichtigkeit, wie diese Verbindung von beiden Parteien wahrgenommen wird (vgl. Bowl- by 1987, 22-23). Das Kind hat von vornherein die Tendenz, intensiv emotionale Beziehungen zu knüpfen, dieses Benehmen ist in ihm biotechnologisch verwurzelt (vgl. Stemmer-Lück 2012, 120). Zur Herstellung einer Bindung ist das Kind auf sein Gegenstück angewiesen, denn "die Bindung ist ein beidseitiger Prozess.

Im Folgenden wird die Ausprägung der Bindungs- und Bindequalität durch das Zusammenwirken von kindlichem Bindeverhalten und Elterninteraktionsverhalten erklärt. Darüber hinaus wird die Rolle der Anleihe als gesicherte Grundlage behandelt und ihr Einfluß auf das Erkundungsverhalten des Kindes und die Wichtigkeit der Sensitivität für die Anleihebeziehung demonstriert. Für die Weiterentwicklung des Säuglings sind von Beginn an die Beziehungen zu seinen Bezugspersonen und die Qualität der Bindung von grundlegender Wichtigkeit (vgl. Dornes 2009, 205).

Mit Hilfe eines Repertoires angeborener Bindungsverhalten wie Geschrei, Schrei, Schrei, Schrei, Heftung, Verfolgung und Demonstration im verlassenen Zustand kann er seiner Umgebung sehr präzise anzeigen, was er zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht: ob er sich beispielsweise hungrig, durstig oder kalt anfühlt oder sich allein und zurückgeblieben oder gelangweilt fühl. Insbesondere in der prä-verbalen Lebensphase ist das Kind darauf angewiesen, dass die Mütter seine Bedarfe erkennen und entsprechend darauf reagieren (vgl. Großmann & Großmann 2011,211).

Das Wechselwirkungsverhalten zwischen Mensch und Tier ist für die Entstehung der Bindequalität besonders in den ersten Monaten des Lebens von großer Bedeutung. Aus evolutionsbiologischer Sicht dazu, dass das Bindesystem dem Menschen Neugeborene dazu verhilft, in gefährlichen Situationen durch die oben genannten Bindungsverhaltensmuster auf sich hinzuweisen, um letztendlich sein Fortbestehen zu gewährleisten. Ein heute geborenes Baby weist auch diese Verhaltensmuster auf, um eine enge Beziehung und einen engen Umgang mit der pflegenden Persönlichkeit zu erlangen (vgl. Großmann & Großmann 2012, 72-73).

In der Regel reagiert die Bezugsperson sorgfältig auf die Zeichen und Wünsche des Kindes und schafft so nach und nach eine feste Verbindung zwischen Mama und Baby. Mit einer kontinuierlichen Bindung erhält das Kleinkind die Sicherheit, dass die Bezugsperson bei Krankheiten, Erschöpfungszuständen, Trauer und anderen Stresssituationen für sie da ist.

Wenn sich das Baby wieder geborgen und ausgeruht anfühlt, weist es keines der oben beschriebenen Verbindungsverhalten auf, sofern es fest verbunden ist. Dies bedeutet nicht, dass die Bindung an die Mütter in diesem Augenblick nicht mehr besteht. Es ist eher so, dass das Bindeverhalten erst dann erforderlich wird, wenn die Erhaltung des Bindens gefährdet ist (vgl. Großmann & Großmann 2012, 72-73).

Im Falle von Angst, Verunsicherung oder konkreter Gefährdung des Kindes kann anhand des Bindungsverhaltens festgestellt werden, ob eine Bindung zu einer bestimmten Personenbestehen kann. Stellt das Kleinkind trotz Trennungen, Gefahren oder Unwohlsein keine enge Beziehung zur verbindenden Persönlichkeit her, ist es entweder keine bindende Persönlichkeit oder die Bindung wurde bereits durch Enttäuschungen und Ablehnungen der Bindungsbedürfnisse so schwer beeinträchtigt5, dass das Kleinkind von dieser Persönlichkeit keinen ausreichenden Sicherheits- oder Schutzwirkung mehr verlangen kann (vgl. Großmann & Großmann 2012, 74).

Wenn aber die Verhältnisse von Trennungen und Verlusten gekennzeichnet sind, können Empfindungen von Furcht, Hoffnungslosigkeit und Zorn entstehen und zu einer ungewissen Bondentwicklung führen (vgl. Bowlby 1987, 22-23). Idealerweise beruht die Verbindung zwischen Eltern und Kindern auf einer ausgeprägten gegenseitigen Identifikation mit den Emotionen. Der Säugling benötigt die liebevolle Haltung seiner eigenen Mütter, um sich selbst als liebenswürdig zu empfinden, die Mütter die Erfahrung einer "Erweiterung ihrer eigenen Person gegenüber dem Kind" (Bowlby 2005, 65).

Die Freude an dieser Verbindung und die Freude an der gemeinsamen Zeit sind die Grundlage für eine feste Bindung zwischen Mütter und Kindern (vgl. Bowlby 2005, 65). Das Bindungsverhalten ist somit das Ergebnis der Bindungsbereitschaft des Babys und des Interaktionsverhaltens der Mami. Wenn sie sich dem Kleinkind in wertschätzender und sensibler Form zuwenden kann, begreift sie ihr Kleinkind als "unabhängige, tätige, selbständige Persönlichkeit, deren Bedürfnisse und Tätigkeiten ihren eigenen Nutzen haben" (Ainsworth 1971, 427).

Weitere Hinweise auf eine gute Qualität der Bindung sind neben der Sensibilität der Mutter (vgl. Kapitel 2. 4.) Achtung und Beständigkeit in der Bindung, denn "Trennung und Wegfall der wesentlichen Referenzpersonen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Bindung. "Die Lücke aufhalten 2012, 119). Für das bedürftige Kind ist die Bindung an einen ausgewachsenen Menschen unerlässlich und lebensnotwendig, da sie Geborgenheit, Pflege und Integration in eine Kulturgeschichte ermöglicht (vgl. Großmann & Großmann 2009, 31).

Das Kind schickt der Mütter verbindliche Signale, um eine Bindung zu schaffen, die Bowlby als verbindliches Streben und unabhängiges Motivations-System bezeichnen (vgl. Stemmer-Lück 2012, 120). Die Wechselwirkungen sind in der Tat meist durch eine typische Gegenseitigkeit gekennzeichnet: Das Kind freut sich, wenn sich die Mütter in seinem Sichtfeld befinden, es reagiert auf ihre Sprache, auf ihre Berührung und auf ihren Mimik.

Auf den Gesichtsausdruck ihres Babys, auf seine Bewegung und auf seine Sprache spricht die Frau wieder an. Das Verhalten von Säugling und Kleinkind scheint stimmig und exakt übereinstimmend zu sein (vgl. Dornes 2009, 62-65). Alfred Lorenzer, der das Interaktions-Verhalten als ein wechselseitiges Zusammenspiel von Mensch und Tier bezeichnet, das sich in jeder Mütter-Kinderbeziehung in einer jeweils markierten Gestalt auswirkt.

Die Entwicklung des Interaktionsverhaltens und das, was die Mütter dem kontaktbehafteten Kleinkind anbieten, ist das Ergebnis ihrer eigenen Lebensweise, denn die Interaktionsweisen der Mütter sind Erscheinungsformen ihrer Erlebnisse ( "das Kleinkind ist, wie dargestellt, davon abhÃ?ngig, ob die Mütter seine BedÃ?rfnisse wahrnehmen und adäquat interpretieren. Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Mütter in der Lage sind, seine Aussagen zu interpretieren und zu begreifen.

Es zeigte sich, dass bei Kindern, deren Mutter ständig und sofort auf ihr Schreien reagierte, später weniger geweint wurde (vgl. Großmann & Großmann 2011, 211). Ainsworth beschreibt diese Fähigkeit von Müttern, die Belange ihres Kleinkindes zu erkennen, sie richtig zu deuten und als Sensibilität schnell und sicher auf sie zu reagieren (vgl. Ziegenhain et al. 2004, 49).

Die Sensibilität nach Ainsworth ist durch folgende Einflussfaktoren geprägt (vgl. Großmann & Großmann 2012, 121-122): Sensibilität ermöglicht es der Bezugsperson, die Belange des Kleinkindes aufmerksam zu erfassen, entsprechend zu deuten und zeitnah darauf zu reagieren. So erfährt das Kind, dass sein Verbindungsverhalten zu hören oder zu sehen ist.

Es lernt, dass er durch sein Bindeverhalten dazu beiträgt, dass die Person die unangenehmen Empfindungen auslöscht. Beispiel aus der Praxis: Ein Säugling legt sich in den Armen seiner Eltern und schaut auf ein Handy, sein Erkundungssystem wird durchlaufen. Durch die Wahrnehmung der erregten Emotionen des Kindes und das ausgewogene Schwingen gibt der Erwachsener dem Kleinen die Gewissheit, dass das Handy eine große und spannende und keine schädliche Entdeckungsreise ist.

Damit sich das Kind zuerst an seine Eltern nisten konnte. Das Bindersystem ist dann aktiviert. Später, wenn es sich entspannt hat und sich von seinen Eltern auf eine sichere Grundlage gestellt fühlte, könnte es das Handy wieder erforschen und würde seinem Forschungsbedarf wieder nachkommen ( "Klein 2012a, 754-761; vgl. Kapitel 3.3/3.4).

Dieses Beispiel zeigt, dass die Bindung an die Erziehungsberechtigten nicht nur für den nötigen Sicherheitsschutz sorgt, sondern dem Kleinkind auch bei der Regulierung seiner Empfindungen und dem Erlernen der Beurteilung von Umweltreizen mitwirkt. Der Bindungsmensch regelt die emotionalen Einschätzungen und Reflexionen des Babys auf Probleme oder Gefährdungen und sorgt so dafür, dass das Kleinkind nicht von Emotionen überfordert und durcheinander gebracht wird.

Mit der damit verbundenen Forschungsförderung ist das Kleinkind auch in schwierigen Lebenssituationen stets gespannt und kann sich zielgerichtet darauf vorbereiten und neue Erfahrungen sammeln (vgl. Großmann & Großmann 2012, 274-275). In diesem Zusammenhang kann die Bondtheorie auch als "Theorie der Regulierung" verstanden werden (Grossmann & Großmann 2012, 78).

Es ist nicht immer ausreichend, dass ein Elternteil Zugang zu den oben erwähnten Merkmalen und Fertigkeiten hat. Hierzu gehören z.B. mangelndes Wissen der Erziehungsberechtigten über bestimmte Signalformen und die körperliche Sprache des Kindes, wie z.B. Abneigung gegen den Blick oder "Durchstarren", Schlucke, Ausbreitung des Fingers, Tonwertänderungen usw. Aufgrund von Unkenntnis ( "z.B. wenn die Erziehungsberechtigten selbst keine empfindlichen Bindungszusammenhänge haben ") können solche und andere Signalformen des Kindes nicht mitbeachtet, nicht miterfasst oder einfach ausgelassen werden.

Darüber hinaus können Ideen wie "Schreien stärkt die Lunge", "das Baby will mich tyrannisieren" oder "Sie verwöhnen das Baby "8 dazu beitragen, dass das Bindungsverhalten des Babys nicht richtig interpretiert und auf dem Rücken seiner eigenen Bedürftigkeit geantwortet wird (vgl. Klein 2012a, 760). Darüber hinaus können Postpartumdepression9, eigene psychische Schäden in der Biographie oder bei der Entbindung und Schuldgefühle zu einer Beeinträchtigung der geistigen Schwingkraft und zu einer mangelnden Sensibilität im Umgang mit dem eigenen Nachwuchs mitführen.

Es kommt auch darauf an, ob die Erziehungsberechtigten wissen, was das Kleinkind gerade jetzt benötigt, ob sie die nötige Tatkraft und Stärke haben und ob sie zuversichtlich genug sind, dass ihr Tun erfolgreich sein wird und dass es sich lohnt, nachts zum vierten Mal aufzuwachen und ihr Kleinkind zu trösteln (vgl. Klein 2012a, 760).

Darüber hinaus kann eine ungesicherte Bindung der Erziehungsberechtigten ihr Interaktions-Verhalten und ihre Empfindlichkeit gegenüber dem Kleinkind beeinträchtigen (vgl. Kapitel 7). Das angeborene Motivations-System der Bindung wird durch ein fundamentales Bedürfnis nach Erforschung und Neugierde, auch bekannt als Erkundungssystem, konterkariert. Aber nur wenn man sich sicher und angstfrei fühlt, kann man diesem Bedürfnis nach Erforschung der Umwelt, nach Wissen, nach Weiterentwicklung und ohne Einschränkungen nachkommen.

Verbindungs- und Erkundungssysteme wirken sich in ständiger Interaktion aus. Erst durch eine gesicherte Verbindung kann das Kleinkind die Erde erforschen, seinem Entdeckungsbedürfnis nachkommen und sich selbst in wesentlichen Lebensbereichen "bilden". Es benutzt seine eigene Tochter als sicheres Fundament, von dem aus es die Erde ergründen kann.

Das Wechselspiel von Annäherung (Commitment) und Erforschung verstärkt zum einen das Engagement und zum anderen die Weiterentwicklung von Kompetenzen (vgl. Ainsworth & Witt 1969, 142). Verlässliche Unterstützung und Aufmerksamkeit für das Bindungsbedürfnis des Babys verstärkt die mentale, spirituelle und physische Weiterentwicklung des Babys, auch wenn auf der anderen Seite Platz für eine unabhängige Erforschung der Umgebung vorhanden ist (vgl. Klein 2012a, 754).

Die Bindung hat immer Vorrang vor der Erziehung, denn "Kinder, deren Bedürfnis nach Bindung angeregt wird, können nicht zugleich konzentrierter und aufmerksamer lernen" (Brisch 2011a, 27). Schon das Kleinkind benötigt seine wichtigste Bindungsperson als sichere Grundlage, um die Umgebung allmählich zu erkunden: z.B. Blick auf das Gesicht der Mütter während der Ernährung, Sinneswahrnehmung durch Gerüche, Verkostungen, Hörvermögen, Berührungen von Gegenständen, Einsetzen in den Maulkorb, etc.

Fühlen sich die Kleinen allein und unruhig, z.B. weil die Mütter aufgrund einer Postpartaldepression nicht in der Stande sind, auf ihre Wünsche einzugehen, wird das Bonding-System der Kleinen auf Kosten der Erkundung permanent durchlaufen. Die Schilderung des charakteristischen Verhaltens eines von der eigenen Schwiegermutter abgetrennten Kindes verdeutlicht, welche besondere Rolle die Hauptperson als sicheres Fundament für das Baby hat und vor allem, welchen Einfluß sie auf ein Baby hat, wenn es nicht auf diese Sicherheitsbasis zurückgreifen kann: "Es[das Baby, J.E.] ist still, still, still, unglücklich und ohne auf ein Grinsen oder Anrede zu reagieren.

Diese Darstellung bezieht sich auf in Institutionen untergebrachte und wenig oder gar keine Verbindungsbeamten und damit keine gesicherte Grundlage hattende Jugendliche und zeigte klare Anzeichen von Entbehrung. In diesem Beispiel wird gezeigt, wie bedeutsam eine zuverlässige und sensible Bindungsperson und eine gesicherte Grundlage dafür sind, dass sich die Kleinen weiterentwickeln können und nicht emotionell, physisch und psychisch atrophieren.

Die Bindungslehre brachte zunächst die Beziehung zwischen Kind und Mütter in den Mittelpunkt ihrer Forschungen, was wahrscheinlich auch auf diese Zeit (Ende der 1950er Jahre) zurückzuführen ist. Darin sah Bowlby die Frau als "die wichtigste Gestalt im täglichen Geschehen des Kindes" und sah den Mann als "eine ziemlich marginale Gestalt" (Domes 2008a, 317). Inzwischen hat sich die heutige Anleihenforschung zunehmend von diesem einseitig orientierten Ansatz abgekoppelt und sich der Vaterrolle zuwendet.

Wie die Mutter können sie das Baby auch sensibel pflegen und pflegen (vgl. Dornes 2008a, 316-318). Dennoch sind auch heute noch Mutter und Mutter die Hauptpflegerinnen, vor allem in der ersten Lebensphase nach der Entbindung des Babys. Dennoch hat der Vater eine wichtige Funktion bei der Entwicklung von Anleihen.

Durch starre Vorbilder, bei denen die Mütter vor allem für die Säuglingsbetreuung und der Väter für die Sachversorgung der Familien verantwortlich sind, kann es für Kinder schwierig sein, eine Bindung zum Väter zu entwickeln. Aber wenn der Familienvater viel Zeit mit der Gastfamilie verbracht und sein Baby mit Liebe und Sensibilität betreut, entwickelt sich ein besonderes Vater-Kind-Verhältnis.

Auch wenn die Eltern viel weniger Zeit mit ihrem Baby verbringt als die Frauen in quantitativer Hinsicht, entwickelt sich eine Bindung, die sich auch in der fremden Umgebung zeigt (vgl. Kapitel 4) (vgl. Großmann & Großmann 2012, 228-230). Die Bindung zur Frau wird in erster Linie durch sensible Pflegeaktivitäten hergestellt, während die Interaktionserlebnisse des Babys mit dem eigenen Familienvater stärker von spielerischen Aktivitäten beeinflusst werden.

Großmann und Großmann beschreiben diverse Feststellungen, die darauf hindeuten, dass Vaterinnen und Vater es vorziehen, ihre Interaktion mit ihren Kinder zu prägen, indem sie gemeinsam herumtollen, leise auf dem Schoß spielen, kribbeln oder wild herumtollen (vgl. Großmann & Großmann 2012, 230). So ist der Familienvater ein wichtiger und interessanter Interaktionspartner für das Kleinkind und es werden spannende Tätigkeiten angeboten, die sich von der Mutter-Kind-Interaktion abheben können.

Zum Beispiel ist er ein herausfordernder Mensch, der das Kleinkind zu neuen, ungewohnten Wegen anregt und ihm das notwendige Vertrauen gibt. Klassisch können dies Tätigkeiten sein, die an sich schon eine Gefährdung für das Kleinkind bedeuten, wie z.B. Brand, Wasserversorgung, Abgründe und Körpergrößen. Dabei ist vor allem Vaters Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein gefordert, zum einen, um das Kleinkind vor den Gefahren zu bewahren und zum anderen, um ihm den richtigen Weg zu zeigen (vgl. Großmann & Großmann 2012, 231-233).

Das spielerische Empfinden des Mütterchens ist durch ein ausgeglichenes Verhältnis von Anleitung und Unterstützung bei den Aktivitäten des Mütterchens gekennzeichnet, was ihm ein wichtiges Erfolgserlebnis gibt. Sensible Eltern gehen während des Spieles auf die Wünsche ihres Babys ein und begleiten es bei seinen Handlungen. Die Empfindung, selbst etwas getan zu haben und der Hochmut, den man empfindet, egal wie viel der eigene Familienvater zum Erfolg beigesteuert hat, kann als ein wichtiges Indiz für die Empfindlichkeit des eigenen Familienvaters gegenüber dem Spiel angesehen werden (vgl. Großmann & Großmann 2012, 235-237).

Für die weitere Vorgehensweise ist eine gesicherte Bindung von großer Wichtigkeit (vgl. Kapitel 3.7). So kann das geborgene Kleinkind seine Umgebung erkunden und immer darauf hoffen, dass sein gefesseltes Kleinkind für ihn da sein wird, wenn er ängstlich oder unter Schmerzen ist. Weil das Kleinkind mit seiner Umgebung auf einer gesicherten Grundlage umgehen kann, werden der Lernprozess und die (Lern-)Motivation gefördert.

Unterstützt die Bezugsperson das Kleinkind in seinem Erkundungsbedürfnis, ermutigt es und hilft ihm bei Schwierigkeiten, ohne es zu bevormunden, so lernt das Kleinkind, dass es fachkundig und selbstbewusst ist. Sie wird im Wortsinn wie folgt wiedergegeben ( "Brisch 2011a, 41-43"): 1 Unter Entbehrung oder Krankenhausaufenthalt versteht man die gravierenden und manchmal auch längerfristigen Konsequenzen für die Entfaltung von Kindern aufgrund von Unterlassung und "Mutterentzug" (vgl. Bowlby 2005, 43-44).

Die so genannte Objektverwandtheorie untersucht die frühen internalisierten Beziehungen des Babys und ihre Relevanz für die Entwicklung der psychologischen Strukturen. Der auf das Thema fokussierte klassisch psychoanalytische Ansatz wurde durch die Objektverknüpfungstheorie um den Zeitpunkt der gegenseitigen Bindung zwischen Mensch und Tier ergänzt (vgl. Stemmer-Lück 2012, 102-103).

Zu den Unterschieden und Ähnlichkeiten zwischen Bindungslehre und psychoanalytischer Analyse siehe Buchfonagie ("Fonagy", 2003). Die unterschiedlichen Bindungseigenschaften und -strategien der sicheren und unsicheren Bindung werden in den Kapiteln 4, 5 und 6 ausführlicher erläutert. Eine detailliertere Diskussion über die Unterbrechung des Engagements kann im Zuge dieser Arbeiten nicht durchgeführt werden.

Eine gezielte Erläuterung von Theorien, Klassifikationen, Diagnosen und psychotherapeutischen Behandlungen von Attachmentstörungen finden Sie unter Brünn (2011b). 8 Das Wohlfühlen des eigenen Kindes erscheint als eine weitverbreitete Furcht der Kinder vor den eigenen Kindern, vor allem in den Westländern, wie die Diskussionen in den USA über verlängertes Stillen zum Beispiel zeigen.

Für Furore sorgten das Titelfoto auf dem "Zeit-Magazin" einer 26-jährigen Frau, die ihrem knapp 4-jährigen Jungen die Brüste gibt (siehe dazu Martin R. S. A. S. 2012). Dabei hebt er die Wichtigkeit von Geborgenheit hervor, die ein Kind durch sensible Nachbarschaft und körperlichen Kontakt erlebt (vgl. Renz-Polster 2012, 766-770). Im Gegensatz zum üblichen "Baby-Blues", der einige Tage bis zu mehreren Schwangerschaftswochen dauern kann, ist die Postpartaldepression eine weit verbreitete (10-15%) schwere und oft behandlungsbedürftige Krankheit der Mütter nach der Entbindung des Babys, die mehrere Schwangerschaftswochen bis zu Monaten dauern kann.

Zu den Symptomen gehören: Gefühlsschwankungen oder Depressionen, Irritabilität, Ambivalenzen gegenüber dem Kleinkind, Angst- und Angstgefühle, innerliche Leerheit, Antriebslosigkeit (vgl. BzgA 04/2012, 35). Die Bondtheoretiker argumentieren, dass Frauen und Männer die Möglichkeit haben, sich auszutauschen, aber es überwiegt die " klassische " Arbeitsteiligkeit.

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